28. August von Frank Martin Lauterwein
Im Laufe der Zeit bilden sich auf Computer-Festplatten so genannte Fragmente. Durch die ungünstige Verteilung von Datenblöcken steigen dadurch die Zugriffszeiten auf die Festplatte, weil sich der Schreib-Lese-Kopf häufiger bewegen muss. In dem Betriebssystem Windows XP ist ein Defragmentierungsprogramm enthalten, das gute Dienste leistet und diese Blöcke beseitigt. Noch besser räumen Programme wie das kostenlose Auslogics Disk Defrag (Download) oder das Kaufprogramm O&O Defrag Professional (Download) auf. Mit nur wenigen Handgriffen macht man in XP diese Anwendungen zum Standardprogramm in Sachen Defragmentierung.

In einem ersten Schritt ruft man Startmenü/Ausführen auf und gibt dort den Befehl Regedit ein. In dem sich dann öffnenden Registry Editor öffnet man per Bearbeiten/Suche ein Eingabefeld und gibt dort den Befehl DefragPath ein. Per Rechtsklick auf den in dem rechten Fenster stehenden Wert öffnet sich ein Kontextmenü. Weiterlesen…
1. August von Robert Fliegel
Mac OS X liest und schreibt problemlos FAT-Dateisystem und bietet zumindest Lesezugriff für das aktuelle Windows-Standard-Dateisystem NTFS. Andersherum wird es etwas schwieriger.
Bei virtuellen Windows-Rechnern in Virtualisierungsprogrammen wie Parallels Desktop oder VirtualBox ist der Zugriff auf Apple-Dateisysteme schon eingebaut. Über einen so genannten Gemeinsamen Ordner greift man auf Dateien auf einer Mac-Partition zu. Schwieriger wird es allerdings, wenn man mit einem echten Windows-Rechner auf einen Datenträger – beispielsweise eine externe Festplatte – mit Mac-Dateisystem zugreifen möchte.
Wie so oft naht die Rettung in Form unabhängiger Entwickler: In Schweden hat man sich Gedanken gemacht und das kleine Tool HFSExplorer entwickelt. Mit der Open-Source-Software lassen sich auch unter Windows auch Apple-Datenträger mit HFS+ sowie HSFX betrachten. Per Mausklick extrahiert man Dateien aus physischen Datenträger oder Image-Dateien, beispielsweise den in der Mac-Welt weit verbreiteten DMG-Images.
Schreibzugriff bietet der HFSExplorer allerdings nicht. Dafür muss man dann doch ein wenig Geld ausgeben: Die Shareware TransMac liest wie die kostenlose Variante HFS-Dateisysteme. Dabei unterstützt die Software im Gegensatz zum HFSExplorer auch das ursprüngliche, aber kaum noch verwendete, HFS-Dateisystem. Zusätzlich zum Lesezugriff bietet TransMac auch Schreibzugriff für Apple-Dateisysteme.
11. Juli von Robert Fliegel
Für so genannte Screenshots – “Fotos” von Bildschirminhalten – bringt OS X eine eingebaute Funktion mit. Mit verschiedene Tastenkombinationen schießt man Schnappschüsse von Fenstern, selbst gewählten Ausschnitten oder auch vom ganzen Bildschirm. Standardmäßig speichert das Apple-Betriebssystem die Bilder auf dem Desktop.
Mit den folgenden Tastenkombinationen erstellt man Screenshots unter Mac OS X:
Apfel + Shift + 3 – Kompletter Bildschirm
Apfel + Shift + 4 – Auswahl eines Bildschirmteiles
Apfel + Shift + 4, dann Space – ein gewähltes Fenster
Fügt man den genannten Kombinationen noch die Strg-Taste hinzu, speichert das System die Screenshots nicht auf dem Desktop, sondern in der Zwischenablage.
Möchte man ein zeitversetzt einen Screenshot erstellen, greift man zum Programm Bildschirmfoto. Dieses findet man im Unterverzeichnis Dienstprogramme im Programmordner des Systems.
Benötigt man weiter gehende Funktionen, greift man zu einem der zahlreichen Screenshot-Tools für den Mac. Der König in dieser Klasse nennt sich Snapz Pro X. Neben zahlreichen Funktionen für Screenshots bietet die Shareware auch eine Aufnahmefunktion für bewegte Bilder. Wer es lieber klein und kostenlos mag, greift beispielsweise zu InstantShot oder SnapNDrag.
10. Juni von Robert Fliegel
Hier habe ich beschrieben, wie man Programme auf dem Mac installiert. Aber wie bekommt man sie wieder vom Rechner? Bei Windows liefern die Hersteller meist eine Option mit, mit der man die Software wieder entfernt. Beim Mac ist das ein wenig anders: Mac-OS-X-Programme verteilen ihre Anwendungsdateien nicht über das halbe System und legen auch keinerlei Registry-Einträge an.
Lediglich Einstellungsdateien und Programmbibliotheken speichern die Anwendungen unter Umständen in bestimmten Ordnern im Nutzerverzeichnis. Daher reicht es im Normalfall für einen Löschvorgang aus, dass Symbol einer Software einfach aus dem Programme-Ordner auf den Papierkorb zu ziehen. Die verbleibenden Konfigurationsdateien stören das System nicht. Möchte man diese aber trotzdem loswerden, hilft eine Suche mit der Desktop-Suche Spotlight nach dem Programmnamen weiter. Alternativ greift man zu Programmen wie AppZapper oder AppDelete. Diese Tools nehmen dem Anwender die Suche ab und löschen die zum Programm gehörenden Dateien gleich mit.
4. Juni von Robert Fliegel
Die Icons von Mac OS X sehen ja so schon ganz gut aus. Möchte man seinen Rechner aber etwas individueller gestalten, stehen im Internet zahlreiche Icon-Pakete beispielsweise bei InterfaceLIFT zum Download bereit. Was fängt man aber nun mit den heruntergeladen Icons an? Ganz einfach: Zunächst wählt man das Objekt im Finder aus, dessen Icon man austauschen möchte. Mit der Tastenkombination Apfel + I ruft man den Informationsdialog auf. Nun zieht der Mac-User – wie im Screenshot dargestellt – die gewünschte Icon-Datei auf das alte Icon im Infodialog.

Von nun an erscheint das gewünschte Objekt mit den neuem Icon im Finder. Möchte man viele Icons auf einmal austauschen, empfehlen sich Programme wie Candybar oder LiteIcon.
17. April von Shawn Hogan
Für Musikfans haben fast alle Hersteller besondere Handys im petto: Sony Ericsson buhlt mit seiner Walkman-Reihe um die Gunst dieser Käuferschicht, genauso wie Apple mit dem iPhone oder Nokia mit der XPress- und N-Serie. Manchmal erfüllt der eingebaute Audioplayer aber nicht alle Anforderungen des Anwenders oder überzeugt nicht in Sachen Bedienkomfort.
Aus diesem Grund haben wir eine kleine Liste der Top-Audiosoftware für Handys aller Klassen zusammengestellt:
- OggPlay: Der kostenlose Player bringt Audioformate MP3 und Ogg Vorbis zum Klingen.
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FIVN Player: Die Freeware unterstützt alle gängigen Audioformate wie Ogg Vorbis, MP3, MP4 und AAC. Daneben überzeugt die Software mit einer anwenderfreundlichen Oberfläche und reichlich Komfortfunktionen.
- radiobee: Die digitale Biene packt ein Webradio auf Java-Handys.
- spondtronic: Der Musiktausendsasser spodtronic empfängt Podcasts von Radiosendern aus aller Welt auf Nokia-Mobiltelefonen. Neben der Wiedergabe verschiedener Webradios blendet die kostenlose Software zusätzliche Informationen wie Plattencover und Liedtexte auf dem Display ein. Eine schnelle Internetverbindung ist daher Pflicht.
- Vito AudioPlayer: Die Software beglückt Besitzer von Windows Mobile Smartphones mit heißen Beats aus den Konserven MP3, Ogg Vorbis und WAV.
16. April von Wolfgang Harbauer
Stunts auf dem Motorrad sind ja nicht jedermanns Sache. Mit gebrochenen Knochen im Krankenhaus zu liegen, ist keine verlockende Vorstellungen und hält die meisten von uns von halsbrecherischen Sprüngen mit dem Bike ab. Ganz auf das Stunt-Vergnügen muss man als Otto-Normal-Mensch trotzdem nicht verzichten. Die Computersimulation Trials 2 Second Edition steckt den Spieler in den Anzug eines Trial-Piloten. Meterhohe Rampen und brennende Reifen fordern die Geschicklichkeit heraus. Knochenbrüche simuliert Trials 2 Second Edition ebenso wie ein vorzeitiges virtuelles Ableben - inklusive Punkteabzug. Adrenalin pur für Motorradfans und zukünftige Stuntmen.
15. April von Frank Martin Lauterwein
Kaum geschrieben und schon online: Das Internet ist nach dem Radio das derzeit schnellste Informationsmedium. Das Aussehen des Moderators im Sendestudio ist völlig unerheblich. Schlecht gestaltete Internetseiten halten hingegen vom Lesen interessanter Inhalte ab.
Gutes, funktionelles Design ist aber nach wie vor selten. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Hobby-Herausgeber keine Lust auf HTML, PHP und CSS haben. Eine Lösung ist webbasierte Blog-Software wie beispielsweise blogger.com. Eleganter sind jedoch Programme, mit denen der Anwender nach dem Baukastenprinzip ohne Programmierkenntnisse ansprechende Webpages erstellt.
Viele Apple-User schwören auf RapidWeaver. Das Programm hat alle für einen Internet-Auftritt wichtigen Elemente mit an Bord. Mit wenigen Mausklicks passt der Anwender die meist von Design-Profis erstellten Vorlagen nach seinen Vorstellungen an. Module für Newsletter, Dia-Show oder RSS-Feed konfiguriert man über vordefinierte Menüs der Programmoberfläche. Besonders benutzerfreundlich ist die Drag&Drop-Funktion von RapidWeaver. Bilder, Musik oder Videos zieht man einfach aus den Programmen iTunes oder iPhoto direkt auf seine Webpage. Der Upload der Daten auf einen Webserver ist ebenso schnell erledigt: Das Programm bringt einen integrierten FTP-Client mit.
Das Allerbeste an der Software: Wer nicht will, muss sich zu keinem Zeitpunkt mit Programmiersprachen auseinandersetzen. Das übernimmt RapidWeaver. Und zwar vollständig.
10. April von Shawn Hogan
Alle Welt schwärmt von den Vorteilen des mobilen Internet. Für mich ist allerdings die Datenflatrate meines Netzbetreibers nach wie vor zu teuer. Bei meinem Volumentarif muss ich immer noch genau auf meinen Konsum achten - nicht jeder hat schließlich ein iPhone.
Denn mit schnellen Verbindungen wie UMTS und EDGE fallen mehrere Megabyte Datenaufkommen binnen weniger Minuten mit dem Handy an. Gerade bei dem Einsatz von Google Maps Mobile im Satellitenbild-Modus oder dem Betrachten von YouTube-Videos mit meinem Pocket-PC-Handy stoße ich schnell an mein Datenlimit.
Unnötige Kosten vermeide ich mit Spb GPRS Monitor. Der Datenzähler überwacht meine Verbindungen ins Netz und hält anfallende Verbindungskosten in einer Protokolldatei fest. Wenn ich meinen Tariflimit vor Ablauf meines Abrechnungsmonats erreiche, weist mich der kleine Helfer darauf hin. So bin ich wenigstens über die zusätzlich anfallenden Kosten informiert. Ein äußerst praktischer Helfer für Leute ohne mobile Flatrate.
9. April von Robert Fliegel
Es gibt viele Gründe, Windows auf einem Mac zu installieren. Auch wenn jetzt einigen Mac-User vielleicht das Wort “Sakrileg” in den Kopf kommt: Von vielen Windows-Programmen existieren eben keine Mac-Versionen. So muss ein Web-Designer auf dem Mac notgedrungen auf die Windows-Version des Internet Explorers zurückgreifen, um seine Entwürfe auf IE-Tauglichkeit zu prüfen. Auch Spiele erscheinen oft ausschließlich für die Windows-Plattform. Vielleicht möchte man auch nicht noch einmal Geld investieren, wenn man schon Lizenzen für Windows-Programme gekauft hat.
Da in einem aktuellen Mac fast die selbe Hardware steckt wie in vergleichbaren Windows-Rechnern, gibt es verschiedene Möglichkeiten Windows auf dem Apple-Rechner zu installieren. Einige mögliche Lösungen möchte ich hier vorstellen:
Zunächst sind da die so genannten virtuellen Maschinen. Dies sind Programme, die einen kompletten PC inklusive Prozessor, Festplatte und anderen Hardwarekomponenten simulieren. In diese virtuellen Rechner installiert man Windows oder auch andere x86-basierten Betriebssysteme wie Linux oder BSD. Voraussetzung dafür ist ein entsprechend leistungsstarker Rechner, da dieser zum einem vom Hostbetriebsystem Mac OS X sowie vom Gastsystem in Anspruch genommen wird.
Die Shareware Parallels Desktop ist wohl die populärste Virtualisierungslösung auf dem Mac. Das Programm glänzt durch eine sehr gute Integration in Mac OS X. So lässt sich zum Beispiel das Gast-System verstecken, die darin laufenden Programme laufen direkt auf dem OS-X-Desktop.
VMWare Fusion ist etwas weniger gut in das Apple-System integriert. Dafür hat die Shareware einen entscheidenden Vorteil: Sie ist nämlich schneller als Parallels Desktop und nutzt die Dual-Core-Technik der aktuellen Apple-Rechner besser aus. Wer also hardwarehungrige Programme in der virtuellen Maschine nutzen möchte, sollte sich für für die VMWare-Lösung entscheiden.
VirtualBox besticht vor allem durch seinen Preis: Die Software ist nämlich für den Privatgebrauch kostenlos. Leider liegt die Mac-Version von VirtualBox momentan nur als Beta-Version vor. Wichtige Features wie USB-Unterstützung fehlen noch.
Mit Boot Camp installiert man - im Gegensatz zu den vorherigen Lösungen - Windows direkt auf dem Mac. Ein einfacher Assistent führt den Anwender durch die notwendigen Schritte: Die Software schafft eine geeignete Partition auf der Festplatte, brennt eine Treiber-CD für die Mac-Hardware und baut aus einer XP- oder Vista-CD eine für den Mac-Rechner geeignete Installations-CD. Von dieser installiert man wie vom Windows-System gewohnt das Betriebssystem. Der einzige Nachteil: Möchte man zwischen den Betriebssystemen wechseln, ist ein Reboot fällig. Dafür ist Boot Camp die einzige vernünftige Option für hardwarehungrige Windows-Spiele. Leider ist Boot Camp nur für Nutzer von Mac OS X Leopard verfügbar. Obwohl Boot Camp während der Beta-Phase auf Tiger lief, bietet Apple die Software ärgerlicherweise nicht mehr für Mac OS X 10.4 an.