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Erster Einblick in den neuen Messenger

Lange hat sich Microsoft zurückgehalten und den neuen Windows Live Messenger nur einem exklusiven Testpublikum zur Verfügung gestellt. Nun kommt endlich auch Otto-Normal-Chatter in den Genuss der Beta Version des Windows Live Messengers 9. Im Paket mit Programmen wie Windows Live Call oder Windows Live Mail kommt der neue Chat-Client mit diesem Installer auf den Rechner.

Was man so auf den ersten Blick sieht, begeistert nicht wirklich. Ein bisschen haben die Designer am Chat-Fenster herumgeschraubt, man kann jetzt sogar das Hintergrundbild in der oberen Leiste ändern - wenn das mal Nichts ist. Aber im Ernst, auch die weiteren Neuerungen wie frei wählbare Sounds oder ein paar Spielereien wie animierte GIFs beim Layout sind auch nicht das Gelbe vom Ei. In der vorherigen Beta-Version konnte man sich mit einem User-Zugang auf mehreren Rechnern gleichzeitig anmelden - auch damit ist jetzt Pustekuchen.

Wir wollen nicht zu hart sein, schließlich ist es ja noch eine Testversion. Aber angesichts der riesigen Fangemeinde sollten sich die Entwickler aus Redmond auf jeden Fall noch ein wenig ins Zeug legen.

Google Chrome: Erste Eindrücke

Schon seit Jahren geht im Netz das Gerücht um, dass Google einen eigenen Browser entwickelt. Am Dienstagabend kurz nach 21.00 Uhr war es dann endlich soweit. Seitdem steht der Browser unter http://www.google.com/chrome – vorerst nur für Windows – zum Download bereit. Der Name des neuesten Geniestreiches des Internet-Giganten: Google Chrome. In der OnSoftware-Redaktion haben wir uns den Browser natürlich sehr genau angeschaut.

Zunächst fällt einmal auf, dass der Google-Browser – zumindest gefühlt – wahnsinnig schnell ist. Das liegt wohl zum einen daran, dass Chrome die auch von Safari verwendete Webkit-Engine nutzt. Zum anderen hat Google dem Browser die selbstentwickelte JavaScript-Engine V8 spendiert.  Das macht Google Chrome besonders geeignet für JavaScript-lastige Online-Anwendungen wie zum Beispiel Google Mail oder Google Docs. Webapplikationen speichert die Software bei Bedarf als Verknüpfung auf dem Desktop. Allerdings sieht man die Sache mit der Geschwindigkeit im Netz recht unterschiedlich. So zeigt man sich Golem von den Benchmarks beeindruckt, während man beim Wall Street Journal Firefox und Safari vorne sieht.

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Opera Mobile 9.5 Beta 1: Internetkomfort auf dem Pocket PC

Mobiles Surfen ist nicht immer nutzerfreundlich. Langsamer Seitenaufbau, endloses Scrollen auf zu großen Seiten und eingeschränkte Navigationsmöglichkeiten trüben oft das Vergnügen auf den kleinen Farbdisplays.

Hier kommt Operas neue Browserversion Opera Mobile dem Surfer auf dem Pocket PC mit benutzerfreundlichen Ladezeiten und der Unterstützung von Ajax, Javascript und Flash entgegen.  Die neue Version enthält nützliche Funktionen, welche die Surferqualen auf den kleinen Displays lindern.

Die Navigation auf dem für Touch-Screens optimierten Browser geschieht mit Hilfe des Stylus. In der aufgeräumten Bedienungsoberfläche bleiben Menü- und Werkzeugleisten ausgeblendet, falls man die Naviagation nicht mit einem Klick auf dem Pfeil in der rechten unteren Ecke aufruft.  Die Menüs der Einstellungsoptionen sind übersichtlich und klar. Schnell legt man damit die Größe des Cache-Speichers fest, entscheidet über Popup-Blockade, oder aktiviert Plug-Ins, Cookies und Javascript. Startseite oder die Eigenschaften des Displays legt man auch in den Einstellungen fest. Unter den Privacy-Optionen löscht man Cookies und Verlauf. Hier gelangt man auch zum Passwortmanager.

Beim Surfen selbst kann man jederzeit über die Option Page Info die Seiteninformation aufrufen. Vom Kontextmenü aus bewegt man sich zwischen den aufgerufenen Seiten vor- und zurück, fügt die Seite den Favoriten zu oder speichert den Inhalt komplett ab. Als nützlich erweisen sich auch die Textmarkierungsfunktion Text Selection on, mit der man den Text einer Seite bequem per Copy & Paste in die Zwischenablage speichert. Kleinere Webmail-Anhänge oder Blogposts kann man auch vom Pocket PC aus hochladen.

Alles in allem erweist sich Opera wieder einmal als eine ernst zu nehmende Alternative, wenn nicht sogar als die bessere, zu verbreiteteren Browsern.

Webapps: Software im Internetbrowser

E-Mail im Webbrowser haben Hotmail, Yahoo!, GMX & Co. schon vor Jahren populär gemacht. Heutzutage gibt es aber noch viel mehr Anwendungen, die man direkt im Browser verwenden kann. Technologien wie Flash und AJAX sorgen dafür, dass interaktive Programme im Internet den Vorsprung ihrer Offline-Pendants rasch aufholen.

Online-Software hat gegenüber herkömmlichen lokal installierten Programm verschiedene Vorteile. Vor allem: Man kann auf jedem beliebigen Computer damit arbeiten. Einzige Voraussetzung ist eine Internetverbindung sowie ein moderner Browser wie zum Beispiel Firefox (Win/Mac). Zudem werden Daten zumeist auf den Server des Dienstenanbieters gespeichert. Auf diese hat man so immer Zugriff, wenn man ein Internet fähiges Gerät zur Verfügung hat. Zumeist finanzieren sich die Anbieter von Web-Anwendungen über Werbung und sind somit kostenlos.

Einige der besten Webapps im Überblick:

Auf meeboo chattet der Nutzer über die Protokolle Yahoo!, MSN, ICQ, AIM, GoogleTalk und Jabber – ohne auch nur ein einziges Sofortnachrichtenprogramm zu installieren. Google hat seinen Chat-Dienst GoogleTalk sogar direkt in die Benutzeroberfläche von GoogleMail eingebunden. Weiterlesen…

Beam me up, Bill

WorldWide TelescopeVor etwas mehr als zwei Monaten haben wir bereits von Microsofts Weltall-Plänen berichtet, jetzt ist es so weit: Die Himmelsstürmer aus Redmond beamen uns mit dem WorldWide Telescope in die unendlichen Weiten des Raumes. Wie bei Google-Earth navigiert man zwischen Sonnen und Galaxien hin und her, kleine Info-Fenster geben Aufschluss über den jeweiligen Standort. Bis auf ein paar nervige Ladezeiten bei neuen Bildern rast man mit dem WorldWide Telescope nahezu in Echtzeit durch den Weltraum, die Navigation läuft sehr flüssig und intuitiv von der Hand. Nicht nur Hobby-Astronomen werden von der Vielfalt des Universums und der faszinierenden Bilderpracht des virtuellen Teleskops begeistert sein.

Auf der Download-Seite von WorldWide Telescope hat sich Microsoft allerdings mal wieder etwas geleistet. Dort steht in großen Lettern, dass die Software neben PC auch für den Mac verfügbar ist. Allerdings läuft das Sternen-Programm nur auf Apple-Rechnern mit Boot-Camp und Windows-Betriebssystem. Na toll. Dann kann man die Software ja gleich auf einem PC installieren.

Warum nur einen Messenger?

Chatten gehört nach wie vor zu den beliebtesten Internet-Aktivitäten. Kaum jemand kommt ohne Account bei ICQ, MSN oder einem anderen Anbieter eines Sofortnachrichtendienstes aus.

Kompliziert wird es, sobald man bei verschiedene Instant-Messaging-Dienste benutzt. Entweder installiert man sich einen offiziellen Client wie den Windows Live Messenger oder ICQ. Die Alternative heißt Multi-Protokoll-Messenger. Diese oft als Open-Source-Software entwickelten Programme integrieren die verschieden Chat-Protokolle in einem einzigen Programm.

1. Der starke Punkt von Miranda (Windows) ist seine Flexibilität. Mit unzähligen Plug-Ins lässt sich die Software genau an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Das bedeutet aber auch einiges an Bastelarbeit.

2. Pidgin (Windows) unterstützt, genau wie Miranda und Adium, zahlreiche Chat-Protokolle. Die Software war früher unter dem Namen GAIM bekannt.

3. Digsby (Windows) ist ein Newcomer unter den Multi-Messengern. Die Software beschränkt sich auf die wichtigsten Protokolle (AIM, MSN, Yahoo, ICQ, Google Talk) . Die Software hebt sich vor allem durch integrierte Dienste für Social-Network-Seiten wie Facebook sowie Direkt-Zugriff auf E-Mails ab.

4. Adium (Mac) ist die erste Wahl unter Mac OS X. Das Programm unterstützt sowohl die populären als auch einige eher exotische Protokolle.

Bei diesen alternativen Programmen muss der Anwender hin und wieder mit kleineren Problemen leben, denn nicht immer werden alle Features der offiziellen Clients korrekt unterstützt. Dafür ersetzt man mehrere Chat-Programme mit einer einzigen Software und erspart sich außerdem lästige Werbung.

Download des Tages: Digsby

Der Multi-Messenger Digsby schickt sich an, Pidgin, Miranda und Trillian Konkurrenz zu machen. Das Programm unterstützt die üblichen Protokolle wie AIM, MSN, Yahoo, ICQ und Jabber. Darüber hinaus zeigt Digsby aber auch Statusmeldungen sozialer Netzwerke wie Facebook und bietet eine Direktzugriff für E-Mail-Konten die POP3 oder IMAP verwenden. Wie die Konkurrenzprogramme lässt sich Digsby optisch an den eigenen Geschmack anpassen. Auf jeden Fall ein vielversprechendes Programm für Freunde von Multi-Messengern.

Software für Mac-Neulinge

Immer mehr Windows-Nutzer steigen auf die Mac-Plattform um. Gründe dafür gibt es viele: Die Intel-Prozessoren in den Apple-Rechnern, der populäre Audioplayer iPod und auch die mittlerweile relativ günstigen Preise für Mac-Hardware. Vor einem Problem stehen die meisten der so genannten Switcher: Welche Software installiere ich mir jetzt auf der schönen Neuanschaffung?

Von vielen gewohnten Windows-Programmen gibt es Versionen für Mac-Rechner, für andere ebenbürtigen oder gar besseren Ersatz. Wir stellen einige dieser Programme vor. Weiterlesen…

Anders skypen: ooVoo bringt gute Videos für alle

ooVoo mit PfiffDas Internet-Telefon Skype hat kostenlosen Videogesprächen den Weg geebnet. Gerade in Sachen Bildqualität lässt der Quasi-Monopolist aber einiges zu wünschen übrig. Eine Chance für neue Programme wie die Freeware ooVoo. Im direkten Vergleich bringt die noch in der Beta-Testphase stehende VoIP-Software alle Skype-Funktionen, bessere Bilder und Videokonferenzen für bis zu fünf Teilnehmer gleichzeitig auf den Rechner.

ooVoo ist trotz einiger kleiner Haken vollständig einsetzbar und bringt den gewohnten Komfort anderer Kommunikationszentralen mit. Die Nase vorn hat ooVoo vor allem wegen der besseren Videofunktion. Ohne Rucken und Zucken überträgt die Software das Bild schnell an alle beteiligten Gesprächspartner. Das ganze mit bis zu 30 Frames per second (FPS). Filme haben normalerweise eine Rate von 25 FPS. Bei allen anderen Funktionen ist die Wahl für oder gegen ooVoo eher Geschmackssache.

Skype selbst bietet zwar auch schon hochwertige Videounterhaltungen an. Um in den Genuss der guten Bilder zu kommen, muss man allerdings eine der erlesenen Webcams des Skype-Partners Logitech kaufen. Ein Schnitt ins eigene Fleisch?