Politisch der linken Szene zugeordnete Hacker haben Daten der in Deutschland verbotenen Neonazi-Gruppe Blood and Honour von deren Server gestohlen und für alle zugänglich im Internet veröffentlicht. Insgesamt fischten die Hacker mehr als 30.000 Datensätze von dem Internetserver. 500 Mitglieder sollen nach Angaben der Frankfurter Rundschau aus Deutschland stammen. Für diese Personen sollen sich nun auch bundesdeutsche Ermittler interessieren. Seit September 2000 ist Blood and Honour in Deutschland verboten.
Die Aktion der Hacker erreichte weltweit eine große Aufmerksamkeit. Je nachdem von wo aus die Daten gehackt wurden, und wo sich der betreffende Server befand haben die Hacker jedoch eine oder gar mehrere Straftaten begangen. Datenklau ist schließlich verboten. Was für eine Meinung haben die OnSoftware-Leser? Ist eine solche Aktion im Falle der Aufdeckung gesetzeswidrigen Verhaltens legitim? Oder ist Gesetz nunmal Gesetz? Zur Umfage im Softonic-Forum geht es hier.
Goldgräberstimmung herrscht im Netz schon lange. Es gibt ja so gut wie nichts, das man im Web nicht zu Geld machen könnte. Zum wahren El Dorado hat sich aber das Gold farming entwickelt. Damit wird das Sammeln von virtuellen Gegenständen in Online-Welten wie World of Warcraft (WoW) bezeichnet. Vor allem in China wird Pixel-Gold geschürft: Tausende Menschen führen in Spielen wie WoW die immer gleichen, stupiden Aktionen aus, um möglichst schnell an wertvolle Objekte wie Gold oder Spezial-Gegenstände zu kommen. Diese virtuellen Güter werden dann in Online-Auktionshäuser zu Festpreisen verkauft. Laut einer aktuellen Studie der Universität in Manchester verdienen mittlerweile 400.000 Menschen ihren Lebensunterhalt mit dem Gold farming. Durchschnittlicher Monatsverdienst: 145 Dollar, knapp 100 Euro.
Die Abnehmer der virtuellen Waren sind Spieler, die nicht die Zeit oder Geduld haben, ihren Online-Charakter mit spielerischen Mitteln auf Vordermann zu bringen. Deswegen lehnen auch viele MMORPG-Zocker den Handel mit digitalem Gold oder Charakteren ab. Ist es in Ordnung, sein digitales Ich in Online-Spielen mit ein wenig echtem Geld aufzupeppen oder sind solche Spieler Spielverderber? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Bildschirmschoner (PC/Mac) sind beliebt. Bildschirmschoner verpassen dem Computer eine individuelle Note. Rein technisch gesehen sind diese Programme jedoch schon lange überflüssig. Die Gefahr, dass auf dem Monitor ein Bild “einbrennt”, besteht bei modernen Bildschirmen nicht mehr. Den Stromverbrauch treiben die oft animierten und mit Musik versehenen Pausenfüller zudem in die Höhe. Wie sieht es auf den Computer-Monitoren der OnSoftware-Leser aus? Lustige Bilder am laufenden Band, oder - dank aktiviertem Energiesparmodus - pechschwarze Langeweile? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Ab Herbst soll es soweit sein: Das elektronische Buch des Online-Versandhauses Amazon, genannt Kindle, soll ab der Frankfurter Buchmesse auch in Deutschland vertrieben werden. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Der Chef von Amazon-Deutschland Ralf Kleber machte im Gespräch mit der FAS zwar keine konkreten Aussagen, bestätigte aber, dass Kindle aufgrund der Nachfrage auch bald außerhalb der USA zum Kauf angeboten werde.
Mit Kindle versucht Amazon-Chef Jeff Bezos, den nicht ganz so neuen Traum vom elektronischen Buch umzusetzen. Die offiziellen Amazon-Zahlen geben ihm Recht: So verkaufen sich laut Kleber bereits zwölf Prozent der Bücher, die in digitaler und gedruckter Form angeboten werden, als Kindle-Version. Obwohl die Vorstellung natürlich reizvoll ist, immer Hunderte von Büchern und aktuellen Tageszeitungen dabei zu haben, stellt sich dann doch die Frage nach dem Sinn eines elektronischen Buches. Und leidet nicht auch der Lese-Komfort in der digitalen Version? Wird Kindle - immerhin 359 Dollar teuer - in Deutschland ein Kassenschlager oder ein Ladenhüter? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Sommerzeit, Urlaubszeit. Viele von uns haben die Koffer bereits gepackt oder gar schon wieder ausgepackt. Wie war es denn oder wie wird es wohl werden? In den meisten Haushalten gibt es ja schließlich mindestens einen tragbaren Computer. Da ist die Verlockung groß, den Laptop mit in den Urlaub zu nehmen. Denn in fast allen Ferienorten gibt es Internetcafés und Hotspots, die meisten Hotels bieten ihren Besuchern Wlan-Netze. Also: Wie verbringen die OnSoftware-Leser wohl ihren Sommerurlaub? Computerfrei ganz ohne Upload, Download, E-Mail und Messenger oder eben doch mit alledem? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Vor wenigen Tagen hat der nimmermüde Internetkonzern Google sein neuestes Projekt vorgestellt. Unter dem Namen Knol startet Google seine eigene Wissensdatenbank. Im Gegensatz zu dem populären, auf Neutralität bedachten Wikipedia soll dort ein Lexikon von namentlich genannten Autoren entstehen, deren Texte durchaus subjektiv sein dürfen.

Hinzu kommen weitere Features, die in eine ganz andere Richtung als Wikipedia gehen. Auf Wunsch werden in den Texten Google AdSense-Anzeigen platziert, mit denen der Autor Einnahmen erzielt. Und während bei Wikipedia im Prinzip jeder an jeden Text Hand anlegen kann, entscheidet der Knolaner, ob Dritte den Artikel kommentieren oder verändern dürfen. Hat Google mit Knol einen Konkurrenten oder eine Ergänzung zu Wikipedia geschaffen? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Die Macher des Social-Networks Facebook haben die deutsche Online-Plattform StudiVZ verklagt. Der Vorwurf der US-Amerikaner: StudiVZ habe Aussehen, Funktionen und Dienste der Facebook-Website einfach kopiert. Tatsächlich weisen die beiden sozialen Netzwerke teilweise frappierende Ähnlichkeiten auf.
Obwohl StudiVZ bereits seit knapp drei Jahren online ist, kommt die Klage zum jetzigen Zeitpunkt nicht überraschend. Facebook bietet seit März diesen Jahres eine deutschsprachige Seite an, der große Durchbruch lässt angesichts der starken Konkurrenz aber auf sich warten. So macht es den Eindruck, als wolle Facebook sich den Erfolg im deutschen sozialen Netzwerk erklagen. Aber haben die Facebook-Macher nicht einfach den Anschluss in Deutschland verpasst? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Der Konsolenmarkt in Deutschland boomt: Im ersten Halbjahr 2008 gingen laut einer Studie der Media Control GfK in Deutschland 7,7 Millionen Konsolenspiele im Wert von 282 Millionen Euro über den Ladentisch - ein Drittel mehr als noch im Vorjahr. Dass neben dem mobilen Daddelgerät Nintendo DS auch eine große Spiele-Nachfrage im Wohnzimmer herrscht, belegen folgende Zahlen: Platz eins belegt “Mario Kart Wii” für die Nintendo Wii, Platz zwei “Grand Theft Auto IV” für Sonys PS3.
Doch auch Microsoft gibt im Krieg der Konsolen nicht auf. Die kleinste Version der Xbox 360 wird in den Staaten billiger und mit einer größeren Festplatte ausgestattet, wann die aufgepeppte Konsole nach Europa kommt, ist wohl nur eine Frage der Zeit. Welcher Spiel-Konsole gebt Ihr den Vorzug - Xbox 360, Playstation oder Wii? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses muss Google die Nutzerdaten seiner Videoplattform YouTube an den Medienkonzern Viacom herausgeben. Neben der IP-Adresse der YouTube-Nutzer bekommen die Viacom-Anwälte auch die Login-Namen sowie die -Zeiten in die Hand. Insgesamt beläuft sich die Datenmenge auf zwölf (!) Terrabyte.
Mit diesen Informationen lässt sich leicht feststellen, welcher User welche Videos angesehen oder hochgeladen hat - und ob es sich dabei um urheberrechtlich geschütztes Material handelte. Adieu Privatsphäre.
Viacom will mit diesen Daten Schadenersatz-Ansprüche gegen Google geltend machen. Doch trifft der Gerichtsbeschluss nicht die Falschen? Wird mit dieser Entscheidung nicht der Datenschutz geopfert, um finanzielle Interessen eines Großunternehmens durchzusetzen? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Seit dem Wochenende drehen in Nürnberg ganz spezielle U-Bahn-Züge ihre Runden: Statt eines menschlichen Fahrers lenkt ein Rechner die Metro der Linie U3 durch die dunklen Schächte. Die computergesteuerte U-Bahn verkehrt auf einer 6,5 Kilometer langen Strecke, die Lokalpolitiker versprechen sich von den High-Tech-Zügen mehr Fahrgäste und einen billigeren Betrieb.
Das Besondere an der Nürnberger Computer-Bahn: Die rechnergesteuerten Züge teilen sich die Gleise mit herkömmlich gesteuerten U-Bahnen - das ist weltweit einmalig. Bisher wurden Züge mit virtuellen Fahrern nur auf geschlossenen Strecken eingesetzt. Damit steigt natürlich das Risiko, auch wenn die Verantwortlichen das Gegenteil behaupten. Kann man so einem computergesteuerten Zug überhaupt vertrauen? Oder ist es egal, ob Mensch oder Maschine im Führerhaus sitzt? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.