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Skype und iPhone werden Freunde, nur nicht in Deutschland

Es war wohl doch kein ausgebuffter Aprilscherz: Der neue Skype-Client für das iPhone steht seit heute in Apples AppStore zum Download bereit. Die Polemik ist in Deutschland gleich mitserviert: Die Telekom sperrt aus vermeintlichen Qualitätsgründen den Kunden die Nutzung der Freeware.

Wir wollten es natürlich genauer wissen: Verschont von den launischen Sperren deutscher Betreiber, haben wir den Skype-Client hier im schönen Barcelona getestet. Und siehe da: Es funktioniert nicht nur völlig bequem und schnell, es funktioniert sogar mit sehr guter Qualität!

Ob das deutsche Mobilfunknetz qualitative Schwächen hat, sei erst einmal dahingestellt. Hier hat der Kollegenkreis über Skype sowohl PCs und  Handys als auch Festnetztelefone im In- und Ausland angerufen und problemlos in gewohnter Qualität Gespräche geführt. Soweit also zur Qualität. Bedenkt man, dass seit einigen Jahren bereits der konventionelle Telefonverkehr technisch fast komplett über Voice-Over-IP-Protokolle läuft, kann man aus Nutzersicht nicht von einem auffälligen Gefälle der Gesprächsqualität reden.

Wie dem auch sei: Uns beschäftigt vor allem die Frage, wie die Telekom ihre unpopuläre Maßnahme angesichts des vorwiegend hämischen Medienechos aufrecht erhält. Werden sich die Bonner Ex-Monopolisten mit ihrer Sperre gegen den Willen der iPhone-Nutzer und der Presse durchsetzen oder besinnen sich die Manager angesichts des Imageverlustes doch noch um? Zur Umfrage im Forum geht es hier.

Wie lange hält die Freude an einer iPhone-Software?

In Sachen Apps verhalten sich iPhone-Nutzer scheinbar nicht viel anders als Kleinkinder beim Blick auf buntes Spielzeug: So schnell iPhone-Besitzer dem Drang zum Download einer neuen iPhone-Software nachgeben, so schnell schwindet in kürzester Zeit wieder das Interesse daran. Das Prinzip Begehren-Kaufen-Verwerfen schlägt zumindest bei AppStore-Nutzern voll ein.

Das belegen die Zahlen einer auf iPhone-Software spezialisierten Marketingfirma in einer kürzlich veröffentlichten Studie. Danach nutzen 20 Prozent der  iPhone-Besitzer kostenlos heruntergeladene Software bereits am ersten Tag nach dem Download nicht mehr. Zehn Tage später nutzen sogar nur noch 8 Prozent die zuvor geladene Freeware.

Auch im Fall von bezahlter Software scheint die Nutzungsdauer nicht viel länger zu sein: Gerade mal etwas über 30 Prozent der Kaufprogramm starten die Besitzer noch am nächsten Tag nach dem Kauf, nach zehn Tagen sind es immerhin noch um die 10 Prozent. Einzig Spiele bleiben länger in der Gunst der Nutzer und überleben mittelfristig dem rasanten Interessensverlust.

Und wie sieht das bei Ihnen aus? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Windows 7 im Betatest

Microsoft lädt in Kürze zum öffentlichen Beta-Test des kommenden Betriebssystems Windows 7. Nach dem mäßigen Erfolg von Windows Vista will der Software-Riese mit der neuen Generation zurück in die Erfolgsspur.

In ersten Tests wurde klar: Windows 7 ist schneller als die Vorgänger, was man von einer neuen Software aber selbstverständlich auch erwartet. Zudem hat das Betriebssystem Neuerungen an Bord, die mehr Bedienkomfort auf den Rechner bringen sollen. Dazu zählt beispielsweise eine runderneuerte Taskbar. Und wer seinen Computer gerne individuell anpasst, der bekommt bei Windows 7 gleich eine ganze Reihe von Themes mitgeliefert.

Wie halten es die OnSoftware-User? Bereits einen Zweitrechner bereit gestellt oder eine virtuelle Maschine installiert und voller Vorfreude auf den eigenen Test? Oder eher der Meinung, dass erst mal andere testen sollen, bevor man sich selbst mit Windows 7 beschäftigt? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Weihnachtsshopping im Netz: Welche Bezahlmethoden gibt es?

Der Weihnachtseinkauf im Netz hat so seine Vorteile: Kein Drängeln um die letzten Schnäppchen, kein Anstehen an langen Schlangen vor den Kassen. Vor allem: Die Preise in den Online-Shops sind meistens auch noch günstiger als in der analogen Welt. Und wer getrödelt hat, kann sich in vielen Online-Kaufhäusern bis zwei Tage vor dem Fest mit Geschenken eindecken.

Vieles spricht also für den Online-Kauf. Wenn es allerdings an die virtuelle Kasse geht, werden viele Internetuser kritisch. Wie kann man sicher bezahlen? OnSoftware stellt verschiedene Bezahlmethoden und deren Sicherheitsmerkmale vor. Weiterlesen…

Weihnachten auf dem Desktop

Weihnachten hält mal wieder Einzug. Ob festliche Weihnachtsbeleuchtung auf den Straßen, mit Sonderangeboten gefüllte Schaufenster oder bunte Schoko-Weihnachtsmänner im Supermarktregal - vor dem Weihnachtsfest gibt es kein Entrinnen. Auch beim Desktop machen Santa Claus und Co. natürlich nicht Halt. Einen ersten Vorgeschmack aufs Fest holt man sich mit diversen Icons und Cursorsymbolen auf den PC-Schreibtisch, der digitale Weihnachtsbaum ist ja schon fast obligatorisch. Weihnachtliche Spielkinder vertreiben sich die Zeit bis zur Bescherung als Krankheitsvertretung für den Weihnachtsmann, Mac-User setzen sich mit SantaSnaps und iSight gleich selbst eine Zipfelmütze auf.

Auch wenn sich diese Software großer Beliebtheit erfreut: Viele Computernutzer verweigern sich grundsätzlich den Weihnachtssymbolen auf dem Rechner. Sorgt der digitale Weihnachtsmann wirklich für Weihnachtsstimmung oder ist das alles nur kitschig? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Mehr ist weniger: Warum Festplatten kleiner sind als auf der Verpackung steht

Festplatten sind so billig wie noch nie. Eine kurze Recherche im Netz zeigt: 500 Gigabyte externer Festplattenspeicher sind schon ab etwa 60 Euro zu haben. Goldene Zeiten für Daten-Hamster.

Hat man sich allerdings so ein Speichermonster angeschafft, stellt sich bei vielen Anwendern beim ersten Anstöpseln Ernüchterung ein. Denn von den angepriesenen 500 GB zeigt Windows plötzlich nur noch 465 GB an. Sind die restlichen 35 Gigabyte etwa auf dem Weg vom Geschäft nach Hause verloren gegangen?

Natürlich nicht. Vielmehr trägt eine bei den Herstellern weit verbreitete Marketing-Technik Schuld an dem plötzlichen Speicherschwund. Denn für die Produzenten von Festplatten setzt sich 1 GB aus 1.000.000.000 Byte zusammen. Allerdings ist das nach der technischen Definition nicht ganz korrekt: Denn ein 1 Kilobyte besteht aus 1024 Byte, sprich 1 GB aus 1.073.741.824 Byte.

Wer also eine neue Festplatte braucht, sollte  im Technikmarkt immer einen Taschenrechner zu Hand haben: Der Herstellerwert geteilt durch 1,073 bringt die wahre Größe der Festplatte an das Licht. Hat man die Platte dann am Rechner angeschlossen, empfehlen sich Programme wie Overdisk oder JDiskReport, um eine ganz genaue Übersicht über den Speicherplatz zu erhalten.

Lassen sich die meisten Anwender von den schwammigen Herstellerangaben blenden oder wissen die meisten über diesen Marketing-Trick Bescheid? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Ein Zweit-Betriebssystem für jeden Rechner?

Der jüngste Ratschlag für private Internet-Benutzer in Punkto Sicherheit empfiehlt die Benutzung zweier unterschiedlicher Betriebssysteme auf dem gleichen Rechner. Laut Medienberichten rät das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) ein Betriebssystem nur für sensible Vorgänge wie Online-Banking zu nutzen, während man mit einem zweiten Betriebssystem durch das Internet surft.

Als Begründung für diese Maßnahme ziehen die Kriminaler die immer verbreiteteren und raffinierteren Techniken heran, mit denen Hacker Heimcomputer ausspähen.

Ungeachtet der Tatsache, ob dieser Ratschlag mehr oder weniger sinnvoll ist, stellen sich für den Normal-Benutzer einige praktische Fragen. Denn nicht jeder ist in der Lage, zusätzlich zur bereits beim Computerkauf installierten Software ein neues, unabhängiges System korrekt aufzuspielen.

Welches System sollte man im Falle eines Falles nutzen? Woher bekommt man es? Kann auf einem Vista-Rechner einfach so ein Zweit-Windows auf einer neuen Partition eingerichtet werden? Wie steht es mit dem Mac? Ist das Zweitsystem mit der Onlinebanking-Software kompatibel? Sichert man sich auf diese Weise wirklich gegen alle Trojaner ab?

Viele Fragen und Zweifel dieser Art verunsichern technisch nicht versierte Nutzer. Ist der Rat, zwei Betriebssysteme auf den Rechner zu packen, wirklich sinnvoll? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Anders einkaufen: Online-Shoppen mit gutem Gewissen

Es gibt Software, die hat die Welt verändert. Windows beispielsweise hat das Leben der Menschheit mit Sicherheit stark beeinflusst. Doch kann eine Software die Welt auch zu einem besseren Ort machen und Not lindern? Mit diesem hohen Ziel haben zwei Dänen vor ein paar Jahren das Projekt aGoodCause.com ins Leben gerufen. Die Idee: Jeden Online-Kauf zu einer kleinen Spendenaktion machen.

Jonathan Løw und Mads Ellegaard entwickelten dafür die Software AidMaker. Sobald diese Anwendung auf einem Rechner installiert ist, wird der User beim Shopping im Internet zum Wohltäter. Je nachdem, wo man einkauft, spendet der jeweilige Shop einen Teil des eingenommenen Geldes an eine Hilfsorganisation. In Deutschland hilft aGoodCause.com Organisationen wie dem Deutschen Kinderhilfswerk, der UNO-Flüchtlingshilfe oder der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Mittlerweile unterstützen so etablierte Anbieter wie Amazon, Apple, eBay oder Skype das Anliegen von aGoodCause.com (in Deutschland: www.einegutesache.de) und reichen einen Teil ihrer Einnahmen weiter. OnSoftware hat aGoodCause-Sprecher Peter Kærgård Jensen zu den Einzelheiten des mittlerweile ziemlich erfolgreichen Projekts befragt.

OnSoftware: Wie und wann ist denn die Idee zu aGoodCause.com und Aidmaker entstanden?
Peter Kærgård Jensen: aGoodCause.com wurde 2004 von den dänischen Unternehmern Jonathan Low and Mads Ellegaard gegründet. Die Mutter von Mad litt zu diesem Zeitpunkt unter einer Hirnblutung. Als Jonathan dann Mad anrief, um mit ihm dieses Online-Projekt zu starten, war dieser gleich begeistert.

Viele Leute reden darüber, die Welt verändern zu wollen. Wir haben es für jeden ermöglicht, die Welt zu verändern - während des Online-Shoppings. aGoodCause.com begann mit der Idee, ohne Zusatzkosten Gutes zu tun, während man online einkauft. Die Unternehmen spenden das Geld, aber der User entscheidet, wo das Geld hingeht. Weiterlesen…

Lauschangriff auf chinesische Skype-Nutzer

Dass in China der Staat die Internetuser überwacht, ist ja ein offenes Geheimnis. Nach Yahoo, Google und Microsoft hat es nun auch Skype erwischt. Nach einem Bericht der kanadischen Forschergruppe Citizen Lab wurden in nur zwei Monaten 166.000 Nachrichten des chinesischen Ablegers TOM-Skype einfach zensiert. Texte mit regimekritischen Reizwörtern wie “Unabhängigkeit Taiwans”, “Demokratie” und neuerdings auch “Milchpulver” bleiben im Raster der Zensoren hängen. Die Benutzerinformation der Nachrichtenschreiber werden auf bestimmten Servern gespeichert. Wem diese Server gehören, konnten die Forscher von Citizen Lab nicht feststellen. Allerdings gehen die Kanadier davon aus, dass die Server dem Unternehmen TOM gehören und unterstellen dem chinesischen GPS-Hersteller eine Zusammenarbeit mit der chinesischen Polizei.

Vertreter von Skype versuchen sich nun in Schadensbegrenzung und schieben die Schuld auf den chinesischen Geschäftspartner TOM. Auf der Firmenseite von Skype verteidigt Vorsitzender Josh Silverman seine Firma und rechtfertigt das Verhalten von TOM mit den folgenden Worten: “Es ist ja öffentlich bekannt, dass in China Zensur existiert und dass die chinesische Regierung Kommunikationsmittel nach innen und außen überwacht…TOM, wie jeder Kommunikations-Provider in China, hat die Verpflichtung, dazu konform zu arbeiten, um überhaupt in China funktionieren zu können.” Auf gut Deutsch gesagt: Wir wissen, dass unsere User in China ausspioniert werden, aber uns trifft keine Schuld, weil wir können es ja nicht ändern.

Bisher galt Skype als sehr abhörsicher und vertrauenswürdig. Inwieweit wirkt sich der Abhörskandal in China negativ auf Skype aus? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Dickes Multimedia-Paket: Nero 9

Es gab Zeiten, da kam man als PC-Nutzer nicht an Nero vorbei. Die Brennsoftware war Pflichtprogramm für all jene, die Daten und Musik auf eine CD bringen wollten. Seitdem ist eine Menge Zeit vergangen, es kamen zuverlässige CD- und DVD-Brenner, es kam Windows XP und es tauchte jede Menge kostenlose Brenn-Software auf. Die Konsequenz: Wer heutzutage einen Silberling beschreiben will, braucht dafür kein Geld ausgeben.

Genau da mag der Grund dafür liegen, dass aus dem ehemaligen Brennspezialisten Nero mittlerweile ein dickes Multimedia-Paket geworden ist. Was mit den Versionen 7 und 8 seinen Anfang nahm, wird in der neuen Version 9 konsequent fortgesetzt: Wer Nero auf seinen Rechner installiert, bekommt neben der Brennsoftware zahlreiche Werkzeuge für Video, Audio, TV und Backups auf den PC.

Die Brennkomponente macht natürlich immer noch einen großen Teil der Software aus. Ein CD-Ripper bringt Musik als MP3-Dateien auf den Rechner, neuerdings lädt Nero auch Titelinfos und Cover aus dem Netz. Mit an Bord ist auch eine Software, um spezielle Rohlinge mit einem individuellen Label zu versehen. Außerdem erstellt die Software automatische Backups von der Festplatte. Weiterlesen…