26. Juni von Frank Martin Lauterwein
Die allermeisten Anwender nutzen Computer von der Stange. Das gilt meist auch für das Design des Betriebssystems. Zwar bietet Windows in der Systemeinstellung Anzeige so manche Drehschraube, mit der man den virtuellen Schreibtisch neu stylt. Doch dabei sind recht schnell die Grenzen erreicht. Mit Icons verleiht man dem Computer schnell einen neuen Look.
Diese Programmsymbole wechselt man entweder manuell aus oder nutzt Programme wie IconPhile oder IconPackager. Will man nur einzelne Symbole ändern, so macht man dies per Rechtsklick mit der Maus auf ein existierendes Symbol und öffnet so das Kontextmenü. Über die Option Anderes Symbol in den Eigenschaften wechselt man die Icons aus.
Kostenlose Icon-Sammlungen gibt es wie Sand am Meer. Thematische Sammlungen bieten Symbole zu Weihnachten oder zu Filmen wie Indiana Jones. In den gemischten Sammlungen geht es kunterbunt her: Mal modern und transparent, mal nostalgisch. Wer gleich alle System-Symbole auf einmal ersetzen möchte, ist mit der Sektion System-Icons bestens bedient. Mit den dort angebotenen Sammlungen verleiht man einem XP-Rechner einen Vista-Look oder lässt den Desktop aussehen wie das Linux-Betriebssystem Ubuntu.
Übrigens: Sollte ein Mac-Nutzer den an sich aberwitzigen Gedanken haben, seinem Apple-Computer ein wenig Windows-Vista-Feeling verpassen - mit diesen drei Icon-Sammlungen ist auch dies kein Problem.
25. Juni von Wolfgang Harbauer
Am Wochenende ist es wieder passiert. Da will man nur ein bisschen Speicherplatz auf der Kamera freimachen, markiert gleich ganze Bilderreihen auf einmal und schickt die Fotos mit einem Tastendruck auf den digitalen Friedhof. Nur um eine Schrecksekunde später festzustellen, dass man die soeben gelöschten Schnappschüsse vom letzten Konzert noch nicht auf der Festplatte des PCs gespeichert hatte.
Jetzt kann man sich grün und blau ärgern und hoffen, dass vielleicht Freunde ihre Fotos des einmaligen Events nicht so leichtfertig vernichtet haben. Oder aber man setzt auf die Hilfe von Rettungsprogrammen für Bilder. Auf die Wiederherstellung von Fotos hat sich unter anderem Free Art Plus Digital Photo Recovery spezialisiert. Die kostenlose Software scannt die Speicherkarten von Kameras nach gelöschten JPEG-, TIFF- und RAW-Dateien. Sogar die Inhalte beschädigter Datenträger liest die Freeware aus. Wird der Retter fündig, speichert die Anwendung die Bilddaten auf der Festplatte ab.
Ähnlich funktioniert PC Inspector Smart Recovery. Ebenfalls gratis durchsucht die Anwendung den Speicher nach JPEG-, GIF- und RAW-Daten. Für Ungeduldige bietet diese Software eine Schnellsuche an. Bessere Ergebnisse liefert allerdings die Intensive Suche.
Eine Garantie, gelöschte Bilder wiederherzustellen, gibt es nicht. Solange die vernichteten Fotos allerdings noch nicht überschrieben wurden, ist eine Rettung sehr wahrscheinlich. Die oben erwähnten Konzert-Fotos tauchten nach mehreren Scans sowohl mit Free Art Plus Digital Photo Recovery als auch PC Inspector Smart Recovery vollzählig wieder auf. Und liegen jetzt doppelt gesichert auf Laptop und Backup-Festplatte.
Wer übrigens unbeabsichtigt Daten von einem Computerlaufwerk gelöscht hat, sollte sich diesen Post von Frank Martin einmal ansehen.
17. Juni von Cristina Vidal
Der neue Firefox 3 ist da und die Fan-Gemeinde feiert dazu eine eigene Downloadparty als Netz-Ereignis. Wer den Browser einfach nur zum Surfen benutzt, bemerkt auf den ersten Blick allerdings nicht viel Neues. Und das ist gut so. Firefox 3 hält sich an die goldene Regel der Usability: Veränderungen führt man möglichst unauffällig ein. In dieser Hinsicht ist das Fuchs-Update mehr als gelungen. Trotzdem fallen ein paar Dinge direkt ins Auge.
Sicherheit wird auch bei Firefox 3 großgeschrieben. Die neue Funktion Website-ID bietet auf einen Blick sicherheitsrelevante Infos zur gezeigten Webseite. Wer das kleine Icon neben der URL in der Adressleiste anklickt, öffnet ein Fensterchen mit Basis-Informationen zum Betreiber der Seite und dessen Zertifikaten. Ein einfaches Farbsystem gibt den Gefährdungsgrad der Seite wieder. Auch die neuen Warnfunktionen sind äußerst nützlich: Der Browser erkennt schädliche Seiten und schaltet eine Warnseite vor der Landeseite. So fällt man nicht unbedacht auf den gröbsten Unfug herein.

Unter den nützlichen Neuerungen stehen sicher die Rechtschreibhilfe und die Sitzungswiederherstellung weit oben. Auch die Zoomfunktionen sind nun mit einer Textlupe ausgestattet, die das Heranzoomen der Texte erlaubt. Weiterlesen…
13. Juni von Wolfgang Harbauer
Dank immer leistungstärkerer Handys und mobiler Multimediaplayer ist das Filmvergnügen auch unterwegs kein Problem mehr. Nicht erst seit dem iPhone kann man auf Mobiltelefonen die aktuellste Folge seiner Lieblingsserie mal schnell in der U-Bahn schauen. Damit das meist hochauflösende Filmmaterial von der Festplatte des Rechners auf MP3-Player oder Handy kommt, braucht der Videofreund einen guten Konverter. Zwar gibt es eine ganze Menge guter kostenpflichtiger Software, die kostenlosen Vertreter der Video-Umwandler sind den Kaufprogrammen aber meist ebenbürtig. Wir stellen die besten Gratis-Konverter für Videos vor.
- Mit Super holt man sich einen Klassiker unter den Video-Konvertern auf den Rechner. DerAnwender legt bei Bedarf Hand an zahlreichen Qualitätseinstellungen wie Auflösung und Audio-Bitrate.
- Sehr geeignet für Videos für mobile Player ist auch MediaCoder. Wer sich auskennt, trimmt das Fimmaterial manuell auf die richtige Größe. Wer keine Ahnung hat, wählt sein Gerät aus einer Liste aus.
- Eine Ein-Klick-Lösung bietet Koyote Free Video Konverter. Die recht neue Software bereitet Filme gezielt für iPod, Sony PSP und Handy auf. Sehr einfach zu bedienen und Anfängern zu empfehlen.
- Mac-User sind mit iSquint gut beraten. Die Freeware bereitet AVI-, MPG-, und WMV-Dateien für den iPod auf. Mit wenigen Klicks stellt der User die Qualität ein, und schon läuft der Blockbuster auf dem kleinen Bildschirm.
16. Mai von Frank Martin Lauterwein
Passiert ist uns das allen schon einmal: Auf die Frage “Wollen Sie den Papierkorb wirklich löschen?” erfolgt ein überhastetes “Ja!” und weg sind wichtige Dateien. Natürlich kann man mit Programmen wie Norton Utilities vorbeugen. Solche Anwendungen haben ein Wiederherstellungs-Tool an Bord. Doch selbst wer “blauäugig” ohne einen derartigen Helfer am Computer arbeitet, ist nicht unbedingt verloren. Denn gelöschte Daten befinden sich solange auf der Festplatte, bis sie überschrieben werden. Zahlreiche kostenlose Programme leisten großartige Rettungsdienste.
Vier Freeware-Helfer für die Datenrettung
Glary Undelete fahndet auf Knopfdruck nach gelöschten Dateien auf dem System. In einer Liste führt das Programm alle gefundenen Daten samt Informationen zu dem alten Dateipfad auf. Die Freeware stellt Dateien im Originalzustand wieder her. Glary Undelete arbeitet schnell und zuverlässig und rettet kürzlich gelöschte Dateien in den meisten Fällen. Den jeweiligen Zustand der gelöschten Dateien diagnostiziert die Anwendung sehr exakt.
Undelete Plus stellt verloren geglaubte Dateien wieder her. Die kostenlose Software untersucht Datenträger auf versehentlich gelöschte und zerstörte Daten und rettet diese – soweit möglich. Der Erfolg hängt von dem Zustand der Dateien ab. Die Palette reicht von schlecht bis sehr gut. Die Freeware stellt die Daten per Mausklick wieder her. Die Filter-Option des Datenretters kann sonst stundenlange Suchvorgänge deutlich verkürzen.
Recuva erweckt gelöschte Daten wieder zum Leben. Neben Festplatten durchsucht die Software auch externe Geräte. Nach einem kurzen Scan stellt das Programm die gefundenen Dateien in einer Liste dar. Recuva führt auf, in welchem Zustand sich die Daten befinden und ob man sie wieder herstellen kann. Mit einem Klick stellt man die Dateien wieder her. Wurden die gelöschten Dateien überschrieben, ist auch Recuva meist machtlos.
Pandora Recovery stellt versehentlich gelöschte Daten wieder her. Die Freeware bietet drei Suchmöglichkeiten: Im Browse-Modus werden gelöschte Daten wie im Windows-Explorer aufgeführt. Im Search-Modus sucht die Anwendung gezielt nach Dateinamen, -größe, -datum und ursprünglichem Speicherort. Der Deep Scan durchforstet die Festplatte nach gelöschten Bilddaten. Per Klick stellt die Freeware die Daten wieder her.
6. Mai von Shawn Hogan
Auch wenn viele Windows-Mobile-Jünger es abstreiten mögen: Das etwas in die Jahre gekommene Konkurrenz-Betriebssystem Palm OS hat in mancher Hinsicht immer noch die Nase vorne. Palm OS punktet mit einem gradlinigen und anwenderfreundlichen Bedienkonzept. Darüber hinaus kommt es mit weniger Hardware-Ressourcen aus und läuft rasend schnell. Zugegeben, es gibt weniger Eye-Candy wie regenbogenfarbene Menüleisten oder sich drehende Sanduhr-Symbolräder. Aber, wer braucht sowas?
Natürlich kommt jetzt das Totschlag-Argument: Palm OS beherrscht im Gegensatz zu Windows Mobile kein echtes Multitasking! Das stimmt. Aber wozu brauche ich bitteschön Multitasking auf meinem Smartphone? In 99,9 Prozent der Fälle habe ich immer nur eine Anwendung gleichzeitig auf meinem Handy laufen. Ich kenne auch niemand, der während eines Telefonats Audiodateien konvertiert und gleichzeitig eine Datei aus Internet auf das Smartphone herunterlädt.
Ich will damit nicht bestreiten, dass Palm so schnell wie möglich ein neues Betriebssystem präsentieren muss. Sonst versinkt der Pionier auf dem Markt der mobilen Computer spätestens mit dem Erscheinen der Google Konkurrenz-Plattform Android wahrscheinlich für immer in der Versenkung.
Den Zahn der Zeit merkt man dem Palm OS an der werkseitig dürftigen Unterstützung mancher Anwendungsbereiche wie Multimedia und Bluetooth dann doch an. Doch Dank einer aktiven Entwicklerszene wetzt man diese Defizite mit einem reichen Fundus erhältlicher Software aus. Weiterlesen…
24. April von Wolfgang Harbauer
Ok, die Windows-Bildschirmschoner erfüllen ihren Zweck. Da wäre zum einen das Starfield im hochattraktiven schwarz-weiß. Zum anderen hat das Betriebssystem dann noch solche Grafik-Knüller wie das sich bewegende XP-Logo oder 3D-Objekte mit an Bord. Liebe Microsoft-Entwickler, das geht auch besser. Und vor allem witziger.
Den täglichen Arbeitswahnsinn bringt der Running Clock 3D Screensaver sehr bildlich zum Ausdruck. Ein kleiner Wecker läuft ununterbrochen der Zeit hinterher - ohne natürlich jemals anzukommen. Tierisch lustig wird es mit Licking Dog Screen Clean. Ein kleiner Mops leckt in Arbeitspausen den Monitor sauber. Originell und irgendwie total daneben. Ebenfalls für Tierfreunde geeignet: Don’t Touch My Computer. Ein Comic-Hund wacht über den ruhenden Bildschirm. Wer sich nähert und Tastatur oder Maus berührt, den empfängt der Vierbeiner mit Gebell.
Der Spongebob Bildschirmschoner zeigt den Zeichentrickhelden in einer misslichen Lage. Regelmäßig fliegt der gelbe Schwamm gegen die Monitorscheibe und bleibt dort kleben. Fans der Sendung mit der Maus werden gleich doppelt bedient: Sowohl Das Aquarium mit der Maus als auch Der Elefant bringen für Spaß auf dem Bildschirm.
Mit diesen Bildschirmschonern ist für Abwechslung gesorgt. Das Allerbeste: Die unterhaltsamen Screensaver sind allesamt kostenlos.
23. April von Wolfgang Harbauer
Die meisten XP-Nutzer scheuen das Upgrade auf Windows-Vista. Zu schlecht ist der Ruf von Microsofts nicht mehr ganz so neuem Betriebssystem. Wie man sein XP-System trotzdem Schritt für Schritt mit der Vista-Oberfläche aufpeppt, habe ich unter Wir kochen uns ein Vista erklärt. Wer keine Lust auf die Installation einzelner Anwendungen hat, holt sich mit einem der zahlreichen Pakete ein komplettes Vista-Theme frei Haus auf den Rechner. Wie so oft gilt auch bei diesen Programmen: Vor der Installation unbedingt einen Systemwiederherstellungspunkt anlegen. Wir stellen die besten Vista-Oberflächen vor:
- Vista Transformation Pack: Ob Bootbildschirm,Taskleiste oder Sidebar - alles sieht nach der Installation dieses Pakets nach Vista aus. Einzelne Effekte schaltet man bei Bedarf während der Installation ab.
- Vista Customization Pack: Die Software liefert neben Vista-Wallpapern neue Icons und ein überarbeitetes Start-Menü. Allerdings erscheinen einige System-Einträge auf Englisch.
- VistaMizer: Mein persönlicher Favorit unter den Vista-Paketen. Die sehr komplette Software imitiert das neue Betriebssystem täuschend echt und lässt sich schnell vom Rechner entfernen.
- Vista Inspirat Ultimate BricoPack: Ein bisschen Vista, ein bisschen Mac OS. Neben einem Vista-Desktop wartet diese Freeware mit einer Dockbar im Stil von Mac OS X auf. Merkwürdig, aber interessant.

- Transform XP to Vista: Vista-Design light. Die Software installiert neben den Programmen Yahoo! Widgets und Vista Start Menü einen Vista-Hintergrund. Das nicht ganz so überzeugende Design lässt sich allerdings kinderleicht deinstallieren.
15. April von Wolfgang Harbauer
Eigentlich macht die Wohnungseinrichtung ja Spaß. Wenn man keine allzu schweren Möbel hat. Wer aber sein schweres Bücherregal oder das Doppelbett ein paar Mal in der neuen Bude umschieben musste, dem vergeht schnell die Lust. Wer schlauer ist, sorgt vor und erspart sich Rückenschmerzen: Mit der entsprechenden Software richtet der Umzügler sein zukünftiges Heim schon im Voraus ein. So weiß man ganz genau, wie die Möbel in die neue Traumwohnung passen und welche Kombination am besten aussieht. Denn neben den reinen Planungswerkzeugen bringen die kostenlosen Programme für die Inneneinrichtung eine dreidimensionale Ansicht der eigenen vier Wände mit. Wir stellen die beliebtesten digitalen Raumplaner vor. Weiterlesen…
8. April von Wolfgang Harbauer
Das waren noch Zeiten, als man Spiele auf dem Rechner diskettenweise installierte. Und damit Stunden verbrachte, um dann mit zweidimensionalen Figuren durch die pixelige Spielumgebung zu jagen. Oder sein sowieso knapp bemessenes Geld in den nächstgelegenen “Pac Man”-Konsolenautomaten investierte, nur um dann mit leeren Taschen und leerem Blick das “Game Over” auf dem Monitor zu sehen.
Nein, wir wollen nicht nostalgisch werden, früher war eben nicht alles besser. Denn heute bekomme ich all diese Klassiker schnell und kostenlos auf meinen Rechner. Dank zahlreicher programmierender Fans gibt es Arkanoid, Pac-Man und Co. neu aufgelegt im alten Design. Denn auch wenn heutzutage so ausgereifte Games wie Crysis oder Bioshock den Spielestandard vorgeben, haben diese alten Pixel-Kunstwerke nichts von ihrer Faszination verloren. Wir stellen die besten Klassiker-Klone vor:
- Deluxe Pacman: Die Geister, die er rief, wird er nicht los. Der körperlose Pacman knabbert sich durch zahlreiche Labyrinthe und macht im richtigen Moment Jagd auf die gefräßigen Monster.
- Arkanoid: Angelehnt an das Uralt-Game Breakout schießt der Spieler in Arkanoid mit einem Schläger und einem Ball auf eine Mauer aus bunten Steinen. Nur wer die richtigen Power-Ups zu nutzen weiß, sieht das nächste Level.
- Wormux: Nicht ganz so alt, dafür absoluter Kult. Die sich bekriegenden Würmer aus Worms werden in Wormux wiederbelebt. Maschinengewehr, Bazooka, oder nehme ich doch das Dynamit…
Hurrican: Das C64- und Amiga-Spiel Turrican erlebt mit Hurrican seine Wiederauferstehung. Rasante 2-D-Action im Weltall ist in dem mehr als überzeugenden Klon garantiert.
- Ghouls and ghosts Remix: Die Jump’n'Run-Urgesteine Ghosts ‘n Goblins und Ghouls ‘n Ghosts erwachen in Ghouls and ghosts Remix zum Leben. Die Kopie steht den Originalen in nichts nach: Das Spiel um den tapferen Sir Arthur ist immer noch verflixt schwer.
- PONG!: DER Klassiker überhaupt darf hier natürlich nicht fehlen. Pong gehört zu den ersten Computerspielen überhaupt, und fasziniert als Firefox-Plug-In genauso wie damals.