3. Dezember von
Robert Fliegel
Linux installiert man normalerweise von einer CD. Dazu lädt man sich das entsprechende CD/DVD-Image herunter, brennt dieses auf einen Silberling und bootet den Rechner mit der CD. Das ganze funktioniert aber auch mit USB-Sticks. Anwendungsmöglichkeiten dafür gibt es verschiedene. Besonders angebracht ist es aber, wenn man einfach kein CD-Laufwerk zur Verfügung hat. Bei den populären Netbooks bezahlt man das kompakte Design nämlich unter anderen damit, dass die Rechner kein DVD-Laufwerk haben. Möchte man das Standard-Betriebssystem gegen eine Linux-Distribution austauschen, braucht man ein externes DVD-Laufwerk. Normalerweise hat man so etwas aber eher nicht zu Hause rumliegen. USB-Sticks aber schon. Aber wie bekommt man die Linux-CD jetzt auf den USB-Stick?
Dazu geht man folgendermaßen vor. Zunächst lädt man sich das Programm UNetbootin herunter. Dieses baut uns aus einen ISO-Image – die man sich auf den Seiten der jeweiligen Distributionen herunterladen kann – einen bootfähigen USB-Stick. Hier benutzen wir das allseits beliebte Ubuntu. Die aktuelle Version 8.10 kann man sich hier herunterladen. Nun starten wir UNetbootin. Im Auswahldialog wählt man zunächst die Linux-Distribution, in diesem Fall Ubuntu 8.10 Live und den Speicherort der Image-Datei aus. Nun legen wir noch fest, auf welchen Datenträger UNetbootin Ubuntu verfrachten soll. Ein Klick auf OK und einige Minuten später verkündet UNetbootin, dass wir jetzt einen Ubuntu-Stick haben.

Das war es dann prinzipiell auch schon. Nun schließt man den USB-Stick an den Rechner der Wahl an und aktiviert im BIOS, dass dieser von dem USB-Stick booten soll. Im Optimalfall wird man kurz darauf von einem UNetbootin-Bootscreen begrüßt, in dem man Ubuntu startet.
Nicht nur für Linux-Fans: Das neue Ubuntu
28. November von
Robert Fliegel
Programme für den Video-Download aus dem Web gibt es wie Sand am Meer. Nutzer des Mac-Standardbrowsers Safari brauchen diese Anwendungen aber eigentlich gar nicht. Mit einem einfachen Trick macht Safari das nämlich selbst. Dazu öffnet man zunächst Safari und navigiert bespielsweise auf die Seite eines YouTube-Videos, das man auf die Platte laden möchte. Dort öffnet man das so genannte Aktivitätsfensters. Dieses erreicht man entweder über das Menü Fenster unter dem Punkt Aktivität oder mit der Tastenkombination Apfeltaste + Alt + A.

Aus dem sich öffnenden Fenster sucht man das größte Objekt heraus. Bei einem YouTube-Video sind das meist mehrere Megabyte. Mit einem Doppelklick lädt man die Datei auf die Festplatte.

Im Downloadverzeichnis befindet sich nun eine Video-Datei im FLV-Format, die sich beispielsweise mit dem dem VLC Player wiedergeben lässt.
26. November von
Robert Fliegel
Bestimmte Dateitypen werden mit einem bestimmten Programm geöffnet. Deswegen öffnet Windows standardmäßig beispielsweise mit einem Doppelklick auf eine MP3-Datei den Windows Media Player. Die gleiche Aktion mit einer DOC-Datei öffnet Word. Eine ziemlich praktische Funktion. Manchmal übernehmen aber neu installierte Programme ungefragt den Platz des Standardprogrammes für einen bestimmten Dateitypen. Erfreulicherweise lässt Windows den Nutzer auch selbst bestimmen, womit eine Datei geöffnet wird.

Dazu geht man folgendermaßen vor: Zunächst sucht man ein Exemplar des gewünschten Dateityps, beispielsweise eine MP3-Datei, und öffnet per Rechtsklick das Kontextmenü. Hier wählt man den Punkt Eigenschaften aus. Im sich nun folgenden Fenster klickt man im Punkt Öffnen mit auf Ändern. Daraufhin öffnet sich ein weiteres Fensters mit einer Vorauswahl an Programmen. Hier definiert man das Programm, mit dem man den Dateityp öffnen möchte. Ist die Software nicht in der Liste vorhanden, hilft man Windows mit der Schaltfläche Durchsuchen auf die Sprünge. Nach einem Klick auf OK ordnet das System das gewählte Programm dem Dateitypus zu und öffnet diese Dateien zukünftig mit dieser Anwendung.
24. November von
Robert Fliegel
iTunes (Win/Mac) sortiert Medien in bestimmte Kategorien ein. Im iTunes Store gekaufte Hörbücher ordnet die Software in die entsprechende Kategorie Hörbücher ein. In dieser Kategorie findet man auch auf dem iPod die gelesenen Bücher. Der Vorteil: Man braucht man die Hörbücher sonicht in der oft langen Liste der Musikinterpreten suchen.
Kommt ein Hörbuch aber aus einer anderen Quelle als dem iTunes Store – beispielsweise einem Download-Portal für kostenlose Hörbücher – landet dieses beim Import in iTunes bei den Musikdateien. Mit der Version 8 von iTunes lässt sich das aber nachträglich ändern. Dazu öffnet man per Kontextmenü die Informationen der jeweiligen Datei. Im Tab Optionen befindet sich das Auswahlmenü Medienart. Hier wählt man Hörbuch aus. Ist dies geschehen, ordnet iTunes das Hörbuch in die korrekte Kategorie ein.

20. November von
Robert Fliegel
Auch auf dem Mac stürzen Programme manchmal ab. Erfreulicherweise reißt ein Absturz eher selten – wie man es von einem gewissen anderen Betriebssystem gewohnt ist – das gesamte System mit ins digitale Nirvana. Wenn ein abgestürztes Programm sich nicht gleich komplett verabschiedet, sondern “einfriert”, bekommt man das Mac-Äquivalent zum Bluescreen of Death zu Gesicht: Den so genannten Spinning Beachball of Death. Und das unter Umständen ziemlich lange, denn auf normale Art und Weise lässt sich das Programm ja nicht mehr beenden. Stellt sich die Frage: Was tun? Hier hat man zwei Möglichkeiten:
1. Man drückt die Tasten Apfel + Alt + Esc gleichzeitig. In dem sich öffnenden Fenster schießt man das nicht mehr reagierende Programm ab. Alternativ öffnet man diesen Dialog über den Befehl Sofort beenden im Finder-Menü.

2. Man öffnet das Programm Aktivitätsanzeige, dass sich im Ordner Dienstprogramme im Programmverzeichnis versteckt. Dort wählt man den eingefrorenen Prozess aus und verabschiedet das Programm nach einem Klick auf den roten Button mit Sofort beenden.

Windows Vista bringt eine Fenstervorschau in der Taskleiste mit. Immer wenn der Anwender mit der Maus über ein Symbol in der Leiste fährt, öffnet sich über dem entsprechenden Programmreiter ein kleines Vorschaufenster mit dem Inhalt der Applikation oder des Ordners. Das sieht zwar schön aus, ist aber nach Ansicht vieler Nutzer ziemlich sinnfrei: Die Fensterchen sind so klein, dass es unmöglich ist zu erkennen, was da angezeigt wird.

Selbstverständlich stellt man dieses Feature bei Bedarf problemlos ab. Dazu bewegt man die Maus auf einen freien Bereich in der Taskleiste und klickt ein Mal mit der rechen Maustaste. In dem Kontextmenü wählt man die Option Eigenschaften. Im nächsten Fenster in dem Reiter Taskleiste entfernt man das Häkchen vor dem Eintrag Fenstervorschau (Miniaturansicht) anzeigen. Ändert man seine Meinung irgendwann einmal wieder, so holt man die Fenstervorschau mit einem gesetzten Haken zurück auf den Desktop.

12. November von
Robert Fliegel
Das Pendant zur SystemTray von Windows sind bei OS X die so genannten Menüleisten-Icons. Diese findet man – wer hätte es gedacht – in der Menüleiste. Und zwar im rechten Teil derselbigen. Dort hat man per Mausklick schnellen Zugriff auf häufig verwendete Funktionen und Programme. In welcher Reihenfolge die Icons da oben auftauchen, bestimmt das Betriebssystem selbst. Oder? Als ordnungsfanatischer Computer-Nutzer möchte man natürlich die Reihenfolge individuell gestalten. Netterweise geht das auch, man muss nur wissen wie:
Die Lösung nennt sich Apfel- oder auf neueren Macs Befehlstaste. Hält man diese gedrückt, verschiebt man per Maus die Menüleisten-Icons in die gewünschte Reihenfolge. Fertig!

10. November von
Wolfgang Harbauer
Die Suchmaschine Google gilt als das Tor zum Internet. Ob über die Google-Seite selbst oder das Suchfeld im Browser: Für die meisten Internetsurfer beginnt die Reise durch das WWW bei dem Platzhirschen aus Mountain View, Kalifornien. Was viele allerdings ignorieren: Neben der normalen Suche mit einem oder mehreren Begriffen bietet die Suchmaschine zahlreiche zusätzliche Werkzeuge für spezielle Recherchen.
Ganz besonders praktisch ist die Suche innerhalb einer Webseite. Will ich zum Beispiel ein Forum durchforsten, hilft mir die Google-Suche meist schneller weiter als die integrierte Foren-Suche. Um mit Google ausschließlich auf einer Domain nach einem Begriff zu suchen, gibt es zwei Möglichkeiten. Weiterlesen…
7. November von
Robert Fliegel
Standardmäßig beginnen sowohl iTunes als auch iPods die Wiedergabe von Titel am Anfang. Unterbricht man einen längeren Track – beispielsweise einen Podcast oder ein Hörbuch – ist es aber praktischer, wenn die Wiedergabe genau dort wieder beginnt, wo man beim letzten Mal aufgehört hat.
Um dies zu erreichen, öffnet man iTunes und markiert die gewünschte Datei. Daraufhin ruft man per Kontextmenü oder mit der Tastenkombination Ctrl + I die Track-Informationen auf. Im Tab Optionen setzt man bei Wiedergabeposition merken ein Häkchen.

Möchte man diese Einstellungen für mehre Lieder oder Podcasts vornehmen, markiert man die entsprechenden Tracks öffnet auch hier das Tab Optionen in den Track-Informationen. Daraufhin aktiviert man den Punkt Position merken. Mit diesen wenigen Klicks erspart man sich die umständliche Suche nach der richtigen Stelle in einem Podcast.
6. November von
Robert Fliegel
Auf der Tastatur befindet sich über der linken Umschalt- beziehungsweise Shift-Taste die Feststelltaste, im Original Caps lock genannt. Ist diese Taste aktiviert, werden automatisch alle Buchstaben groß geschrieben. Doch von einigen Spezialfällen abgesehen, braucht man diese Funktion nun wirklich nicht.
Das allein wäre ja nicht schlimm, die Feststelltaste ist ja nicht die einzige auf der Tastatur, die ein Schattendasein fristet. Dummerweise befindet sie sich an recht prominenter Stelle zwischen den doch häufig genutzen Tabulator- und Umschalttasten. So passiert es schon einmal, dass man Caps lock versehentlich aktiviert. Was wiederum zu recht nervigen Problemen führen kann. Der Klassiker ist wohl die falsche Eingabe von Passwörtern: Da diese normalerweise als Sternchen dargestellt werden, merkt man unter Umständen nicht, dass man das Passwort komplett in Großbuchstaben eingibt.
Auf dem Mac lässt sich dieses Ärgerniss mit wenigen Mausklicks beseitigen. Dazu begibt man sich zunächst in die Systemeinstellungen unter Tastatur & Maus und von dort auf das Tab Tastatur. Links unten befindet sich der Button Sondertasten. In diesem Menü deaktiviert man die Feststelltaste oder verwandelt Caps lock bei Bedarf in eine zweite ctrl-, Wahl- oder Befehlstaste um.

Diese Einstellung ist aber erst aktiv, sobald man als Nutzer im System eingeloggt ist. Im OS-X-Login-Dialog bleibt Caps lock aktiv. Hier weist das System erfreulicherweise mit einem kleinen Symbol auf eine aktivierte Feststelltaste hin.