20. November von
Robert Fliegel
Auch auf dem Mac stürzen Programme manchmal ab. Erfreulicherweise reißt ein Absturz eher selten – wie man es von einem gewissen anderen Betriebssystem gewohnt ist – das gesamte System mit ins digitale Nirvana. Wenn ein abgestürztes Programm sich nicht gleich komplett verabschiedet, sondern “einfriert”, bekommt man das Mac-Äquivalent zum Bluescreen of Death zu Gesicht: Den so genannten Spinning Beachball of Death. Und das unter Umständen ziemlich lange, denn auf normale Art und Weise lässt sich das Programm ja nicht mehr beenden. Stellt sich die Frage: Was tun? Hier hat man zwei Möglichkeiten:
1. Man drückt die Tasten Apfel + Alt + Esc gleichzeitig. In dem sich öffnenden Fenster schießt man das nicht mehr reagierende Programm ab. Alternativ öffnet man diesen Dialog über den Befehl Sofort beenden im Finder-Menü.

2. Man öffnet das Programm Aktivitätsanzeige, dass sich im Ordner Dienstprogramme im Programmverzeichnis versteckt. Dort wählt man den eingefrorenen Prozess aus und verabschiedet das Programm nach einem Klick auf den roten Button mit Sofort beenden.

Windows Vista bringt eine Fenstervorschau in der Taskleiste mit. Immer wenn der Anwender mit der Maus über ein Symbol in der Leiste fährt, öffnet sich über dem entsprechenden Programmreiter ein kleines Vorschaufenster mit dem Inhalt der Applikation oder des Ordners. Das sieht zwar schön aus, ist aber nach Ansicht vieler Nutzer ziemlich sinnfrei: Die Fensterchen sind so klein, dass es unmöglich ist zu erkennen, was da angezeigt wird.

Selbstverständlich stellt man dieses Feature bei Bedarf problemlos ab. Dazu bewegt man die Maus auf einen freien Bereich in der Taskleiste und klickt ein Mal mit der rechen Maustaste. In dem Kontextmenü wählt man die Option Eigenschaften. Im nächsten Fenster in dem Reiter Taskleiste entfernt man das Häkchen vor dem Eintrag Fenstervorschau (Miniaturansicht) anzeigen. Ändert man seine Meinung irgendwann einmal wieder, so holt man die Fenstervorschau mit einem gesetzten Haken zurück auf den Desktop.

12. November von
Robert Fliegel
Das Pendant zur SystemTray von Windows sind bei OS X die so genannten Menüleisten-Icons. Diese findet man – wer hätte es gedacht – in der Menüleiste. Und zwar im rechten Teil derselbigen. Dort hat man per Mausklick schnellen Zugriff auf häufig verwendete Funktionen und Programme. In welcher Reihenfolge die Icons da oben auftauchen, bestimmt das Betriebssystem selbst. Oder? Als ordnungsfanatischer Computer-Nutzer möchte man natürlich die Reihenfolge individuell gestalten. Netterweise geht das auch, man muss nur wissen wie:
Die Lösung nennt sich Apfel- oder auf neueren Macs Befehlstaste. Hält man diese gedrückt, verschiebt man per Maus die Menüleisten-Icons in die gewünschte Reihenfolge. Fertig!

10. November von
Wolfgang Harbauer
Die Suchmaschine Google gilt als das Tor zum Internet. Ob über die Google-Seite selbst oder das Suchfeld im Browser: Für die meisten Internetsurfer beginnt die Reise durch das WWW bei dem Platzhirschen aus Mountain View, Kalifornien. Was viele allerdings ignorieren: Neben der normalen Suche mit einem oder mehreren Begriffen bietet die Suchmaschine zahlreiche zusätzliche Werkzeuge für spezielle Recherchen.
Ganz besonders praktisch ist die Suche innerhalb einer Webseite. Will ich zum Beispiel ein Forum durchforsten, hilft mir die Google-Suche meist schneller weiter als die integrierte Foren-Suche. Um mit Google ausschließlich auf einer Domain nach einem Begriff zu suchen, gibt es zwei Möglichkeiten. Weiterlesen…
7. November von
Robert Fliegel
Standardmäßig beginnen sowohl iTunes als auch iPods die Wiedergabe von Titel am Anfang. Unterbricht man einen längeren Track – beispielsweise einen Podcast oder ein Hörbuch – ist es aber praktischer, wenn die Wiedergabe genau dort wieder beginnt, wo man beim letzten Mal aufgehört hat.
Um dies zu erreichen, öffnet man iTunes und markiert die gewünschte Datei. Daraufhin ruft man per Kontextmenü oder mit der Tastenkombination Ctrl + I die Track-Informationen auf. Im Tab Optionen setzt man bei Wiedergabeposition merken ein Häkchen.

Möchte man diese Einstellungen für mehre Lieder oder Podcasts vornehmen, markiert man die entsprechenden Tracks öffnet auch hier das Tab Optionen in den Track-Informationen. Daraufhin aktiviert man den Punkt Position merken. Mit diesen wenigen Klicks erspart man sich die umständliche Suche nach der richtigen Stelle in einem Podcast.
6. November von
Robert Fliegel
Auf der Tastatur befindet sich über der linken Umschalt- beziehungsweise Shift-Taste die Feststelltaste, im Original Caps lock genannt. Ist diese Taste aktiviert, werden automatisch alle Buchstaben groß geschrieben. Doch von einigen Spezialfällen abgesehen, braucht man diese Funktion nun wirklich nicht.
Das allein wäre ja nicht schlimm, die Feststelltaste ist ja nicht die einzige auf der Tastatur, die ein Schattendasein fristet. Dummerweise befindet sie sich an recht prominenter Stelle zwischen den doch häufig genutzen Tabulator- und Umschalttasten. So passiert es schon einmal, dass man Caps lock versehentlich aktiviert. Was wiederum zu recht nervigen Problemen führen kann. Der Klassiker ist wohl die falsche Eingabe von Passwörtern: Da diese normalerweise als Sternchen dargestellt werden, merkt man unter Umständen nicht, dass man das Passwort komplett in Großbuchstaben eingibt.
Auf dem Mac lässt sich dieses Ärgerniss mit wenigen Mausklicks beseitigen. Dazu begibt man sich zunächst in die Systemeinstellungen unter Tastatur & Maus und von dort auf das Tab Tastatur. Links unten befindet sich der Button Sondertasten. In diesem Menü deaktiviert man die Feststelltaste oder verwandelt Caps lock bei Bedarf in eine zweite ctrl-, Wahl- oder Befehlstaste um.

Diese Einstellung ist aber erst aktiv, sobald man als Nutzer im System eingeloggt ist. Im OS-X-Login-Dialog bleibt Caps lock aktiv. Hier weist das System erfreulicherweise mit einem kleinen Symbol auf eine aktivierte Feststelltaste hin.
4. November von
Cristina Vidal
Wer schon länger ein iPhone besitzt, ist möglicherweise etwas satt von den immer gleichen Klingeltönen und Melodien. Was liegt also näher, als sich einen neuen Klingelton auf das Handy zu laden oder gleich die Lieblings-MP3 zurechtschneiden und zu verwenden?
Leider schiebt Apple mit seiner Vertriebspolitik dem Nutzer hier erst einmal einen Riegel vor. Musik für das Handy soll man in Apples Konzept gefälligst gegen Bezahlung vom iTunes-Shop herunterladen. Einen neuen, kostenlosen Klingelton für das iPhone zu laden ist also gar nicht so einfach.
Allerdings gibt es Methoden, eigene Melodien kostenlos auf das iPhone zu bekommen. Und zwar ohne Manipulationen oder Jailbreak-Techniken, sondern ganz einfach und legal. Eine weit verbreitete Methode ist die Verwendung von iTunes 8.0. Anhand dieser Anleitung bekommt man in Minutenschnelle Klingeltöne oder Melodien auf das Kultgerät. Weiterlesen…
30. Oktober von
Robert Fliegel
Die Safari-Alternative Mozilla Firefox zeigt PDF-Dokumente im Netz nicht direkt an. Stattdessen lädt der Browser das Dokument herunter, wo dann die Vorschau-Applikation die Anzeige übernimmt. Tut man dies öfter, füllt sich nach und nach der Downloadordner mit PDF-Dokumenten, die man dann per Hand entsorgen darf.
Das geht aber auch anders. Dazu installiert man einfach die Browserweiterung Firefox-Mac-PDF. Dieses Programm sorgt dafür, dass ein Klick auf einen PDF-Link im Netz die entsprechende Datei im Browserfenster öffnet. Möchte man dann doch einmal ein PDF-Dokument dauerhaft auf die Festplatte befördern, klickt man mit der rechten Maustaste darauf und wählt im Kontextmenü Link speichern unter. Firefox-Mac-PDF läuft unter Firefox ab Version 3 und benötigt Mac OS X 10.4 Tiger oder höher.

28. Oktober von
Robert Fliegel
Die Desktop-Suche Spotlight ist seit Mac OS X 10.4 Tiger fester Bestandteil des Apple-Betriebssystems. Mit wenigen Tastenanschlägen findet man blitzschnell Dokumente, Musik oder Videos. Seit Version 10.5 hilft Spotlight aber nicht nur bei der Suche nach Daten jeder Art. Unter der Haube verstecken sich auch Mathematikkenntnisse.
Wer nicht Kopfrechnen will, ruft zunächst Spotlight mit der Tastenkombination Crtl + Space oder per Mausklick auf das blaue Symbol in der Menüleiste auf. Nun gibt man einfach statt eines Suchbegriffes eine Gleichung ein. Sofort zeigt das Spotlightfenster unterhalb der Gleichung das entsprechende Ergebnis an. Für einfachere Berechnungen zwischendurch erspart Spotlight den Griff zum virtuellen Taschenrechner und somit ein paar Tastenanschläge.

24. Oktober von
Robert Fliegel
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Die Vorschau-Anwendung von Mac OS X zeigt Bilder und PDF-Dokumente an. Unter der Haube stecken aber noch ein paar andere Talente: So lassen sich mit dem Programm zu Beispiel mehrere PDF-Dokumente zu einem einzigen verschmelzen.
Dazu geht man wie folgt vor: Zunächst öffnet man eine der zu verschmelzenden PDF-Dateien mit der Vorschau. In der Standardkonfiguration reicht dazu ein Doppelklick im Finder. Wenn die Seitenleiste mit der Thumbnail nicht zu sehen ist, aktiviert man diese im Menü Darstellung. Nun zieht man einfach die weiteren PDF-Dokumente per Drag&Drop aus dem Finder in die Seitenleiste. Bei Bedarf verschiebt man die Dokumente nun noch in die gewünschte Reihenfolge. Abschließend speichert man das neue PDF-Dokument unter einem beliebigen Namen.
