17. September von
Valentin Kramer
2008 verspricht ein gutes Jahr für Adventure-Fans zu werden: Am 28. September soll die inoffizielle Fortsetzung des PC-Spiels Baphomets Fluch erscheinen. Teil drei und vier hatten den Ausflug in die 3D-Gefilde nicht unbeschadet überstanden. Witz und Charme der beiden zweidimensionalen Vorgänger waren einem seelenlosen Genre-Mix gewichen. Die hakelige Steuerung und stupide Rätsel à la “Schiebe die Kiste von A über B nach C” taten ihr Übriges. Seitdem ruhen die Hoffnungen auf dem Fanprojekt Baphomets Fluch 2.5.
Bereits Ende 2000 beschloss eine Handvoll Teenager, ihr Lieblings-Adventure auf eigene Faust fortzusetzen. Rasch wurde die Firma mindFactory gegründet, Mitglieder rekrutiert und mit Programmiersprachen experimentiert. In einem Interview mit den Kollegen von KGN zeigt sich Projektleiter Daniel Butterworth selbst darüber erstaunt, welche Ausmaße und Qualität das Projekt angenommen hat.

Die Ergebnisse, anspielbar in einer Demo, sind in der Tat viel versprechend. Der detaillreiche Comic-Stil der ersten beiden Teile wurde liebevoll aktualisiert. Mit Hilfe der klassischen Point-and-Click-Steuerung erkundet man die Umgebung, führt jede Menge (wahn-)witziger Dialoge und löst verzwickte Rätsel. Auch mit der Story kehren die Entwickler zum Ursprung der Serie zurück: In Baphomets Fluch 2.5 geht es wieder darum, die üblen Machenschaften der Neo-Templer zu vereiteln. Weiterlesen…
15. September von
Wolfgang Harbauer
Der VLC Media Player gehört sicher zu den Klassikern der Videowiedergabe. Jetzt haben die Entwickler dem Allround-Talent für Film- und Audiodateien ein neues Gewand geschenkt – endlich. Denn obwohl der Video Lan Client unbestritten eines der besten Programme für Multimedia-Formate ist: Das Design der Software erinnerte bisher an Zeiten vor der Jahrtausendwende.
Das hat sich mit der Version 0.9.2 geändert. Die Freeware wirkt zwar optisch immer noch sehr zurückhaltend, über die Bedienknöpfe scheint sich aber nun ein Designer Gedanken gemacht zu haben. Neben den normalen Steuerelementen greift man schnell auf Equalizer, Wiedergabelisten und Screenshotfunktion zu. Längst überfällig und jetzt endlich integriert: Die Steuerleiste erscheint nun auch im Vollbild, sobald man die Maus bewegt.

Neben einer moderneren Oberfläche finden sich im VLC zahlreiche neue und sehr nützliche Funktionen: Die Software verwaltet Wiedergabelisten genauso wie eine Medienbibliothek. Außerdem lädt das Programm CD-Cover aus dem Netz - jedoch nicht, ohne bei der Installation höflich danach zu fragen. Weiterlesen…
4. September von
Cristina Vidal
Inzwischen hat ja wohl jeder den Start des neuen Internet-Browsers Chrome aus dem Hause Google mitbekommen. Internetexperte Michael Arrington bezeichnete den Navegator gar als “Windows Killer“. Dabei dürfte der Hauptkonkurrent für Chrome eher Mozilla Firefox sein. OnSoftware sprach mit Zbigniew Braniecki, Mitglied des Europäischen Mozilla-Vorstandes, um die ersten Reaktionen des Open-Source Giganten zu dem Google-Konkurrenten zu erfahren. Bezüglich des neuen Starts kommentiert Braniecki Folgendes:
Ich bin froh, dass ein neuer Browser den Markt betritt: Google hat sehr talentierte Entwickler. Sie schaffen einen Browser, der unseren [Mozillas] Wertvorstellungen entspricht - Offenheit, Einhaltung der Internetstandards, Sicherheit und Datenschutz. Was am Ende dabei herauskommt, wird sich noch zeigen.
Google ist natürlich ganz anders als Mozilla aufgestellt, und so weichen auch die Zielvorstellungen ab:
Wir glauben, dass Mozilla als gemeinnützige Organisation weiterhin eine Schlüsselrolle als treibende Kraft für Innovation und Alternativen im Internet spielt. Kurz gefasst: Google ist nur ein Unternehmen, wie Apple, Flock und andere. Der Mozilla Stiftung hingegen kommt eine besondere Stellung und Verantwortung bei der Entwicklung des Internets zu.
Über den neuen Browser und seine Besonderheiten, (wobei über die Eigenständigkeit offener Tabs von Google und Anderen schon viel gesagt worden ist) Weiterlesen…
3. September von
Robert Fliegel
Schon seit Jahren geht im Netz das Gerücht um, dass Google einen eigenen Browser entwickelt. Am Dienstagabend kurz nach 21.00 Uhr war es dann endlich soweit. Seitdem steht der Browser unter http://www.google.com/chrome – vorerst nur für Windows – zum Download bereit. Der Name des neuesten Geniestreiches des Internet-Giganten: Google Chrome. In der OnSoftware-Redaktion haben wir uns den Browser natürlich sehr genau angeschaut.
Zunächst fällt einmal auf, dass der Google-Browser – zumindest gefühlt – wahnsinnig schnell ist. Das liegt wohl zum einen daran, dass Chrome die auch von Safari verwendete Webkit-Engine nutzt. Zum anderen hat Google dem Browser die selbstentwickelte JavaScript-Engine V8 spendiert. Das macht Google Chrome besonders geeignet für JavaScript-lastige Online-Anwendungen wie zum Beispiel Google Mail oder Google Docs. Webapplikationen speichert die Software bei Bedarf als Verknüpfung auf dem Desktop. Allerdings sieht man die Sache mit der Geschwindigkeit im Netz recht unterschiedlich. So zeigt man sich Golem von den Benchmarks beeindruckt, während man beim Wall Street Journal Firefox und Safari vorne sieht.
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Wie oft hat uns wohl Google schon den Weg gezeigt? Seit dem Erscheinen von Google Earth und Google Maps finden wir dank den virtuellen Karten und Weltansichten sicher an nahezu jedes Ziel. Umso überraschter waren wir daher in der OnSoftware-Redaktion, als wir in dem Google Chrome-Comic diese Europa-Karte mit recht ungewöhnlichem deutschen Grenzverlauf entdeckten:

Da stellt sich zwangsläufig die Frage: “Ja haben die da bei Google denn kein Maps und auch kein Earth?”
Microsoft öffnet die Online-Fotoplattform Photosynth dem Massenpublikum. Seit heute kann jeder Hobbyfotograf seine Werke auf die Photosynth-Seite laden. Dafür stellt der Software-Gigant jedem Nutzer großzügige 20 Gigabyte Speicherplatz für faszinierende 3D-Präsentationen zur Verfügung. Einzige Voraussetzung: Ein Rechner mit XP oder Vista sowie eine Windows-Live-ID. Wir haben uns die neuartige Fotopräsentation genauer angeschaut.
Bevor man überhaupt irgendetwas auf der Photosynth-Seite machen kann, muss man die PC-Software installieren. Anschließend lädt der Hobbyknipser seine Werke über das Programm auf den Photosynth-Server. Für die Anmeldung ist eine kostenlose Windows-Live-ID nötig. Photosynth funktioniert mit jeder beliebigen Bildersammlung, das beste Ergebnis erreicht man jedoch mit sich überlappenden Aufnahmen.
Erst dann nämlich spielt die Anwendung ihre wahre Stärke aus. Photosynth präsentiert die Bilder in einem 3D-Raum, Panorama-Fotos setzt die Software automatisch zusammen. So navigiert man in einer dreidimensionalen Oberfläche zwischen den Fotos hin und her und verschiebt mit der Maus die jeweilige Perspektive. So erweckt die Präsentation den Eindruck einer Rundum-Ansicht, Microsoft nennt diesen Effekt Synthy. Je besser die Fotos aufeinander abgestimmt sind, desto höher der Synthy-Prozentsatz.

Die von zahlreichen anderen Internet-Usern hoch geladenen Fotos geben jetzt schon eine Aussicht darauf, was mit Photosynth alles möglich ist. Die Navigation innerhalb von Panorama-Bildern ist wirklich erstaunlich und erinnert ein bisschen an die Bildschirm-Szene aus dem Film Minority-Report. Damit könnte sich Photosynth zur Spielwiese von Hobby- und Profi-Fotografen entwickeln - die 20 GB kostenloser Speicher laden auf jeden Fall zu ausgedehnten Bild-Experimenten ein.
Das Leiden hat ein Ende. Nachdem in der schweizerischen Super League und der österreichischen Bundesliga schon seit Wochen der Ball wieder rollt, regiert ab Freitag auch in Deutschland endlich wieder König Fußball. Die wahren Freunde des runden Leders stellen ganz sicher nicht nur das ein oder andere Bierchen kalt. Selbstverständlich wird zum Saisonauftakt auch der Computer auf Vordermann gebracht.
Ohne einen kompletten Bundesligaspielplan kommt man als Fußball-Fan natürlich nicht über die (Spiel-) Runden. Für iPod-Besitzer gilt: Das Runde muss in das Eckige. Beziehungsweise der aktuelle Bundesligaspielplan (PC/Mac) auf das mobile Gerät. Weiterlesen…
Ab Herbst soll es soweit sein: Das elektronische Buch des Online-Versandhauses Amazon, genannt Kindle, soll ab der Frankfurter Buchmesse auch in Deutschland vertrieben werden. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Der Chef von Amazon-Deutschland Ralf Kleber machte im Gespräch mit der FAS zwar keine konkreten Aussagen, bestätigte aber, dass Kindle aufgrund der Nachfrage auch bald außerhalb der USA zum Kauf angeboten werde.
Mit Kindle versucht Amazon-Chef Jeff Bezos, den nicht ganz so neuen Traum vom elektronischen Buch umzusetzen. Die offiziellen Amazon-Zahlen geben ihm Recht: So verkaufen sich laut Kleber bereits zwölf Prozent der Bücher, die in digitaler und gedruckter Form angeboten werden, als Kindle-Version. Obwohl die Vorstellung natürlich reizvoll ist, immer Hunderte von Büchern und aktuellen Tageszeitungen dabei zu haben, stellt sich dann doch die Frage nach dem Sinn eines elektronischen Buches. Und leidet nicht auch der Lese-Komfort in der digitalen Version? Wird Kindle - immerhin 359 Dollar teuer - in Deutschland ein Kassenschlager oder ein Ladenhüter? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Am Freitag, 8. August, beginnen die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking offiziell. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen alle Spiele per ARD, ZDF, ORF und SFF ins heimische Wohnzimmer. Wer allerdings während des Turniers im Ausland unterwegs ist, schaut möglicherweise in die schwarze Röhre. Denn nicht in allen Ländern werden alle Events des Sport-Großereignisses im Free-TV übertragen. Sind jedoch Laptop und Internet vorhanden, entgeht auch dem Olympia-Fan auf Reisen kein einziger Wettbewerb. Für den Live-Stream aus dem Netz eignet sich vor allem die kostenlose Windows-Software TVU Player. Das Programm funktioniert wie ein kleiner Fernseher, allerdings zieht die Anwendung die Inhalte aus dem Netz.
Die entsprechenden Sendungen und Sender wählt man direkt in dem TVU Player aus, oder sucht zusätzliche Fernsehstationen im Internet. Die Übertragungsqualität ist in den meisten Fällen überraschend gut. Mit ein wenig Glück findet man Sender, die in englischer Sprache ausstrahlen. Am größten ist das Angebot jedoch unter asiatischen Sendern. Hier ist vor allem der chinesische Staatssender CCTV5 hervorzuheben, der eine komplette Olympiaberichterstattung anbietet und direkt im TVU Player angewählt werden kann. Da bleibt es dem Nutzer dann selbst überlassen, ob man mit einem Grinsen im Gesicht dem chinesischen Kommentator zuhört, oder den Ton ganz einfach abdreht.
Eine weitere Alternative ist natürlich auch die kostenlose Peer-to-Peer-Software Zattoo (Win 2000&XP/Win Vista/Mac OS X). Nach der kostenlosen Registrierung stehen Windows- und Mac-Anwendern zahlreiche Fernsehsender zur Verfügung. Allerdings überträgt die Freeware immer nur das Angebot des jeweiligen Landes, in dem sich der Olympia-Fan befindet. So sieht man beispielsweise in Spanien nur spanische Sender und muss auf ARD & Co. verzichten.
Es ist ja immer so eine Sache mit der Usability. Wie bekommt der Internet-Nutzer auf einer Webseite genau das, was er sucht? Welche Funktionen sind für den User sinnvoll, welche überflüssig? Seit Anfang dieser Woche ist einiges auf Softonic.de anders, um den Nutzern das Leben zu erleichtern und die Suche nach Software noch attraktiver zu gestalten: Vieles sind Kleinigkeiten, die erst auf dem zweiten Blick auffallen und den Besuch bei Softonic trotzdem bequemer machen. Außerdem haben wir einige Funktionen im User-Menü geändert, um die Kommunikation der Softonic-Nutzer zu verbessern. Aber der Reihe nach.
Auf der Homepage von Softonic.de finden sich nun alle Kategorien mit den wichtigsten Unterkategorien auf einem Blick. Die ständig aktuellen Top-Listen zeigen die zur Zeit beliebten Programme der Softonic-User. Bei den neuen Kommentaren und Posts im Forum steht Übersichtlichkeit an erster Stelle. Die letzten Beiträge im Blog sind nun ebenfalls auf der Home zu finden. Die Buttons für die einzelnen Betriebssysteme haben wir vergrößert, um die Navigation zwischen den Plattformen zu erleichtern. Per verbesserter Suchfunktion finden User nun schneller die gewünschte Software.
Auch auf der Programmseite haben wir Hand angelegt. Neben den bekannten Bewertungsfunktionen finden Softonic-User hier aktuelle Download-Statistiken für das Programm. Mit einem Klick kann man hier der Softonic-Redaktion neuen Programmversionen melden, die Software zu den eigenen Favoriten hinzufügen oder einen Testbericht ausdrucken. Die beliebte Vergleichsfunktion wurde optisch aufgelockert und ist nun übersichtlicher. Neu: Ist ein Programm ebenfalls für eine andere Plattform vorhanden - Beispiel: iTunes für Windows und Mac - gelangt man per Direktlink zu der jeweils benötigten Version.
Im aktuellen User-Menü können Softonic-Nutzer ihr Profil nun persönlicher gestalten. Neben animierten Avataren findet man nun in seinem eigenen Menü zahlreiche Statistiken zu den heruntergeladenen Programmen und geschriebenen Kommentaren. Die gesamten Aktivitäten auf Softonic zeigt das neue Soft-O-Meter an.
Die meisten Änderungen liegen im Detail und wir hoffen natürlich, damit unseren Beitrag zu der Usability und komfortablerem Surfen geleistet zu haben. Kritik, Meinungen oder Meldungen zu eventuell vorhandenen Bugs sind natürlich wie immer willkommen.