21. August von Wolfgang Harbauer
Microsoft öffnet die Online-Fotoplattform Photosynth dem Massenpublikum. Seit heute kann jeder Hobbyfotograf seine Werke auf die Photosynth-Seite laden. Dafür stellt der Software-Gigant jedem Nutzer großzügige 20 Gigabyte Speicherplatz für faszinierende 3D-Präsentationen zur Verfügung. Einzige Voraussetzung: Ein Rechner mit XP oder Vista sowie eine Windows-Live-ID. Wir haben uns die neuartige Fotopräsentation genauer angeschaut.
Bevor man überhaupt irgendetwas auf der Photosynth-Seite machen kann, muss man die PC-Software installieren. Anschließend lädt der Hobbyknipser seine Werke über das Programm auf den Photosynth-Server. Für die Anmeldung ist eine kostenlose Windows-Live-ID nötig. Photosynth funktioniert mit jeder beliebigen Bildersammlung, das beste Ergebnis erreicht man jedoch mit sich überlappenden Aufnahmen.
Erst dann nämlich spielt die Anwendung ihre wahre Stärke aus. Photosynth präsentiert die Bilder in einem 3D-Raum, Panorama-Fotos setzt die Software automatisch zusammen. So navigiert man in einer dreidimensionalen Oberfläche zwischen den Fotos hin und her und verschiebt mit der Maus die jeweilige Perspektive. So erweckt die Präsentation den Eindruck einer Rundum-Ansicht, Microsoft nennt diesen Effekt Synthy. Je besser die Fotos aufeinander abgestimmt sind, desto höher der Synthy-Prozentsatz.

Die von zahlreichen anderen Internet-Usern hoch geladenen Fotos geben jetzt schon eine Aussicht darauf, was mit Photosynth alles möglich ist. Die Navigation innerhalb von Panorama-Bildern ist wirklich erstaunlich und erinnert ein bisschen an die Bildschirm-Szene aus dem Film Minority-Report. Damit könnte sich Photosynth zur Spielwiese von Hobby- und Profi-Fotografen entwickeln - die 20 GB kostenloser Speicher laden auf jeden Fall zu ausgedehnten Bild-Experimenten ein.
14. August von Frank Martin Lauterwein
Das Leiden hat ein Ende. Nachdem in der schweizerischen Super League und der österreichischen Bundesliga schon seit Wochen der Ball wieder rollt, regiert ab Freitag auch in Deutschland endlich wieder König Fußball. Die wahren Freunde des runden Leders stellen ganz sicher nicht nur das ein oder andere Bierchen kalt. Selbstverständlich wird zum Saisonauftakt auch der Computer auf Vordermann gebracht.
Ohne einen kompletten Bundesligaspielplan kommt man als Fußball-Fan natürlich nicht über die (Spiel-) Runden. Für iPod-Besitzer gilt: Das Runde muss in das Eckige. Beziehungsweise der aktuelle Bundesligaspielplan (PC/Mac) auf das mobile Gerät.
Ebenfalls zum Mitherumtragen: Mit Bundesliga Mobil (Pocket PC/Palm/Symbian-Handy) bleiben Fußballfreunde immer am Ball. Die Software hält Kickerfans über alle Geschehnisse in der ersten und zweiten Bundesliga auf dem Laufenden. Neben aktuellen Spielergebnissen und Liga-Tabellen via Internet-Update bietet Bundesliga Mobil umfassende Statistiken und tägliche Nachrichten zu allen Profi-Fußballklubs.
Ein echter Alleswisser ist die mit Statistiken und Informationen gespickte Shareware Abpfiff. Die Software verwaltet die Tabelle aktueller und abgelaufener Spielzeiten seit 1963, berechnet Angstgegner oder Torlieferanten und liefert statistische Prognosen über den Ausgang des kommenden Spieltages. Aktuelle Ergebnisse der laufenden Saison pflegt man per Hand ein.
Wer nicht bis zur samstäglichen Sportschau warten möchte oder kann und wer zudem auch kein Pay-TV-Abonnement hat, der wirft ebenfalls den PC an.
Mit dem kostenlosen TVU Player holt man sich Bundesligaspiele live auf den Rechner. Das Programm funktioniert wie ein kleiner Fernseher, allerdings zieht die Anwendung die Inhalte aus dem Netz. Die entsprechenden Sendungen für den TVU Player findet man ebenfalls im Internet. Zahlreiche Seiten bieten Direkt-Links für die Live-Übertragungen an. Einmal geklickt, schon stürmt die eigene Mannschaft über den Desktop. Besonders gefällt die Seite LiveFooty, die Programmlinks für nahezu jedes Fußball-Spiel der Welt anbietet. Bei der Suche im Netz nach entsprechenden Spielen muss man sich allerdings in Acht nehmen. Viele Seiten bieten die Links für TVU nur gegen Bezahlung an.
11. August von Wolfgang Harbauer
Ab Herbst soll es soweit sein: Das elektronische Buch des Online-Versandhauses Amazon, genannt Kindle, soll ab der Frankfurter Buchmesse auch in Deutschland vertrieben werden. Dies berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. Der Chef von Amazon-Deutschland Ralf Kleber machte im Gespräch mit der FAS zwar keine konkreten Aussagen, bestätigte aber, dass Kindle aufgrund der Nachfrage auch bald außerhalb der USA zum Kauf angeboten werde.
Mit Kindle versucht Amazon-Chef Jeff Bezos, den nicht ganz so neuen Traum vom elektronischen Buch umzusetzen. Die offiziellen Amazon-Zahlen geben ihm Recht: So verkaufen sich laut Kleber bereits zwölf Prozent der Bücher, die in digitaler und gedruckter Form angeboten werden, als Kindle-Version. Obwohl die Vorstellung natürlich reizvoll ist, immer Hunderte von Büchern und aktuellen Tageszeitungen dabei zu haben, stellt sich dann doch die Frage nach dem Sinn eines elektronischen Buches. Und leidet nicht auch der Lese-Komfort in der digitalen Version? Wird Kindle - immerhin 359 Dollar teuer - in Deutschland ein Kassenschlager oder ein Ladenhüter? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
7. August von Frank Martin Lauterwein
Am Freitag, 8. August, beginnen die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking offiziell. In Deutschland, Österreich und der Schweiz kommen alle Spiele per ARD, ZDF, ORF und SFF ins heimische Wohnzimmer. Wer allerdings während des Turniers im Ausland unterwegs ist, schaut möglicherweise in die schwarze Röhre. Denn nicht in allen Ländern werden alle Events des Sport-Großereignisses im Free-TV übertragen. Sind jedoch Laptop und Internet vorhanden, entgeht auch dem Olympia-Fan auf Reisen kein einziger Wettbewerb. Für den Live-Stream aus dem Netz eignet sich vor allem die kostenlose Windows-Software TVU Player. Das Programm funktioniert wie ein kleiner Fernseher, allerdings zieht die Anwendung die Inhalte aus dem Netz.
Die entsprechenden Sendungen und Sender wählt man direkt in dem TVU Player aus, oder sucht zusätzliche Fernsehstationen im Internet. Die Übertragungsqualität ist in den meisten Fällen überraschend gut. Mit ein wenig Glück findet man Sender, die in englischer Sprache ausstrahlen. Am größten ist das Angebot jedoch unter asiatischen Sendern. Hier ist vor allem der chinesische Staatssender CCTV5 hervorzuheben, der eine komplette Olympiaberichterstattung anbietet und direkt im TVU Player angewählt werden kann. Da bleibt es dem Nutzer dann selbst überlassen, ob man mit einem Grinsen im Gesicht dem chinesischen Kommentator zuhört, oder den Ton ganz einfach abdreht.
Eine weitere Alternative ist natürlich auch die kostenlose Peer-to-Peer-Software Zattoo (Win 2000&XP/Win Vista/Mac OS X). Nach der kostenlosen Registrierung stehen Windows- und Mac-Anwendern zahlreiche Fernsehsender zur Verfügung. Allerdings überträgt die Freeware immer nur das Angebot des jeweiligen Landes, in dem sich der Olympia-Fan befindet. So sieht man beispielsweise in Spanien nur spanische Sender und muss auf ARD & Co. verzichten.
7. August von Wolfgang Harbauer
Es ist ja immer so eine Sache mit der Usability. Wie bekommt der Internet-Nutzer auf einer Webseite genau das, was er sucht? Welche Funktionen sind für den User sinnvoll, welche überflüssig? Seit Anfang dieser Woche ist einiges auf Softonic.de anders, um den Nutzern das Leben zu erleichtern und die Suche nach Software noch attraktiver zu gestalten: Vieles sind Kleinigkeiten, die erst auf dem zweiten Blick auffallen und den Besuch bei Softonic trotzdem bequemer machen. Außerdem haben wir einige Funktionen im User-Menü geändert, um die Kommunikation der Softonic-Nutzer zu verbessern. Aber der Reihe nach.
Auf der Homepage von Softonic.de finden sich nun alle Kategorien mit den wichtigsten Unterkategorien auf einem Blick. Die ständig aktuellen Top-Listen zeigen die zur Zeit beliebten Programme der Softonic-User. Bei den neuen Kommentaren und Posts im Forum steht Übersichtlichkeit an erster Stelle. Die letzten Beiträge im Blog sind nun ebenfalls auf der Home zu finden. Die Buttons für die einzelnen Betriebssysteme haben wir vergrößert, um die Navigation zwischen den Plattformen zu erleichtern. Per verbesserter Suchfunktion finden User nun schneller die gewünschte Software.
Auch auf der Programmseite haben wir Hand angelegt. Neben den bekannten Bewertungsfunktionen finden Softonic-User hier aktuelle Download-Statistiken für das Programm. Mit einem Klick kann man hier der Softonic-Redaktion neuen Programmversionen melden, die Software zu den eigenen Favoriten hinzufügen oder einen Testbericht ausdrucken. Die beliebte Vergleichsfunktion wurde optisch aufgelockert und ist nun übersichtlicher. Neu: Ist ein Programm ebenfalls für eine andere Plattform vorhanden - Beispiel: iTunes für Windows und Mac - gelangt man per Direktlink zu der jeweils benötigten Version.
Im aktuellen User-Menü können Softonic-Nutzer ihr Profil nun persönlicher gestalten. Neben animierten Avataren findet man nun in seinem eigenen Menü zahlreiche Statistiken zu den heruntergeladenen Programmen und geschriebenen Kommentaren. Die gesamten Aktivitäten auf Softonic zeigt das neue Soft-O-Meter an.
Die meisten Änderungen liegen im Detail und wir hoffen natürlich, damit unseren Beitrag zu der Usability und komfortablerem Surfen geleistet zu haben. Kritik, Meinungen oder Meldungen zu eventuell vorhandenen Bugs sind natürlich wie immer willkommen.
6. August von Wolfgang Harbauer
Darauf haben Gamer gewartet: Die PC-Version von Grand Theft Auto IV erscheint am 18. November in den USA und am 21. November in Europa. Dies hat Rockstar Games gegenüber unseren spanischen Kollegen von OnSoftware bestätigt. Bisher ist Grand Theft Auto IV nur für Xbox 360 und Playstation 3 erhältlich. “Wir sind sehr erfreut über die Veröffentlichung von Grand Theft Auto IV für den PC”, kommentiert Rockstar-Games-Gründer Sam Houser den geplanten Launch der PC-Version. “Wir wollen dem PC-Spieler eine unglaubliche Erfahrung bieten. Das Game spielt sich perfekt auf dem PC und wir sind gespannt darauf, dass die Leute es ausprobieren.” Gespannt sind wir auch.
31. Juli von Cristina Vidal
Immer wieder führen Firmenübernahmen zu echten Software-Ausverkäufen. Nun sorgt wieder ein Firmenkauf für ein nettes Software-Schnäppchen.
Diesmal hat Microsoft das Unternehmen Caligari gekauft und bietet die 3D-Modellierungssoftware Truespace 7.6 gratis an. Einzige Voraussetzung: eine kostenlose Registrierung auf der Herstellerseite.
TrueSpace bietet die üblichen 3D-Funktionen für Designer, Illustratoren, Spiele-Entwickler oder Hobby-Grafiker an. Es handelt sich um eine Profi-Software, dementsprechend ist auch die Einarbeitung etwas trickreich. Dafür bietet das Programm allerdings auch viele Gestaltungsmöglichkeiten, wie man an einigen Beispielen auf der Caligari-Homepage sehen kann.
Neu an dem Angebot ist die Tatsache, dass es sich hier um ein gerade erschienenes Update handelt und nicht um eine veraltete Version. Ein zusätzliches Bonbon bilden die Video-Tutorials, ebenfalls kostenlos und ehemals nur für teures Geld zu beziehen. Wie sich all diejenigen fühlen, die bis vor Kurzem noch einen Haufen Geld für das gleiche Programm auf den Tisch gelegt haben, wollen wir uns allerdings lieber nicht vorstellen.
Im Bereich der 3D-Modelling-Software hat es bereits mehrere solcher Aktionen gegeben. So geschehen mit dem Modellierprogramm Poser 5 und dem Landschaftengenerator Bryce 5 vor wenigen Jahren. Bessere Werbung gibt es kaum, wenn die Server, wie bei Poser geschehen, nach wenigen Tagen unter dem Ansturm der Downloads neu registrierter Newsletterabonnenten zusammenbrechen. Das scheint allerdings bei TrueSpace zur Zeit zum Glück nicht der Fall zu sein.
29. Juli von Wolfgang Harbauer
Mehr als 32.000 User können nicht irren. Diese beeindruckende Zahl an europäischen Internetsurfern hat bei den diesjährigen Softonic-Awards abgestimmt und unter 80 Programmkandidaten die beste Software ausgewählt. Wirkliche Überraschungen, das muss man zugeben, sind nicht dabei. Wir waren hier in der Redaktion eigentlich schon immer der Meinung, dass der Firefox der beste Browser ist. Die meisten User sehen das genauso. Auch dass Winamp - Sieger in der Rubrik Audio-Player - trotz einiger Schwächen und starker Konkurrenz den Software-Olymp erklommen hat, ist nicht unbedingt verwunderlich.
Dass allerdings das kleine µTorrent alle anderen P2P-Programme aus dem Feld schlägt, hatten wir nicht erwartet. Und wer hätte gedacht, dass der kostenlose VLC-Player die Lieblingssoftware von Mac-Usern ist? Steve Jobs wird toben. Die komplette Liste der Gewinner der Softonic-Awards findet sich hier.
23. Juli von Wolfgang Harbauer
Es ist schon ganz interessant, welchen Musikgeschmack OnSoftware-Leser haben. Zumindest, wenn man nach den nicht repräsentativen Kommentaren zu unserem kleinen Gewinnspiel geht. Wir wollten eigentlich nur wissen, welche Top-5-Songs unsere Leser in ihrer iTunes-Bibliothek haben. Das Ergebnis: Deutscher Pop/Punk scheint ziemlich beliebt zu sein. Unter den Teilnehmern haben wir wie versprochen 5 Playwatch-Lizenzen verlost und schon verschickt. Herzlichen Glückwunsch!
21. Juli von Wolfgang Harbauer
Die Macher des Social-Networks Facebook haben die deutsche Online-Plattform StudiVZ verklagt. Der Vorwurf der US-Amerikaner: StudiVZ habe Aussehen, Funktionen und Dienste der Facebook-Website einfach kopiert. Tatsächlich weisen die beiden sozialen Netzwerke teilweise frappierende Ähnlichkeiten auf.
Obwohl StudiVZ bereits seit knapp drei Jahren online ist, kommt die Klage zum jetzigen Zeitpunkt nicht überraschend. Facebook bietet seit März diesen Jahres eine deutschsprachige Seite an, der große Durchbruch lässt angesichts der starken Konkurrenz aber auf sich warten. So macht es den Eindruck, als wolle Facebook sich den Erfolg im deutschen sozialen Netzwerk erklagen. Aber haben die Facebook-Macher nicht einfach den Anschluss in Deutschland verpasst? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.