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Billigst-Urlaub: Highlights in Google Sightseeing

Die ideale Ergänzung zum immer beliebteren Urlaub auf Balkonien ist der virtuelle Urlaub. Mit Google Sightseeing trifft der Quasi-Suchmonopolist wieder einmal den Zeitgeist. Der Webdienst lädt seine Leser nicht nur auf eine weltweite Besichtigungstour ein. Die beiden Moderatoren James und Alex präsentieren auch die Einfälle der Leserschaft in Sachen globaler Tourismus. Garantiert wird durch die Leserauswahl vor allem eines: Skurrilitäten und witzige Einfäll am laufenden Band. Den Trip zum Satellitenbild des Homo-Monuments in Amsterdam beispielsweise findet man wohl eher selten in gedruckten Reiseführern, obwohl es sich um die Erinnerung an eine Tragödie der Vergangenheit handelt.

Auch das Glory Hole aus Californien, gemeint ist der grösste Abfluss der Welt, ist sicher den wenigsten USA-Urlaubern bekannt, zumal es sich erst aus mehreren Kilometern Höhe wirklich lohnt, darauf zu schauen.

Aber auch konventionellere Kostbarkeiten wie die Ansicht der Steinstadt Petra in Jordanien aus der Vogelperspektive,  oder der Königliche Botanische Garten im englischen Kew,  eignen sich für einen frischen Blick von oben auf Bekanntes aus dem Reiseprospekt.

Gemeinsam sind allen Einträgen die weiterführenden Links und Bilder. Damit reist man vom Balkon aus in alle Welt und spart Flugkosten. Ohne Flugzeug würde man nämlich auch vor Ort niemals diese Perspektiven zu Gesicht bekommen.

Kleiner Helfer für Musikfreunde: Playwatch-Lizenzen zu gewinnen

Das Musikprogramm iTunes ist schon ein großartige Software. Bei der Verwaltung der Audiodateien und dem Austausch zwischen Mac und iPod leistet das Apple-Programm gute Dienste. Als hilfreicher Assistent für den Musikplayer bietet sich die kleine Anwendung Playwatch an. Wer jetzt an Pamela Anderson und David Hasselhoff denkt, ist allerdings auf dem Irrweg.

Playwatch erweitert die Menüleiste von Mac OS X um einen kleinen Player. In einem Fenster zeigt die Software immer das aktuell in iTunes laufende Lied an. Mit einem Klick springt man zwischen den Titeln hin und her. Außerdem zeigt Playwatch mit einem Mouseover die Albumplayliste an.

Der Autor hat OnSoftware fünf Lizenzen von Playwatch zur Verfügung gestellt - und die wollen wir natürlich niemandem vorenthalten. Nennt uns die Top-5-Songs in eurer iTunes-Bibliothek. Den besten Musikgeschmack belohnt die OnSoftware-Redaktion mit einer der fünf Lizenzen. Und nicht vergessen: Im Kommentar bitte eine gültige E-Mail-Adresse angeben.

Neustart wider Willen: Windows Manieren beigebracht

Microsoft versorgt Windows regelmäßig mit Aktualisierungen. Das ist an sich nicht weiter schlimm, ganz im Gegenteil. Meistens bringen diese Updates Verbesserungen mit sich oder schließen bekannt gewordene Sicherheitslücken. Wie das nun bei Windows so ist, erfordern die meisten Betriebssystem-Pflaster einen Neustart. Hat diese Stunde geschlagen, dann ist es Windows völlig egal, ob wir gerade mitten in einer Arbeit stecken, die wir nur ungern oder gar nicht unterbrechen wollen.

Der Dialog suggeriert uns dann zwar Entscheidungsfreiheit, doch mit einem Klick auf Später neu starten gehört die Angelegenheit mitnichten der Vergangenheit an. Windows ist nämlich nachtragend. Nach exakt zehn Minuten werden wir erneut aufgefordert, den Neustart durchzuführen. Klickt man auch dieses Dialogfenster weg, dann wird Windows richtig ungemütlich und stellt ein Ultimatum in Form einer klaren Ansage und einem Countdown. In 30 Minuten wird der Computer neu gestartet. Basta. Da stellt sich nun die Frage: Seit wann entscheidet ein Betriebssystem, wann was zu tun ist?

Abhilfe ist schnell geschaffen: Ein Klick auf Start, dann noch einer auf Ausführen. In das Eingabefeld sc stop wuauserv eingeben und OK drücken. Von nun ist Schluss mit Neustart-Generve, das Dialog-Fenster taucht nie mehr auf. Funktioniert mit Windows XP und Windows Vista.

Training für Elfmeter-Schützen

Die erste Runde der Fußball-Europameisterschaft ist gelaufen. Die meisten Favoriten, wenn sie nicht gerade Italien heißen, haben ihre Rolle bestätigt. In etwas mehr als einer Woche wird es wirklich ernst bei der UEFA-EM, denn dann beginnen die Viertelfinalspiele. Auf eventuelle Elfmeter-Schießen in der Endrunde kann sich der Fußball-Fan schon einmal online einstimmen – auch wenn England bei der EM gar nicht dabei ist.

Die Nerven behalten muss der Elfmeter-Schütze bei diesem Flash-Game von Oxylus. In dem nett animierten Online-Spiel tritt man mit seiner Mannschaft im Wechsel als Schütze oder Torhüter an. Zwar ist das Game für die WM 2006 konzipiert, auf dem Weg ins Finale besteht trotzdem Suchtgefahr. Etwas entspannter geht es bei Elfmeter-Schießen mit dem Sandmännchen zu. Junge Kicker haben zehn Versuche, den Ball im Kasten des Sandmännchens unterzubringen. Im Elfmeterschießen 2008 fordert man Schützen über das Internet zum Elfmeter-Duell heraus. Jeder Spieler gibt die Richtungen der Schüsse sowie die Torwart-Bewegung vorher an - anschließend simuliert das Spiel das Elfmeter-Schießen. Wer sich anmeldet, sammelt Punkte und versieht seinen virtuellen Fußballer mit dem eigenen Konterfei.

Immer am EM-Ball - auch im Ausland

Ab Samstag rollt der Ball bei der Fußball-EM. In Deutschland kommen alle Spiele per ARD und ZDF ins heimische Wohnzimmer. Wer allerdings während des Turniers im Ausland unterwegs ist, schaut möglicherweise in die schwarze Röhre. Denn nicht in allen Ländern werden alle Partien des Fußball-Großereignisses im Free-TV übertragen. Sind jedoch Laptop und Internet vorhanden, entgeht auch dem Fußball-Fan auf Reisen kein einziges Spiel. Für den Live-Stream aus dem Netz eignet sich vor allem die kostenlose Software TVU Player. Das Programm funktioniert wie ein kleiner Fernseher, allerdings zieht die Anwendung die Inhalte aus dem Netz.

Die entsprechenden Sendungen für den TVU Player findet man im Internet. Zahlreiche Seiten bieten Direkt-Links für die Live-Übertragungen an. Einmal geklickt, schon stürmt die eigene Mannschaft über den Desktop. Besonders gefällt die Seite LiveFooty, die Programmlinks für nahezu jedes Fußball-Spiel der Welt anbietet. Die etwas merkwürdigen Werbeeinblendungen (unter anderem für den Video-Kanal von Scientology) sollten nicht weiter stören. Bei der Suche im Netz nach entsprechenden Spielen muss man sich allerdings in Acht nehmen. Viele Seiten bieten die Links für TVU nur gegen Bezahlung an. Das Geld sollte man dann doch lieber in ein Fan-Trikot investieren.

EM-Spezial: Das volle Programm Fußball

Noch vier Tage, dann ist endlich Anpfiff: Am kommenden Samstag, 18 Uhr, rollt der Ball bei der UEFA-Europameisterschaft 2008 in Österreich und der Schweiz. Über das oft etwas unsinnige Drumherum im Web zur EM haben wir bereits berichtet, wirklich praktische Software gibt es allerdings für den heimischen Rechner.

Pflichtprogramm für den Fußball-Fan ist auf jeden Fall ein EM-Planer. Den Spielplan zu der Europameisterschaft gibt es in allen Farben und Formen: Als Kalendereinträge für Outlook, iCal, PocketPC oder Smartphone. Auch Besitzer eines Apple-iPod haben mit der entsprechenden Software alle Spieltage im Auge.

Die einzelnen Austragungsorte behält man mit dem Stadium-Plug-In für Google Earth im Blick. Geht es dann endlich los, fiebert der Fan mit dem EM Ticker 2008 live am Rechner mit - sehr praktisch, sollte man während einer Partie arbeiten müssen.

Auch Schmuck für den Bildschirm gibt es reichlich zum Fußball-Großereignis: Entweder man peppt den Hintergrund mit einem der offiziellen UEFA-Wallpaper auf. Handy-Besitzer schlagen hier zu. Oder man holt sich gleich die deutsche Fußball-Nationalmannschaft auf den Monitor. Wallpaper der Mannschaften aus Österreich und der Schweiz waren leider auch auf Nachfrage bei den jeweiligen Fußball-Verbänden nicht zu bekommen: “Wir müssen Ihnen mitteilen, dass es kein Desktop Wallpaper der Nationalmannschaft gibt” - so die lapidare Antwort der Presseabteilung des Österreichischen Fußball-Bundes. Äh, wo findet die EM nochmal statt?

Damit die letzten Tage des Wartens nicht zu lange werden, kann man die Zeit auch spielerisch überbrücken: Mit dem offiziellen Game zur Europameisterschaft probt man schon einmal den schweren Weg der eigenen Mannschaft ins Finale.

Maschinen-Übersetzung als Lach-Therapie

Sprachdozenten nutzen oft das geflügelte Wort vom “Tradduttore-Tradditore”. Damit meinen die Experten die subtilen sprachlichen Fallen, in die Übersetzer gelegentlich hineintappen. Was solche Sprachlehrmeister sicherlich vom Stuhl fallen lässt, sind die Konstrukte, die automatische Übersetzungsdienste im Webzeitalter produzieren. Das Ergebnis solch vermeintlich kostensparender Methoden kann man mit gutem Gewissen als Lach-Therapie verkaufen.

Als repräsentatives Beispiel, der folgende Text einer Webseite eines amerikanischen Dienstleisters. Man ist ja von Marketingabteilungen so Einiges gewohnt. Aber der folgende Absatz gehört sicher zu den besten Lachern bei ungefiltert publizierten Übersetzungen:

Die Pages-Verbindung setzte heraus ein Pressekommuniqué, gestützt durch comScore Daten, die sehr gesundes Wachstum und Verbrauch der on-line-Pages-Aufstellungsorte zeigt. Vorher TMP gab Richtungsmarketing Entdeckungen von einer Verbraucherstudie frei, die unter anderem darstellte dass lokal suchen Sie und Pages-Aufstellungsorte etwas von dem qualifiziertesten Verkehr auf dem Internet haben: 82 Prozent Benutzer nahmen einen Kontakt auf und 61 Prozent fuhren fort, zu bilden in-speichern Kauf.

Weiter geht es mit einer wirklich verkaufsfördernden Passage:

Unsere nachgewiesene Gebietssachkenntnis in …. ermöglichen uns, in hohem Grade hergestellte Lösungen abhängig von jeder Kundenverpflichtung zur Verfügung zu stellen.

Also bei dieser Gebietssachkenntnis kommen doch Zweifel auf. Und wer den nächsten Absatz versteht, verdient eine Ernennung zum Chef-Diplomaten. Weiterlesen…

Googles Street View verewigt Passantenbilder im Internet

Das Geschäft mit Geo-Daten boomt. Google Maps beispielsweise kennt mittlerweile fast jeder Internetnutzer. Die beliebten Online-Karten sind inzwischen in Tausenden Webseiten integriert. Nun rollt auch die neuste Erweiterung der Online-Kartographie nach Europa: Street View.

Bei diesem neuen Dienst handelt es sich um eine Erweiterung der Google-Maps-Karten für einzelne Städte. Mit der Street -View-Ansicht können Webnutzer Fotos von bestimmten Straßen einer Stadt sehen. Bisher ist der Dienst nur für US-Städte verfügbar. So kann man heute schon einen virtuellen Spaziergang durch San Francisco oder New York unternehmen.

Für die europäische Version von Street View lässt Google mit speziellen Kameras ausgestattete Wagen durch die Städte touren und alles fotografieren. Wer dabei unwillkürlich an Aliens denkt, liegt gar nicht mal so daneben. Die Foto-Wagen tarnen sich und weichen allen Kontaktversuchen aus.

Der neue Dienst öffnet zahlreichen privaten und gewerblichen Initiativen Tür und Tor. Entsprechend gibt es auch eine öffentliche Diskussion um Datenschutz und Persönlichkeitsrecht. Denn natürlich wird kein Passant um Erlaubnis für die Veröffentlichung seines Fotos im Internet gebeten.

Schon bei der US-Version stürzten sich viele Internetseiten gierig auf verfängliche Bilder von ahnungslosen Passanten, die von den getarnten Kameras in peinlichen Situationen erfasst wurden. Selbst ein Autodiebstahl gelangte zufällig in den virtuellen Straßenführer. Bösen Gerüchten zufolge hegt der eine oder andere Google-Knipser auch eine Vorliebe für schöne Hintern.

In Kanada ist Street View zur Zeit aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. In Europa diskutiert man noch. Allerdings hat sich Google zu einer automatischen Gesichtsverzerrung für Europa durchgerungen, um Voyeuren ihr Treiben nicht allzu leicht zu machen.

Wenn der Dienst erst einmal durch die Städte der EU fährt, sollten sich Schulschwänzer und Ehebrecher auf der Straße erst einmal nach verdächtig aussehenden Autos umschauen. Sonst könnte es passieren, dass ihr “Vergehen” bald weltweit zu sehen ist.

Studiengang Wikipedia

Das Online-Lexikon Wikipedia hat sich in kurzer Zeit einen Namen gemacht. Heute steht die Enzyklopädie aus freien Inhalten auf Platz acht aller Internetseiten weltweit. Das Geheimnis des Erfolges? Kostenloser Zugriff für Jedermann und eine Webgemeinde, die das Nachschlagewerk ständig mit neuen Inhalten füllt.

In Australien hat es das beliebte Lexikon jetzt bis an die Universität geschafft: Ab kommendem Jahr bietet die Charles Sturt University (CSU) im Fernstudium und an den elf Standorten den “Studiengang Wikipedia” an. Dies berichtet die australische Tageszeitung The Sydney Morning Herald.

Wikipedia wird zunächst als freiwilliges Wahlfach in dem Studiengang Global Village angeboten. In dieser Fachrichtung werden den Studenten vordergründig Analyse- und Recherche-Techniken gelehrt. Später könnte das Angebot durchaus weiter ausgedehnt werden, sagte der für das Fachgebiet Internet-Kommunikation verantwortliche Professor Don Carter der Zeitung.

“Wikipedia ist eines der besten Beispiele für die Arbeit in einer globalen Gemeinschaft”. Das Lexikon sei “stets up to date” und verstehe es im Gegensatz zu anderen Communities zudem, sich eigenständig und unverwechselbar weiter zu entwickeln.

Schöner schreiben mit kostenlosen Font-Sammlungen

Eine schöne Handschrift ist ja nicht jedermanns Sache. Oft genug greift man für persönliche Grußkarten oder Briefe auf die Hilfe von PC und Drucker zurück, anstatt Buchstaben für Buchstaben auf das Papier zu kritzeln. Leider ist die in Windows enthaltene Schriftensammlung sicher nicht das Maß aller Dinge. Word beispielsweise bringt zwar eine ganze Menge Schriften mit, die meisten Fonts sind aber auf den Bürobedarf und nicht für den Privatgebrauch zugeschnitten.

Hilfe naht, wie so oft, aus dem Internet. Im WWW stehen tausende, kostenlose Schriftarten bereit. Auf Seiten wie PCFonts, dafont oder 1001 Free Fonts wird der virtuelle Schönschreiber schnell fündig: Ob Lettern im Comic-Stil, Buchstabensalat in krakeliger Kinderschrift oder unlesbare Symbolreihen - der Fantasie der Schriften-Erfinder sind keine Grenzen gesetzt. Nach dem Download der Wunschschrift packt man die Datei unter XP einfach in den Ordner C:\Windows\Fonts, unter Vista installiert man neue Schriften über einen Rechtsklick, in Mac OS per Doppelklick.

Einmal installiert, wählt man die Schriftart wie gewohnt über das Menü des Textprogramms aus. So verleiht man seinen Schreiben schnell eine persönliche Note und peppt Geburtstagskarten sehr originell auf. Zu beachten ist allerdings, dass viele Schriftarten nur für den Privatgebrauch kostenlos sind. Wer diese Fonts professionell nutzt, muss vom Autor natürlich eine entsprechende Lizenz erstehen.