11. September von
Cristina Vidal
Viele Handybesitzer passen ihr Mobiltelefon an den eigenen Geschmack an. Neben Klingeltönen sind ausgefallene Hintergrundbilder besonders beliebt, um das Mobile von der Stange in ein unverwechselbares Unikum zu verwandeln.
Zusätzlich zu den zahlreich im Internet erhältlichen Themes für praktisch jedes Handymodell basteln sich immer mehr Nutzer maßgeschneiderte Hintergründe. Grafiksoftware für eigene Bildschirmhintergründe gehört daher zu den von Handybesitzern am häufigsten heruntergeladenen Programmen.
Im Unterschied zu einem PC-Wallpaper hängt der Wechsel von Handy-Themes von dem jeweiligen Gerät ab. Daher bieten die großen Hersteller in der Regel kostenlose, an Marke und Betriebssystem angepasste Programme für Bildschirmhintergründe an.
Diese Programme zählen auch bei Softonic zu den Top-Downloads. Weiterlesen…
3. September von
Robert Fliegel
Schon seit Jahren geht im Netz das Gerücht um, dass Google einen eigenen Browser entwickelt. Am Dienstagabend kurz nach 21.00 Uhr war es dann endlich soweit. Seitdem steht der Browser unter http://www.google.com/chrome – vorerst nur für Windows – zum Download bereit. Der Name des neuesten Geniestreiches des Internet-Giganten: Google Chrome. In der OnSoftware-Redaktion haben wir uns den Browser natürlich sehr genau angeschaut.
Zunächst fällt einmal auf, dass der Google-Browser – zumindest gefühlt – wahnsinnig schnell ist. Das liegt wohl zum einen daran, dass Chrome die auch von Safari verwendete Webkit-Engine nutzt. Zum anderen hat Google dem Browser die selbstentwickelte JavaScript-Engine V8 spendiert. Das macht Google Chrome besonders geeignet für JavaScript-lastige Online-Anwendungen wie zum Beispiel Google Mail oder Google Docs. Webapplikationen speichert die Software bei Bedarf als Verknüpfung auf dem Desktop. Allerdings sieht man die Sache mit der Geschwindigkeit im Netz recht unterschiedlich. So zeigt man sich Golem von den Benchmarks beeindruckt, während man beim Wall Street Journal Firefox und Safari vorne sieht.
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Microsoft öffnet die Online-Fotoplattform Photosynth dem Massenpublikum. Seit heute kann jeder Hobbyfotograf seine Werke auf die Photosynth-Seite laden. Dafür stellt der Software-Gigant jedem Nutzer großzügige 20 Gigabyte Speicherplatz für faszinierende 3D-Präsentationen zur Verfügung. Einzige Voraussetzung: Ein Rechner mit XP oder Vista sowie eine Windows-Live-ID. Wir haben uns die neuartige Fotopräsentation genauer angeschaut.
Bevor man überhaupt irgendetwas auf der Photosynth-Seite machen kann, muss man die PC-Software installieren. Anschließend lädt der Hobbyknipser seine Werke über das Programm auf den Photosynth-Server. Für die Anmeldung ist eine kostenlose Windows-Live-ID nötig. Photosynth funktioniert mit jeder beliebigen Bildersammlung, das beste Ergebnis erreicht man jedoch mit sich überlappenden Aufnahmen.
Erst dann nämlich spielt die Anwendung ihre wahre Stärke aus. Photosynth präsentiert die Bilder in einem 3D-Raum, Panorama-Fotos setzt die Software automatisch zusammen. So navigiert man in einer dreidimensionalen Oberfläche zwischen den Fotos hin und her und verschiebt mit der Maus die jeweilige Perspektive. So erweckt die Präsentation den Eindruck einer Rundum-Ansicht, Microsoft nennt diesen Effekt Synthy. Je besser die Fotos aufeinander abgestimmt sind, desto höher der Synthy-Prozentsatz.

Die von zahlreichen anderen Internet-Usern hoch geladenen Fotos geben jetzt schon eine Aussicht darauf, was mit Photosynth alles möglich ist. Die Navigation innerhalb von Panorama-Bildern ist wirklich erstaunlich und erinnert ein bisschen an die Bildschirm-Szene aus dem Film Minority-Report. Damit könnte sich Photosynth zur Spielwiese von Hobby- und Profi-Fotografen entwickeln - die 20 GB kostenloser Speicher laden auf jeden Fall zu ausgedehnten Bild-Experimenten ein.

Fast eine Woche ist der Online-Shop für iPhone- und iPod-touch-Software jetzt im Netz. Neben viel Unsinn - wie zum Beispiel der berühmten “Taschenlampe” – gibt es dort aber auch eine Menge Perlen zu finden. Einige dieser Programme möchten wir von OnSoftware vorstellen. Um die Links zum AppStore zu öffnen, muss iTunes 7.7 (Win/Mac) installiert sein.
Mit dem eReader hat man elektronische Bücher immer dabei. Die kostenlose Software enthält schon die Bücher Last of the Mohicans sowie Tarzan of the Apes. Weitere Bücher lassen sich online erwerben. Eine sehr nützliche Software für die tägliche Zugfahrt zur Arbeit.
OmniFocus for iPhone bringt den populären GTD-Aufgabenmanager auf iPhone und iPod touch. Die Software orientiert sich stark an der Mac-Variante und bietet eine Synchronisierungsfunktion über iDisk oder WebDAV mit der Library von OmniFocus für Mac. Alternativ lässt sich die Software aber auch als Standalone-Programm nutzen.
PhoneSaber gehört in die Kategorie “Völlig sinnlos aber trotzdem schön”. Mit Hilfe des Bewegungssensors simuliert PhoneSaber die Geräusche eines Lichtschwertes aus den Krieg-der-Sterne-Filmen. Auf dem Bildschirm stellt die Software ein Lichtschwert in einer beliebigen Farbe dar. Ein Muss für alle Star-Wars-Fans.
Mit Evernote legt man Notizen, Fotos oder Sprachmemos in einer Online-Datenbank ab. Für Evernote gibt es Clients für verschiedene Systeme wie zum Beispiel Mac oder PC. So hat man immer Zugriff auf die gleichen Informationen – egal ob man zu Hause am Rechner sitzt oder mit dem iPhone unterwegs ist.
Super Monkey Ball dürfte wohl das bekannteste unter den iPhone-Spielen sein. Wie auf vielen anderen Systemen enttäuscht das Geschicklichkeitsspiel auch auf dem Apple-Telefon nicht. Per Bewegungssensor gilt es, einen in einem Ball sitzenden Affen über eine Plattform zu rollen, Bananen einzusammeln und dabei möglichst nicht in die Tiefe zu fallen. Im ersten Level gelingt das noch recht leicht. In höheren Spielstufen ist aber Fingerspitzengefühl auf hohem Niveau gefragt.
Mobiles Surfen ist nicht immer nutzerfreundlich. Langsamer Seitenaufbau, endloses Scrollen auf zu großen Seiten und eingeschränkte Navigationsmöglichkeiten trüben oft das Vergnügen auf den kleinen Farbdisplays.
Hier kommt Operas neue Browserversion Opera Mobile dem Surfer auf dem Pocket PC mit benutzerfreundlichen Ladezeiten und der Unterstützung von Ajax, Javascript und Flash entgegen. Die neue Version enthält nützliche Funktionen, welche die Surferqualen auf den kleinen Displays lindern.
Die Navigation auf dem für Touch-Screens optimierten Browser geschieht mit Hilfe des Stylus. In der aufgeräumten Bedienungsoberfläche bleiben Menü- und Werkzeugleisten ausgeblendet, falls man die Naviagation nicht mit einem Klick auf dem Pfeil in der rechten unteren Ecke aufruft. Die Menüs der Einstellungsoptionen sind übersichtlich und klar. Schnell legt man damit die Größe des Cache-Speichers fest, entscheidet über Popup-Blockade, oder aktiviert Plug-Ins, Cookies und Javascript. Startseite oder die Eigenschaften des Displays legt man auch in den Einstellungen fest. Unter den Privacy-Optionen löscht man Cookies und Verlauf. Hier gelangt man auch zum Passwortmanager.
Beim Surfen selbst kann man jederzeit über die Option Page Info die Seiteninformation aufrufen. Vom Kontextmenü aus bewegt man sich zwischen den aufgerufenen Seiten vor- und zurück, fügt die Seite den Favoriten zu oder speichert den Inhalt komplett ab. Als nützlich erweisen sich auch die Textmarkierungsfunktion Text Selection on, mit der man den Text einer Seite bequem per Copy & Paste in die Zwischenablage speichert. Kleinere Webmail-Anhänge oder Blogposts kann man auch vom Pocket PC aus hochladen.
Alles in allem erweist sich Opera wieder einmal als eine ernst zu nehmende Alternative, wenn nicht sogar als die bessere, zu verbreiteteren Browsern.
Videoplayer für den PC gibt es wie Sand am Meer. Neben kostenpflichtiger Software gibt es auch reichlich Gratis-Filmvergnügen: Gute Beispiele für kostenlose Video-Wiedergabe sind der VLC-Player oder der Media Player Classic.
Besonders angetan aber hat es uns in der Redaktion der SMPlayer. Die kleine Freeware hat sich einen Stammplatz auf dem Rechner verdient. Und dafür gibt es genau 5 gute Gründe:
- Der SMPlayer ist ein “Allesfresser”. Ob AVI, MPG oder MP4 - die Software kennt alle wichtigen Videoformate und spielt auch DVDs ohne zu Murren ab.
- Problemlos fügt der SMPlayer einem Videostream Untertitel hinzu. Passende Subtitles in den Formaten SRT, SUB oder TXT lädt man einfach in den laufenden Clip. Größe und Postionen der Untertitel passt der Filmfreund
beliebig an. Ebenso verschiebt man asynchrone Untertitel in der Zeitleiste.
- Mit dem Equalizer des SM Players passt man die Qualität und Helligkeit des Bildes in wenigen Momenten an. Besonders praktisch bei wechselnden Lichtverhältnissen, beispielsweise bei einer Filmsession auf dem Laptop im Zug.
- Der SMPlayer hat ein Gedächtnis: Die Software merkt sich, an welcher Stelle man einen Film abgebrochen hat. Beim erneuten Start der Videodatei beginnt das Programm die Wiedergabe an genau diesem Punkt.
- Auch mit externen Audiospuren kommt das Allround-Talent klar. Genauso wie die Untertitel lädt man zusätzliche Tonspuren in ein Video.
Darüber hinaus spricht für den SMPlayer die Schwäche eines direkten Konkurrenten: Der an sich sehr gute BSPlayer ist in seiner kostenlosen Version leider mit Adware verseucht.
Sommerzeit ist gleich Urlaubszeit. Die als Reise-Weltmeister bekannten Deutschen zieht es im Urlaub am liebsten in den Süden. Laut einer Umfrage der GfK Markforschung stehen Länder wie Spanien, Türkei oder Griechenland ganz hoch in der Gunst der Reiselustigen. Ein Urlaub im Ausland bedeutet in der Regel auch den Kontakt mit anderen Sprachen und Kulturen. Wer die Sprache des Gastlandes nicht beherrscht, kommuniziert mehr schlecht als Recht per Zeichensprache mit den Einheimischen. Wir stellen eine Reihe Wörterbücher und Sprachhelfer für Smartphones vor, die dem Urlauber im fremdsprachigen Ausland wertvolle Dienste leisten können. Weiterlesen…
Die allermeisten Anwender nutzen Computer von der Stange. Das gilt meist auch für das Design des Betriebssystems. Zwar bietet Windows in der Systemeinstellung Anzeige so manche Drehschraube, mit der man den virtuellen Schreibtisch neu stylt. Doch dabei sind recht schnell die Grenzen erreicht. Mit Icons verleiht man dem Computer schnell einen neuen Look.
Diese Programmsymbole wechselt man entweder manuell aus oder nutzt Programme wie IconPhile oder IconPackager. Will man nur einzelne Symbole ändern, so macht man dies per Rechtsklick mit der Maus auf ein existierendes Symbol und öffnet so das Kontextmenü. Über die Option Anderes Symbol in den Eigenschaften wechselt man die Icons aus.
Kostenlose Icon-Sammlungen gibt es wie Sand am Meer. Thematische Sammlungen bieten Symbole zu Weihnachten oder zu Filmen wie Indiana Jones. In den gemischten Sammlungen geht es kunterbunt her: Mal modern und transparent, mal nostalgisch. Wer gleich alle System-Symbole auf einmal ersetzen möchte, ist mit der Sektion System-Icons bestens bedient. Mit den dort angebotenen Sammlungen verleiht man einem XP-Rechner einen Vista-Look oder lässt den Desktop aussehen wie das Linux-Betriebssystem Ubuntu.
Übrigens: Sollte ein Mac-Nutzer den an sich aberwitzigen Gedanken haben, seinem Apple-Computer ein wenig Windows-Vista-Feeling verpassen - mit diesen drei Icon-Sammlungen ist auch dies kein Problem.
Am Wochenende ist es wieder passiert. Da will man nur ein bisschen Speicherplatz auf der Kamera freimachen, markiert gleich ganze Bilderreihen auf einmal und schickt die Fotos mit einem Tastendruck auf den digitalen Friedhof. Nur um eine Schrecksekunde später festzustellen, dass man die soeben gelöschten Schnappschüsse vom letzten Konzert noch nicht auf der Festplatte des PCs gespeichert hatte.
Jetzt kann man sich grün und blau ärgern und hoffen, dass vielleicht Freunde ihre Fotos des einmaligen Events nicht so leichtfertig vernichtet haben. Oder aber man setzt auf die Hilfe von Rettungsprogrammen für Bilder. Auf die Wiederherstellung von Fotos hat sich unter anderem Free Art Plus Digital Photo Recovery spezialisiert. Die kostenlose Software scannt die Speicherkarten von Kameras nach gelöschten JPEG-, TIFF- und RAW-Dateien. Sogar die Inhalte beschädigter Datenträger liest die Freeware aus. Wird der Retter fündig, speichert die Anwendung die Bilddaten auf der Festplatte ab.
Ähnlich funktioniert PC Inspector Smart Recovery. Ebenfalls gratis durchsucht die Anwendung den Speicher nach JPEG-, GIF- und RAW-Daten. Für Ungeduldige bietet diese Software eine Schnellsuche an. Bessere Ergebnisse liefert allerdings die Intensive Suche.
Eine Garantie, gelöschte Bilder wiederherzustellen, gibt es nicht. Solange die vernichteten Fotos allerdings noch nicht überschrieben wurden, ist eine Rettung sehr wahrscheinlich. Die oben erwähnten Konzert-Fotos tauchten nach mehreren Scans sowohl mit Free Art Plus Digital Photo Recovery als auch PC Inspector Smart Recovery vollzählig wieder auf. Und liegen jetzt doppelt gesichert auf Laptop und Backup-Festplatte.
Wer übrigens unbeabsichtigt Daten von einem Computerlaufwerk gelöscht hat, sollte sich diesen Post von Frank Martin einmal ansehen.
Große Daten sind ja mittlerweile eigentlich kein Problem. Speicherplatz ist billig und meist im Überfluss vorhanden. Problematisch wird es allerdings, wenn man eine Speicher fressende Backup-Datei auf DVD brennen oder eine große Anwendung per E-Mail verschicken will. In diesen Fällen hilft nur Teilen.
Als erstaunlich gute Software für das Aufteilen von Datenklötzen erweist sich das kostenlose Mini-Programm HJSplit. Gerade einmal schlanke 300 Kilobyte bringt die Anwendung auf die Waage und nimmt es mit bis zu 10 Gigabyte (!) großen Datenansammlungen auf.
Der Split-Vorgang könnte einfacher nicht sein: Große Dateien lädt man in die übersichtliche Oberfläche, gibt den Speicherort für die Teil-Daten an und lässt die Software in Sekundenschnelle ihre Arbeit tun. Umgekehrt setzt die Freeware die Teilchen wieder zu einem großen Ganzen zusammen. Als Extra-Funktionen vergleicht das Programm zwei Dateien miteinander und zeigt die Checksumme einer Datei an.
Für das Teilen großer Daten auf allen Windows-Systemen ist HJSplit ein rundum empfehlenswertes Programm. Kein Wunder, dass sich die kleine Freeware zu einem der Lieblingsprogramme der Softonic-User entwickelt hat.