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Für die kleine Leinwand: 5 gute Gründe für den SMPlayer

Videoplayer für den PC gibt es wie Sand am Meer. Neben kostenpflichtiger Software gibt es auch reichlich Gratis-Filmvergnügen: Gute Beispiele für kostenlose Video-Wiedergabe sind der VLC-Player oder der Media Player Classic.

Besonders angetan aber hat es uns in der Redaktion der SMPlayer. Die kleine Freeware hat sich einen Stammplatz auf dem Rechner verdient. Und dafür gibt es genau 5 gute Gründe:

  1. Der SMPlayer ist ein “Allesfresser”. Ob AVI, MPG oder MP4 - die Software kennt alle wichtigen Videoformate und spielt auch DVDs ohne zu Murren ab.
  2. Problemlos fügt der SMPlayer einem Videostream Untertitel hinzu. Passende Subtitles in den Formaten SRT, SUB oder TXT lädt man einfach in den laufenden Clip. Größe und Postionen der Untertitel passt der Filmfreund beliebig an. Ebenso verschiebt man asynchrone Untertitel in der Zeitleiste.
  3. Mit dem Equalizer des SM Players passt man die Qualität und Helligkeit des Bildes in wenigen Momenten an. Besonders praktisch bei wechselnden Lichtverhältnissen, beispielsweise bei einer Filmsession auf dem Laptop im Zug.
  4. Der SMPlayer hat ein Gedächtnis: Die Software merkt sich, an welcher Stelle man einen Film abgebrochen hat. Beim erneuten Start der Videodatei beginnt das Programm die Wiedergabe an genau diesem Punkt.
  5. Auch mit externen Audiospuren kommt das Allround-Talent klar. Genauso wie die Untertitel lädt man zusätzliche Tonspuren in ein Video.

Darüber hinaus spricht für den SMPlayer die Schwäche eines direkten Konkurrenten: Der an sich sehr gute BSPlayer ist in seiner kostenlosen Version leider mit Adware verseucht.

YouTube-Nutzer auf dem Präsentierteller

Aufgrund eines Gerichtsbeschlusses muss Google die Nutzerdaten seiner Videoplattform YouTube an den Medienkonzern Viacom herausgeben. Neben der IP-Adresse der YouTube-Nutzer bekommen die Viacom-Anwälte auch die Login-Namen sowie die -Zeiten in die Hand. Insgesamt beläuft sich die Datenmenge auf zwölf (!) Terrabyte.

Mit diesen Informationen lässt sich leicht feststellen, welcher User welche Videos angesehen oder hochgeladen hat - und ob es sich dabei um urheberrechtlich geschütztes Material handelte. Adieu Privatsphäre.

Viacom will mit diesen Daten Schadenersatz-Ansprüche gegen Google geltend machen. Doch trifft der  Gerichtsbeschluss nicht die Falschen? Wird mit dieser Entscheidung nicht der Datenschutz geopfert, um finanzielle Interessen eines Großunternehmens durchzusetzen? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Kino für unterwegs: Die besten Videokonverter

Dank immer leistungstärkerer Handys und mobiler Multimediaplayer ist das Filmvergnügen auch unterwegs kein Problem mehr. Nicht erst seit dem iPhone kann man auf Mobiltelefonen die aktuellste Folge seiner Lieblingsserie mal schnell in der U-Bahn schauen. Damit das meist hochauflösende Filmmaterial von der Festplatte des Rechners auf MP3-Player oder Handy kommt, braucht der Videofreund einen guten Konverter. Zwar gibt es eine ganze Menge guter kostenpflichtiger Software, die kostenlosen Vertreter der Video-Umwandler sind den Kaufprogrammen aber meist ebenbürtig. Wir stellen die besten Gratis-Konverter für Videos vor.

  • Mit Super holt man sich einen Klassiker unter den Video-Konvertern auf den Rechner. DerAnwender legt bei Bedarf Hand an zahlreichen Qualitätseinstellungen wie Auflösung und Audio-Bitrate.
  • Sehr geeignet für Videos für mobile Player ist auch MediaCoder. Wer sich auskennt, trimmt das Fimmaterial manuell auf die richtige Größe. Wer keine Ahnung hat, wählt sein Gerät aus einer Liste aus.
  • Eine Ein-Klick-Lösung bietet Koyote Free Video Konverter. Die recht neue Software bereitet Filme gezielt für iPod, Sony PSP und Handy auf. Sehr einfach zu bedienen und Anfängern zu empfehlen.
  • Mac-User sind mit iSquint gut beraten. Die Freeware bereitet AVI-, MPG-, und WMV-Dateien für den iPod auf. Mit wenigen Klicks stellt der User die Qualität ein, und schon läuft der Blockbuster auf dem kleinen Bildschirm.

Googles Street View verewigt Passantenbilder im Internet

Das Geschäft mit Geo-Daten boomt. Google Maps beispielsweise kennt mittlerweile fast jeder Internetnutzer. Die beliebten Online-Karten sind inzwischen in Tausenden Webseiten integriert. Nun rollt auch die neuste Erweiterung der Online-Kartographie nach Europa: Street View.

Bei diesem neuen Dienst handelt es sich um eine Erweiterung der Google-Maps-Karten für einzelne Städte. Mit der Street -View-Ansicht können Webnutzer Fotos von bestimmten Straßen einer Stadt sehen. Bisher ist der Dienst nur für US-Städte verfügbar. So kann man heute schon einen virtuellen Spaziergang durch San Francisco oder New York unternehmen.

Für die europäische Version von Street View lässt Google mit speziellen Kameras ausgestattete Wagen durch die Städte touren und alles fotografieren. Wer dabei unwillkürlich an Aliens denkt, liegt gar nicht mal so daneben. Die Foto-Wagen tarnen sich und weichen allen Kontaktversuchen aus.

Der neue Dienst öffnet zahlreichen privaten und gewerblichen Initiativen Tür und Tor. Entsprechend gibt es auch eine öffentliche Diskussion um Datenschutz und Persönlichkeitsrecht. Denn natürlich wird kein Passant um Erlaubnis für die Veröffentlichung seines Fotos im Internet gebeten.

Schon bei der US-Version stürzten sich viele Internetseiten gierig auf verfängliche Bilder von ahnungslosen Passanten, die von den getarnten Kameras in peinlichen Situationen erfasst wurden. Selbst ein Autodiebstahl gelangte zufällig in den virtuellen Straßenführer. Bösen Gerüchten zufolge hegt der eine oder andere Google-Knipser auch eine Vorliebe für schöne Hintern.

In Kanada ist Street View zur Zeit aus datenschutzrechtlichen Gründen verboten. In Europa diskutiert man noch. Allerdings hat sich Google zu einer automatischen Gesichtsverzerrung für Europa durchgerungen, um Voyeuren ihr Treiben nicht allzu leicht zu machen.

Wenn der Dienst erst einmal durch die Städte der EU fährt, sollten sich Schulschwänzer und Ehebrecher auf der Straße erst einmal nach verdächtig aussehenden Autos umschauen. Sonst könnte es passieren, dass ihr “Vergehen” bald weltweit zu sehen ist.

Download des Tages: Online Media

Fernsehen über das Netz gehört mittlerweile zum Standard. Dank dicker DSL-Leitungen bleibt die Glotze aus, TV kommt bei mir aus der Telefonleitung. Ein weiterer Kandidat für Zapping am Rechner ist Online Media. Ganze 3500 Fernseh- und Radiosender in fast allen erdenklichen Sprachen verspricht uns der Hersteller - beeindruckend. Sehr einfach klickt man sich durch die übersichtliche Programmoberfläche, den entscheidenden Nachteil zum traditionellen Fernsehen kann aber auch Online Media nicht beheben: Qualitativ hochwertige Inhalte muss man in dem Programmdschungel mit der Lupe suchen.

Gute Software = teuer?

Die Zeiten, als man gute Software nur für teures Geld bekommen hat, sind schon lange vorbei. Vieles Standardprogramme ersetzt der clevere PC-User mittlerweile durch Freeware und Open-Source-Software. Einige Beispiele möchte ich hier vorstellen:

Office
Die OpenOffice-Suite bietet außer Outlook alles, was der Marktführer Microsoft in seinem Office-Paket anbietet. OpenOffice bringt Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, eine Datenbank-Anwendung sowie eine Präsentations-Software mit. Wer Outlook nicht braucht, bekommt ein komplettes Office-Paket für lau.

Security
Auch kommerzielle Sicherheits-Software lässt sich durch kostenlose Alternativen - wenn auch mit kleineren Einschränkungen - ersetzten. So schützt Avira AntiVir Personal Free Antivirus vor Viren und anderen digitalen Schädlingen. Die Firewall ZoneAlarm Free überwacht den ein- und ausgehenden Datenverkehr. Auch die äußerst starke Verschlüsselungs-Software TrueCrypt kosten keinen einzigen Cent.

DVD-Player
Normalerweise zahlt man für DVD-Player. Kostenlos macht dies zum Beispiel der VLC Media Player. Der populäre Open-Source-Player kommt auch sonst mit so ziemlich jedem Videoformat klar.

Grafikbearbeitung
Photoshop ist und bleibt die unangefochtene Nummer 1 unter den Grafikbearbeitern. Allerdings ist die Software für Privatanwender eigentlich viel zu kompliziert und wartet zudem mit einem mehr als stolzen Preis auf. Kostenlose Alternativen wie Paint.NET und GIMP dürften für die meisten Anwender die bessere Wahl sein.

Brennprogramm
Nero ist für viele immer noch die erste Wahl. Aus dem einst schlanken Brenner ist aber mittlerweile eine umfangreiche Multimedia-Suite geworden. Wer die zusätzlichen Funktionen nicht braucht, kommt mit einem der zahlreichen kostenlosen Brennprogramme wie CDBurnerXP Pro oder Cdrtfe günstiger weg.

Videokonverter
Kommerzielle Programme, die Videos umwandeln, gibt es wie Sand am Mehr. Glücklicherweise gibt es auch hier kostenlose Alternativen, die oft wesentlich mehr können als ihre teuren Konkurrenten. Aus der großen Zahl möchte ich besonders den MediaCoder hervorheben. Die Software überzeugt vor allem durch zahlreiche vordefiniert Profile für mobile Geräte.

Tauschbörsen im Visier

Die Politiker haben mal wieder gesprochen. Vergangene Woche hat der Bundestag ein neues Urheberrecht verabschiedet. Bisher musste die Musikindustrie Strafanzeige gegen Unbekannt stellen, um die Daten von P2P-Anwendern zu erfahren. Mit dem neuen Gesetz können Unterhaltungskonzerne direkt beim Gericht eine Herausgabe der Daten durch die Internetprovider fordern. So soll unter anderem die Musikindustrie leichter an die Daten von Nutzern illegaler Musiktauschbörsen kommen. Für „nicht gewerbliche“ Nutzer sollen die Anwaltsgebühren allerdings auf 100 Euro beschränkt werden. Das Gesetz besagt auch, dass die Herausgabe nur in Fällen „offensichtlicher Rechtsverletzung“ und von „gewerblichem Ausmaß“ erfolgt. heute.de beispielsweise erklärt das Gesetz sehr anschaulich im Detail.

Kaum ist das Gesetz verabschiedet, bricht auch schon die Kritik von allen Seiten los. Vor allem die Formulierung „gewerbliches Ausmaß“ lässt nach Meinung der Musikindustrie zuviel Spielraum. Nach Ansicht der Plattenbosse werden Privatnutzer durch diese Formulierung zu wenig abgeschreckt. Gegner des Gesetzes wie der Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag sind komplett gegen den Auskunftsanspruch. „Bisher kann niemand seinen Nachbarn auf Auskunft verklagen, wenn dieser behauptet gesehen zu haben, wer das eigene Fahrrad beschädigt hat“, meint Montag auf seiner Webseite. Für Rechtsexperten sind die Konsequenzen des Gesetzes bisher nicht absehbar.

Macht sich der Staat mit diesem Gesetz zum Erfüllungsgehilfen der Musikindustrie? Oder war der neue Schutz der Urheberrechte im digitalen Zeitalter nicht schon längst überfällig? Zur Abstimmung im Softonic-Forum geht es hier.

Download des Tages: Wondershare Free YouTube Downloader

Download-Programme für YouTube liegen voll im Trend. Kein Monat vergeht, ohne dass mir nicht ein neuer “YouTube-Downloader” unter die Finger kommt. Meist haben diese Programme nicht viel Neues zu bieten. Wondershare Free YouTube Downloader kommt allerdings mit einer netten Funktion daher: Das kostenlose Programm nimmt Videos auf, während ich mir die Clips im Browser anschaue. Im Hintergrund zieht die Software die Bilder aus dem Netz auf die Festplatte und spielt den Film im integrierten Player ab. Super. Einziger Nachteil von Wondershare Free YouTube Downloader: Für den Konverter muss man auf eine Bezahlversion umsteigen.

OggVorbis in iTunes

iTunes ist das Standardprogramm für die Musikwiedergabe unter Mac OS X. Mit einer großen Formatvielfalt glänzt das Multimedia-Flaggschiff von Apple allerdings nun wirklich nicht. Plug-Ins schaffen da Abhilfe. Insbesondere das freie Musikformat OggVorbis lässt sich einfach nachrüsten.

Dazu lädt man sich zunächst hier das Xiph-Plugin für QuickTime herunter. Die im DiskImage enthaltene QuickTime-Komponente kopiert man in das Verzeichnis Library/Components im eigenen Nutzerverzeichnis. Nun lassen sich auch OggVorbis-Audiodateien mit iTunes abspielen:

Ganz nebenbei unterstützen jetzt auch QuickTime sowie Programme, die für Media-Daten auf QuickTime zurückgreifen, neben OggVorbis und Theora auch einige weitere offene Formate.

Software für Mac-Neulinge

Immer mehr Windows-Nutzer steigen auf die Mac-Plattform um. Gründe dafür gibt es viele: Die Intel-Prozessoren in den Apple-Rechnern, der populäre Audioplayer iPod und auch die mittlerweile relativ günstigen Preise für Mac-Hardware. Vor einem Problem stehen die meisten der so genannten Switcher: Welche Software installiere ich mir jetzt auf der schönen Neuanschaffung?

Von vielen gewohnten Windows-Programmen gibt es Versionen für Mac-Rechner, für andere ebenbürtigen oder gar besseren Ersatz. Wir stellen einige dieser Programme vor.

Der Mac-Standard Safari ist ein durch und durch solider Browser, aber nicht so einfach erweiterbar wie der Mozilla Firefox. Wer den Feuerfuchs unter Windows - insbesondere mit vielen Erweiterungen - nutzt, muss auch unter OS X nicht auf den gewohnten Komfort verzichten. Die Version 2 von Firefox überzeugt allerdings nicht gerade durch Geschwindigkeit. Abhilfe verspricht da die Version 3, die momentan als Beta vorliegt.

OS X bringt mit Mail.app schon ein sehr gutes E-Mail-Programm mit. Wer auch hier die Mozilla-Produkte und die dafür verfügbaren Plug-Ins bevorzugt, greift zu Thunderbird. Dann muss man allerdings mit einer weniger Mac-typischen Benutzeroberfläche Vorlieb nehmen.

Microsoft bietet seine Office-Suite auch für den Mac an. Wer es lieber kostenlos mag, ist mit NeoOffice gut bedient. Die Open-Source-Software ist eine optisch angepasste Version des erfolgreichen freien Office-Paketes OpenOffice.

Der mitgelieferte Chat-Client iChat nutzt das Protokoll des AOL Instant Messengers. Wer MSN benötigt, greift zum Microsoft Messenger für Mac. Sollen es mehrere Chat-Protokolle auf einmal sein, bietet sich Adium an. Leider unterstützen weder der Microsoft Messenger für den Mac noch Adium Videogespräche. Dafür greift man am besten zu Skype oder verwendet iChat.

Den schlanken Bittorrent-Client uTorrent sucht man auf dem Mac vergeblich. Mit Transmission holt man sich aber einen leistungsfähigen und ähnlich kompakten Ersatz auf den Rechner. Wer gern ein paar mehr Optionen haben möchte, greift zu Azureus.

Bei dem Dateibrowser Finder verfolgt Apple ein ähnliches Konzept wie die Konkurrenz aus Redmond: So einfach wie möglich und bloß nicht zu viele Optionen. Wer dagegen die eierlegende Wollmilchsau Total Commander unter Windows bevorzugt, wird sich wahrscheinlich auch mit dem Path Finder anfreunden.

Der VLC Media Player ist wie auch unter Linux und Windows das Nonplusultra unter den Videoplayern. Kaum ein Format wiedersteht dem kostenlosen Allrounder. Zudem existiert ein Codec-Paket namens Perian für den QuickTime Player. Für neuere WMV-Formate benötigt man zusätzlich das Plugin Flip4Mac.

Mit den oben genannten Programmen sollte der Einstieg in die Apple-Welt eine Kleinigkeit sein. Der geringe Lernaufwand für den Umstieg wird mit einem einem Leben ohne Bluescreen und Strg+Alt+Entf belohnt.