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Zum Abschuß freigegeben: Progamme auf dem Mac beenden

Auch auf dem Mac stürzen Programme manchmal ab. Erfreulicherweise reißt ein Absturz eher selten – wie man es von einem gewissen anderen Betriebssystem gewohnt ist – das gesamte System mit ins digitale Nirvana. Wenn ein abgestürztes Programm sich nicht gleich komplett verabschiedet, sondern “einfriert”, bekommt man das Mac-Äquivalent zum Bluescreen of Death zu Gesicht: Den so genannten Spinning Beachball of Death. Und das unter Umständen ziemlich lange, denn auf normale Art und Weise lässt sich das Programm ja nicht mehr beenden. Stellt sich die Frage: Was tun? Hier hat man zwei Möglichkeiten:

1. Man drückt die Tasten Apfel + Alt + Esc gleichzeitig. In dem sich öffnenden Fenster schießt man das nicht mehr reagierende Programm ab. Alternativ öffnet man diesen Dialog über den Befehl Sofort beenden im Finder-Menü.

2. Man öffnet das Programm Aktivitätsanzeige, dass sich im Ordner Dienstprogramme im Programmverzeichnis versteckt. Dort wählt man den eingefrorenen Prozess aus und verabschiedet das Programm nach einem Klick auf den roten Button mit Sofort beenden.

Mehr ist weniger: Warum Festplatten kleiner sind als auf der Verpackung steht

Festplatten sind so billig wie noch nie. Eine kurze Recherche im Netz zeigt: 500 Gigabyte externer Festplattenspeicher sind schon ab etwa 60 Euro zu haben. Goldene Zeiten für Daten-Hamster.

Hat man sich allerdings so ein Speichermonster angeschafft, stellt sich bei vielen Anwendern beim ersten Anstöpseln Ernüchterung ein. Denn von den angepriesenen 500 GB zeigt Windows plötzlich nur noch 465 GB an. Sind die restlichen 35 Gigabyte etwa auf dem Weg vom Geschäft nach Hause verloren gegangen?

Natürlich nicht. Vielmehr trägt eine bei den Herstellern weit verbreitete Marketing-Technik Schuld an dem plötzlichen Speicherschwund. Denn für die Produzenten von Festplatten setzt sich 1 GB aus 1.000.000.000 Byte zusammen. Allerdings ist das nach der technischen Definition nicht ganz korrekt: Denn ein 1 Kilobyte besteht aus 1024 Byte, sprich 1 GB aus 1.073.741.824 Byte.

Wer also eine neue Festplatte braucht, sollte  im Technikmarkt immer einen Taschenrechner zu Hand haben: Der Herstellerwert geteilt durch 1,073 bringt die wahre Größe der Festplatte an das Licht. Hat man die Platte dann am Rechner angeschlossen, empfehlen sich Programme wie Overdisk oder JDiskReport, um eine ganz genaue Übersicht über den Speicherplatz zu erhalten.

Lassen sich die meisten Anwender von den schwammigen Herstellerangaben blenden oder wissen die meisten über diesen Marketing-Trick Bescheid? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Menüleisten-Icons sortieren

Das Pendant zur SystemTray von Windows sind bei OS X die so genannten Menüleisten-Icons. Diese findet man – wer hätte es gedacht – in der Menüleiste. Und zwar im rechten Teil derselbigen. Dort hat man per Mausklick schnellen Zugriff auf häufig verwendete Funktionen und Programme. In welcher Reihenfolge die Icons da oben auftauchen, bestimmt das Betriebssystem selbst. Oder? Als ordnungsfanatischer Computer-Nutzer möchte man natürlich die Reihenfolge individuell gestalten. Netterweise geht das auch, man muss nur wissen wie:

Die Lösung nennt sich Apfel- oder auf neueren Macs Befehlstaste. Hält man diese gedrückt, verschiebt man per Maus die Menüleisten-Icons in die gewünschte Reihenfolge. Fertig!

Problemhilfe dank der USB-Spürhunde

Un sombrero y carpetasProbleme mit dem Computer stellen den Anwender oft vor die Frage, ob der Grund für das Problem an der Software liegt oder der Rechner selbst beschädigt ist. Hat man sich einen Virus eingefangen, ist der Rechner einfach verschnupft, hat man etwas falsch eingestellt oder funktioniert etwa die Hardware nicht mehr?

Ein Computerlaie ist mit der Lösung dieser Fragen meist überfordert. Also geht man zum Spezialisten. Viele Nutzer suchen als erstes im Internet nach Hilfe.  Denn dort trifft man viele Spezialisten in Computer-Foren und die meisten helfen auch gerne aus.

Allerdings besteht der erste Schritt zur Lösung in der Fehlerdiagnose. Und dafür braucht man Informationen über die Hardware, über die gerade ausgeführten Programme und über die Netzkonfiguration. Diese Daten helfen dem Experten, die Lage zu analysieren und weitere Ratschläge über die nächsten Schritte zu geben. Denn man kann einen Forenteilnehmer nicht einfach bitten, eine blinde Ferndiagnose zu stellen. Man arbeitet dem freundlichen Helfer am Besten zu, indem man ihm richtig aufbereitete Systeminformationen zusendet.

Zu diesem Zweck gibt es sehr viel Software. Das Spektrum reicht dabei von spezialisierten Profi-Programmen bis zur kostenlosen Software für Normalnutzer.  Wir stellen vier Programme mit portablen Versionen vor, mit denen man auch vom USB-Stick aus den Zustand des Systems überprüft und Probleme aufspürt. Keines diese Programme verändert das System,  man kann aber mit ihnen kleine Änderungen vornehmen, beispielsweise Dateien oder Registryeinträge löschen und die Systemkonfiguration ändern. Weiterlesen…

Caps lock auf dem Mac deaktivieren

Auf der Tastatur befindet sich über der linken Umschalt- beziehungsweise Shift-Taste die Feststelltaste, im Original Caps lock genannt. Ist diese Taste aktiviert, werden automatisch alle Buchstaben groß geschrieben. Doch von einigen Spezialfällen abgesehen, braucht man diese Funktion nun wirklich nicht.

Das allein wäre ja nicht schlimm, die Feststelltaste ist ja nicht die einzige auf der Tastatur, die ein Schattendasein fristet. Dummerweise befindet sie sich an recht prominenter Stelle zwischen den doch häufig genutzen Tabulator- und Umschalttasten. So passiert es schon einmal, dass man Caps lock versehentlich aktiviert. Was wiederum zu recht nervigen Problemen führen kann. Der Klassiker ist wohl die falsche Eingabe von Passwörtern: Da diese normalerweise als Sternchen dargestellt werden, merkt man unter Umständen nicht, dass man das Passwort komplett in Großbuchstaben eingibt.

Auf dem Mac lässt sich dieses Ärgerniss mit wenigen Mausklicks beseitigen. Dazu begibt man sich zunächst in die Systemeinstellungen unter Tastatur & Maus und von dort auf das Tab Tastatur. Links unten befindet sich der Button Sondertasten. In diesem Menü deaktiviert man die Feststelltaste oder verwandelt Caps lock bei Bedarf in eine zweite ctrl-, Wahl- oder Befehlstaste um.

Diese Einstellung ist aber erst aktiv, sobald man als Nutzer im System eingeloggt ist. Im OS-X-Login-Dialog bleibt Caps lock aktiv. Hier weist das System erfreulicherweise mit einem kleinen Symbol auf eine aktivierte Feststelltaste hin.

Software im Klartext: User-Meinung des Monats

Tagein tagaus geben Softonic-Nutzer Kommentare zu den angebotenen Programmen ab. Diese Meinungen genießen einen hohen Stellenwert bei Usern und bei den Redakteuren. Schließlich sieht der Anwender so manches mit ganz anderen Augen als ein Tester. Besonders schön ist die Tatsache, dass die Mehrzahl der Kommentare konstruktiv ist. Da spielt es keine Rolle, ob ein Nutzer mit einer Software zufrieden ist, oder ob die Anwendung in keinster Weise den User-Vorstellungen entspricht. OnSoftware stellt ab sofort regelmäßig die Lesermeinung des Monats vor.

Der Kommentar des Monats Oktober zu dem Programm PC Tools Firewall Plus kommt von dem Softonic-User Grolmus:

Ich habe über Jahre die meisten Firewalls ausprobiert und zuletzt Online Armor genutzt, mit der ich sehr zufrieden war. Seit einigen Tagen nutze ich die PC Tools Firewall Plus 4.0.0.45, die mich sehr positiv überrascht. Sie schlägt gut an und lässt keine Programme ungeprüft durch. Ok, das erwarte ich auch. Aber sie zeigt auch genau an, mit welchen Hosts sich ein Programm verbinden will, was in der Exaktheit noch nicht einmal Armor online getan hat.

Dass die Software in Deutsch erhältlich ist, empfinde ich als recht komfortabel, da es viele Funktionen gibt, die ich nutzen kann, ohne jedesmal mein Englisch-Wörterbuch rauskramen zu müssen.

In meinem Fall wollte mein Email Client “nach Hause” telefonieren, was ich gut mit PC Tools Firewall Plus 4.0.0.45 unterbinden konnte, ohne die eigentliche Funktion einzuschränken, nämlich Mails zu empfangen und zu senden. Online Armor hat die Mailsoftware in diesem Fall völlig gekappt. Dass die Software in Deutsch erhältlich ist, empfinde ich als recht komfortabel, da es viele Funktionen gibt, die ich nutzen kann, ohne jedesmal mein Englisch-Wörterbuch rauskramen zu müssen. Wie sie sich die PC Tools Firewall Plus auf Dauer schlägt, ohne mein System zuzumüllen, kann ich jetzt noch nicht einschätzen. Aber erst einmal Daumen hoch.

Ganz schön heiß: Kostenlose Brennprogramme

Die Brennsoftware Nero ist den meisten PC-Nutzern bekannt. Die ehemalige Brennsoftware hat sich allerdings mittlerweile zu einem riesigen Multimedia-Programm entwickelt. Will ich mir nur ein bisschen Musik oder ein paar Videos auf eine DVD brennen, erweist sich Nero als völlig überdimensioniert. Und zu teuer.

Denn für ein gutes, einfaches Brennprogramm muss man kein Geld ausgeben. Mittlerweile gibt es eine Menge an alternativer Brennsoftware, die komplett kostenlos ist. Wir stellen die besten Gratis-Brenner vor:

Infra Recorder bietet ein grafisch anspruchsloses und sehr schnelles Brennprogramm. Die Freeware eignet sich für Daten und Audio-Silberlinge, auch Image-Dateien bringt Infra Recorder auf DVDs.

Auch CDBurnerXP Pro kennt sich hervorragend mit Audio und Daten aus. Per Assistent stellt man eine Audio-CD zusammen, Multimedia-Inhalte bringt CDBurnerXP Pro dank eingebauter Ripper-Funktion problemlos auf die Festplatte.

Burn4Free hat vielleicht nicht die schönste Oberfläche zu bieten, erfüllt aber seine Aufgabe als einfaches Brennprogramm mit Bravour. Vor allem nicht weniger versierten PC-Nutzern ist Burn4Free zu empfehlen.

Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 2

Am 6. November kommt der neue James Bond in die Kinos. Da darf das passende Spiel zum Blockbuster natürlich nicht fehlen. Darum können wir diese Woche die Demo zu Quantum of Solace wärmstens empfehlen - auch wenn der virtuelle Daniel Craig mehr dem russischen Ex-Präsident Wladimir Putin ähnelt als dem englischen Schauspieler. Aber macht ja nichts, Putin war schließlich auch einmal Agent. Und als ein solcher schießt man sich im Spiel Quantum of Solace gegen eine Übermacht von schlauen Gegnern den Weg frei. Eine gute Einstimmung auf den neuen 007.

Wer lieber fern sieht, als ins Kino zu gehen, sollte sich einmal die Freeware Livestation genauer anschauen. Wie ähnliche Anwendungen bietet die Software Zugriff auf unzählige TV-Kanäle im Internet. Der Vorteil allerdings zu Konkurrenten wie SopCast oder PPLive: Livestation enthält eine User-Bewertung. So trennt man bei den Fernsehprogrammen schnell die Spreu vom Weizen, außerdem überzeugt die kostenlose Software durch gute Audio- und Bildqualität.

Freunde der Ordnung  holen sich Comodo Registry Cleaner auf den PC. Die Freeware räumt die Windows-Systemdatenbank auf und beschleunigt so den Rechner. Comodo Registry Cleaner legt ein Sicherheitskopie der bestehenden Registry an, sollte beim Aufräumen etwas schief gehen. Ein kleines, feines Programm, das seine Arbeit schnell und zuverlässig verrichtet.

Nicht nur für Linux-Fans: Das neue Ubuntu

Ubuntu-LogoSeit 2004 versorgen die Ubuntu-Entwickler ihre Nutzer alle sechs Monate mit einer neuen Version ihres Betriebssystems - und von Mal zu Mal wird es benutzerfreundlicher. Am 30. Oktober steht die Veröffentlichung des neuen Ubuntu 8.10, “Intrepid Ibex” (Unerschrockener Steinbock) genannt, an. Aber kann das kostenlose Linux-Derivat mit Windows konkurrieren? Wir haben uns die Beta-Version einmal genauer angeschaut.

Die auffälligste Neuerung ist das aktualisierte Design. Zusammen mit der aktuellen Version der GNOME-Desktopumgebung haben die Entwickler Ubuntu einen neuen Log-In-Bildschirm und ein neues Fenster-Design spendiert. Der gewohnten Übersichtlichkeit und betonten Einfachheit des Desktops tut das aber keinen Abbruch.

Im Gegenteil: Der Dateimanager Nautilus, das Pendant zum Windows-Explorer, erhält einige innovative Funktionen. Die neue Kompaktansicht und eine Tab-Funktion verschaffen zusätzlich Überblick. Alle Design-Einstellungen, vom Fensterrahmen über das Icon-Set bis hin zu erstaunlichen visuellen Effekten, passt man zudem zentral, schnell und unkompliziert an den persönlichen Geschmack an. Die große GNOME-Community versorgt Ubuntu am laufenden Band mit neuen Themes. Weiterlesen…

Futter für die Sidebar

 

Neulich haben wir hier auf OnSoftware sämtliche Unklarheiten in Sachen Widgets und Gagdgets beseitigt. Die Minianwendungen nisten sich in der Windows Vista Sidebar ein und liefern bestimmte Informationen auf einen Blick. Nach der Installation hat das Betriebssystem bereits einige der kleinen Helfer an Bord. Mehr als 450 Gadgets stellt Microsoft insgesamt bereit. Weitere dieser kleinen Schlaumeier stellen wir heute hier vor.

Wireless Network Meter

Das kostenlose Wireless Network Meter zeigt auf einen Blick Informationen über die drahtlose WLAN-Verbindung eines Computers an. Der kleine Helfer informiert über interne und externe IP-Adresse, die SSID-Nummer, Art der Verbindung, Signalstärke und Bandbreite. Den Verlauf der Verbindungsstärke präsentiert die Freeware in einer Grafik. Bei Bedarf wählt man eines von mehreren Netzwerken aus und ändert die Farben.

Multi-Meter (Quad Core)

PCs mit so genannten Quad-Core-Prozessoren verteilen die Arbeitslast auf vier eigenständige Rechenkerne. Das kostenlose Vista-Gadget Multi-Meter (Quad Core) überwacht die Arbeit der vier Computergehirne. Die Software stellt in einer Grafik die Arbeitslast der vier Prozessoren separat dar, und zeigt dazu den verfügbaren und den belegten RAM-Arbeitsspeicher an. Auch hier passt man die Farben bei Bedarf an. Weiterlesen…