Windows Vista hat eine Benutzerkontensteuerung an Bord. Die soll den Computer sicherer machen. Doch wie so häufig bleibt auch dies nicht ohne Nebenwirkungen: Bei nahezu allen Eingriffen in das System poppt ein Fenster mit einer Sicherheitsabfrage auf. Effektives Arbeiten sieht anders aus, erfahrene Anwender schalten die Benutzerkontensteuerung ganz einfach ab.

Dazu begibt man sich in Systemsteuerung/Benutzerkonten/Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten. In dem Menü nimmt man den Haken bei Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen, heraus und bestätigt den Vorgang mit OK.

Allerdings wären wir nun wieder bei einer weiteren Nebenwirkung angelangt. Denn ab jetzt erscheint eine neue Sicherheitsmeldung, die uns warnt, dass die Benutzerkontensteuerung deaktiviert ist. Doch auch dafür gibt es Abhilfe: Im Sicherheitscenter (Systemsteuerung/Sicherheit/Sicherheitscenter) klickt man auf Die Sicherheitscenter-Benachrichtigungsmethode ändern. In dem dann öffnenden Fenster wählt man entweder Keine Benachrichtigung senden, aber das Symbol anzeigen oder Keine Benachrichtigung senden und das Symbol nicht anzeigen, wobei die zweite Option nicht empfehlenswert ist.
Auf den meisten Computern ist mindestens ein Programm aus dem Hause Adobe installiert. In der Regel ist dies der kostenlose Adobe Reader, mit dem man PDF-Dateien liest. Sobald sich ein Adobe-Programm auf der Festplatte befindet, nistet sich dort aber auch der AdobeUpdater ein. Diese Software startet automatisch mit Windows und sucht im Internet nach Aktualisierungen für die installierten Adobe-Programme. Häufig geschieht dies genau dann, wenn wir gerade inmitten einer Arbeit stecken, die wir nicht unterbrechen wollen.

Wer zudem nicht möchte, dass dieses Programm ständig mit der Adobe-Zentrale Daten austauscht, unterbindet die automatischen Updates. Weiterlesen…
WLAN ist in. Ohne Kabelsalat surft man über das drahtlose Netz bequem vom Sofa oder Bett aus. Man ist auch unterwegs mobil und kann jederzeit vom Hotspot-Café die eigenen Mails abrufen, im Netz surfen oder Nachrichten verschicken. Mit WLAN-Initiativen wie FON teilt man solidarisch den eigenen Netzzugang mit anderen Gelegenheitssurfen und nutzt selbst bei Bedarf fremde WLAN-Netze unterwegs. Soweit zur Sonnenseite des drahtlosen Internetzugangs
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Die Schattenseite liegt auf der Hand: Ungeschützte WLAN-Verbindungen laden so genannte Hacker geradezu zum Missbrauch ein. Mangelnde Kenntnis und etwas Leichtsinn verwandeln viele private Netze in offene Scheunentore. Wozu früher Spitzelprofis noch einen halben Wandschrank an Technik brauchten, genügt heutzutage ein mittelmäßig ausgestatteter PC. Freeware für Hacker gibt es zuhauf im Internet. Weiterlesen…
Sie steht auf jeder Handy-Verkaufsschachtel und fast immer findet sich der kryptische Zahlencode aufgedruckt auf dem Typenschild im Akkufach: Die IMEI. Doch nur wenige Mobiltelefonbesitzer kennen die Bedeutung dieser Abkürzung. IMEI
steht für International Mobile Station Equipment Identity und beschreibt eine fünfzehn-stellige Seriennummer, mit der jedes Handy weltweit eindeutig identifiziert werden kann.
Die IMEI-Nummer ist aus mehreren Gründen wichtig: Anhand des Zahlencodes geben die Hersteller ihren Geräten eine einzigartige Seriennummer mit auf dem Weg. Das erleichtert den Kundensupport. Gleichzeitig wird die IMEI bei jedem Einloggen im GSM-Netz an den Netzbetreiber übermittelt. Dadurch kann man ein Handy auch unabhängig von der SIM-Karte im Mobilfunknetz orten. Weiterlesen…
Viele Programme Chat-Programme oder Browser speichern eingegebene Passwörter. So muss man das Kennwort nicht jedes Mal neu eingeben. Wenn man Passwörter selten benutzt, vergisst man die geheimen Kombinationen aber auch sehr schnell. Braucht man ein Kennwort einmal auf einem anderen Computer, wird es problematisch.
Erfreulicherweise sichern viele Programme, insbesondere natürlich Apple-Software wie iChat, Safari oder Mail, diese individuellen Zugangsdaten zentral im System. Speichert man zum Beispiel die Zugangsdaten für einen E-Mail-Account in Mail, legt die Software die vertraulichen Daten verschlüsselt in dem Schlüsselbund des Nutzers ab.
Hat man einmal ein Passwort vergessen, hilft die sogenannte Schlüsselbundverwaltung. Dieses Programm findet man im Unterordner Dienstprogramme des Programmverzeichnisses. Die Software listet alle gespeicherten Passwörter auf. Per Rechtsklick kann man diese in die Zwischenablage kopieren. Damit das nicht jeder tun kann, der gerade an dem Rechner sitzt, muss man noch sein Nutzerpasswort eingeben.
Allzu sehr sollte man sich auf den interne Mac-Werkzeug aber nicht verlassen. Nicht alle Programme verwenden den Schlüsselbund, um Passwörter abzulegen. So bringt zum Beispiel der Browser Mozilla Firefox eine eigene Passwortverwaltung mit. Wie man diese Kennwörter im Notfall wiederfindet, steht hier.
Die Computerwelt von heute ist mobil: Ganz selbstverständlich tragen wir Tag für Tag Laptops, externe Festplatten und USB-Sticks mit uns herum. Das ist nicht ungefährlich, denn fast immer befinden sich auf den Speichermedien private Daten. Verliert man ein Gerät oder wird es gestohlen, so haben Fremde Einblick in möglicherweise sensible Informationen.
Dass man einen tragbaren Computer mit einem Benutzerkennwort versehen sollte, ist den meisten Nutzern bekannt. Allerdings kann dieses Passwort leicht umgangen werden: Greift man direkt auf die Festplatte zu, sind dort gespeicherte Daten für Jedermann einsehbar. Darum ist es dringend empfehlenswert, private Dateien gesondert zu verschlüsseln. Dafür muss man nicht einmal Geld ausgeben. Zahlreiche Freeware-Programme leisten gute Dienste und bringen kostenlose Sicherheit auf den Rechner. Weiterlesen…
Das Internet hat unser Leben verändert. In dem endlos erscheinenden Meer an Informationen und Informationsanbietern gibt es schon lange keine Geheimnisse mehr. Bei geschickt gewählten Suchbegriffen liefert schon die Massensuchmaschine Google Details zu fast jeder Anfrage.
Das ist in den meisten Fällen völlig unbedenklich. Bei Informationen zu Personen sieht das hingegen schon anders aus. Einen wirklichen Schutz der Privatsphäre, wie es ihn in den jeweiligen Ländern per Gesetz und Datenschutzbeauftragten gibt, sucht man vergebens. Das Internet ist kaum kontrollierbar: Selbstkontrolle ist angebracht.
Eine flapsige persönliche Internetseite in einem Social Network wie Myspace, Facebook oder Xing kann einen durchaus um einen Job, Studienplatz oder um den Lebensabschnittsbegleiter bringen. Selbst wenn man die Angaben irgendwann wieder löscht: Weg sind die Daten deswegen noch lange nicht: Das Internet vergisst nicht. Temporäre Datensammler wie archive-it speichern Informationen über Jahrzehnte hinweg.
Natürlich sind es nicht nur die Internetuser selbst, die aus freien Stücken Daten in das Netz stellen. Persönliche Daten landen auf vielen Wegen - und Umwegen - im WWW. Spezialanbieter wie yasni und 123people schnüffeln deutschsprachig nach personenbezogenen Daten, spock und wink spionieren auf Englisch nach Personen. Was steht über Euch und andere im Netz? Viel Spaß beim Schnüffeln!
Computerviren, eine defekte Festplatte oder ein Fehler im Betriebssystem: Es gibt viele Arten, seine Daten auf dem PC zu verlieren. Während man Programme meist problemlos wieder aufspielt, sind die schönsten Urlaubsbilder und die umfangreiche MP3-Sammlung bei einem Rechner-Crash für immer verschwunden. Helfen können zwar Datenrettungsprogramme, wie sie Frank Martin bereits vorgestellt hat. Wirkliche Sicherheit bietet allerdings nur ein regelmäßiges Backup der persönlichen Ordner oder gleich der ganzen Festplatte. Entsprechende Software gibt es hierfür genug. Doch sind die meisten PC-Anwender wirklich so vorsichtig und legen in bestimmten Zeitabständen eine Sicherheitskopie ihrer Rechner-Daten an? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.
Passiert ist uns das allen schon einmal: Auf die Frage “Wollen Sie den Papierkorb wirklich löschen?” erfolgt ein überhastetes “Ja!” und weg sind wichtige Dateien. Natürlich kann man mit Programmen wie Norton Utilities vorbeugen. Solche Anwendungen haben ein Wiederherstellungs-Tool an Bord. Doch selbst wer “blauäugig” ohne einen derartigen Helfer am Computer arbeitet, ist nicht unbedingt verloren. Denn gelöschte Daten befinden sich solange auf der Festplatte, bis sie überschrieben werden. Zahlreiche kostenlose Programme leisten großartige Rettungsdienste.
Vier Freeware-Helfer für die Datenrettung
Glary Undelete fahndet auf Knopfdruck nach gelöschten Dateien auf dem System. In einer Liste führt das Programm alle gefundenen Daten samt Informationen zu dem alten Dateipfad auf. Die Freeware stellt Dateien im Originalzustand wieder her. Glary Undelete arbeitet schnell und zuverlässig und rettet kürzlich gelöschte Dateien in den meisten Fällen. Den jeweiligen Zustand der gelöschten Dateien diagnostiziert die Anwendung sehr exakt. Weiterlesen…
Jeder kann den Test machen: Nach wenigen Tagen sorglosen Umgangs mit einer neuen, kostenlosen E-Mail-Adresse in Foren und Registrierungsformularen wartet das Internet-Postfach mit Dutzenden unerwünschten Werbe- und Spamsendungen auf. Wer ungern Angebote zur Anatomie-Verlängerung liest, sollte möglichst anonym im Internet unterwegs sein.
Zunehmende legale und kommerzielle Schnüffeldienste, die solche freiliegenden Daten sammeln und bündeln, verschärfen das Problem (ein interessanter Artikel veranschaulicht die Problematik).
Die Schlussfolgerung liegt nahe: Zum Einmaleins der Internetsicherheit gehört neben Schutzsoftware auch der gesunde Menschenverstand. Und der rät dringendst davon ab, persönliche Daten sorglos im Netz zu verteilen. Dazu gehören auch die echten Daten für einen E-Mail-Account. Weiterlesen…