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Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 5

Lang genug hat das Warten gedauert, endlich hat Adobe die Testversionen seiner neuen CS4-Suite veröffentlicht. Das Highlight unter den zahlreichen Programmen ist mit Sicherheit die Photoshop-Version. Die Neuheiten liegen zwar im Detail - mit Photoshop CS4 zementiert aber Adobe seinen Spitzenplatz bei der Fotobearbeitung. Einfacher war wohl noch keine Photoshop-Version zu bedienen. Auch wenn es ein Profiwerkzeug bleibt, sollten auch Hobbyfotografen mal in die neue Ausgabe von Adobe Photoshop hineinschnuppern.

Und noch ein Software-Gigant hat diese Woche eine neue Anwendung unter die Leute gebracht: Mit GoogleMail Voice- und Video-Chat integriert Google Videogespräche in seinen GoogleMail-Dienst. Das Geniale: Die Videochats laufen direkt im Browser, einen externe Anwendung wird nicht benötigt. Einfachheit und Videoqualität von GoogleMail Voice- und Video-Chat können überzeugen, einzige Voraussetzung ist ein kostenloses E-Mail-Konto bei GoogleMail. Mac-User dürfen natürlich auch mitplappern.

Freunde des gepflegten Video-Konverters sollten einmal Leawo AVI Converter unter die Lupe nehmen. Denkbar einfach wandelt die Freeware Videos in zahlreiche Formate um. Wer sich mit der Bewegtbildmaterie besser auskennt, verändert Videocodec und Bitrate manuell. Empfehlenswert macht Leawo AVI Converter außerdem das integrierte Schnittmodul.

Richtig suchen mit Google: Recherche auf einer Webseite

Die Suchmaschine Google gilt als das Tor zum Internet. Ob über die Google-Seite selbst oder das Suchfeld im Browser: Für die meisten Internetsurfer beginnt die Reise durch das WWW bei dem Platzhirschen aus Mountain View, Kalifornien. Was viele allerdings ignorieren: Neben der normalen Suche mit einem oder mehreren Begriffen bietet die Suchmaschine zahlreiche zusätzliche Werkzeuge für spezielle Recherchen.

Ganz besonders praktisch ist die Suche innerhalb einer Webseite. Will ich zum Beispiel ein Forum durchforsten, hilft mir die Google-Suche meist schneller weiter als die integrierte Foren-Suche. Um mit Google ausschließlich auf einer Domain nach einem Begriff zu suchen, gibt es zwei Möglichkeiten. Weiterlesen…

Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 3

Ja, es gibt noch etwas anderes als Halloween-Software in dieser Woche. Fans der Spuknacht kommen sicher in Frank Martins Best-of-Halloween-Sammlung auf ihre Kosten, alle anderen sollten sich auf jeden Fall einmal das Programm RevoluTV anschauen. Die Freeware für IPTV bringt zahlreiche Fernsehsender per Livestream auf den PC. Ein übersichtliche Bedienoberfläche und die große Programmauswahl von RevoluTV können überzeugen, auch wenn die ganz große Revolution in Sachen Internetfernsehen immer noch auf sich warten lässt.

Wer die P2P-Software eMule nutzt, und etwas Neues ausprobieren möchte, sollte einen Blick auf eMule ScarAngel werfen. Neben dem neuen Design hat der eMule-Klon viele kleine Details unter der Haube. Ein paar Software-Schräubchen hier und dort gedreht, und schon laufen mit eMule ScarAngel die Downloads ein wenig schneller. Eine Garantie gibt es dafür natürlich nicht.

Genug von der öden Realität mit Bankenkrise, US-Präsidentenwahl und ja, Halloween? Wie wäre es mit einer Flucht ins Weltall? Microsoft hat diese Woche eine neue Version des WorldWide Telescope veröffentlicht. Der virtuelle Flug zu fernen Galaxien ist definitiv nicht nur etwas für Hobby-Astronomen. Mit wenigen Klicks beamt man sich mit WorldWide Telescope durch das Weltall und holt gestochen scharfe Aufnahmen von Weltraum-Teleskopen auf den PC.

PDFs direkt im Firefox öffnen

Die Safari-Alternative Mozilla Firefox zeigt PDF-Dokumente im Netz nicht direkt an. Stattdessen lädt der Browser das Dokument herunter, wo dann die Vorschau-Applikation die Anzeige übernimmt. Tut man dies öfter, füllt sich nach und nach der Downloadordner mit PDF-Dokumenten, die man dann per Hand entsorgen darf.

Das geht aber auch anders. Dazu installiert man einfach die Browserweiterung Firefox-Mac-PDF. Dieses Programm sorgt dafür, dass ein Klick auf einen PDF-Link im Netz die entsprechende Datei im Browserfenster öffnet. Möchte man dann doch einmal ein PDF-Dokument dauerhaft auf die Festplatte befördern, klickt man mit der rechten Maustaste darauf und wählt im Kontextmenü Link speichern unter. Firefox-Mac-PDF läuft unter Firefox ab Version 3 und benötigt Mac OS X 10.4 Tiger oder höher.

Detektivgeschichten um das iPhone

Vor Wochen schlugen die Wogen der Empörung im Zusammenhang mit der internen Screenshot-Funktion des kultigen iPhones über Apple zusammen. Anlass dazu war das jüngst erschienene Buch “iPhone Forensics” des amerikanischen Sicherheitsexperten Jonathan Zdziarski. In seinem Buch schildert der Sicherheitsforscher, was und wie in Apples iPhone an Daten anfällt und wie diese beispielsweise bei einer Ermittlungsarbeit ausgewertet werden können.

Die Zeitschrift “Technology Review” veröffentlicht in ihrem Oktoberheft ein interessantes Interview mit dem Buchautor. Es bietet einen aufschlussreichen Einblick in ein delikates Thema. Zdziarski gibt sich dort erstaunt über den Umfang an persönlichen Daten, den ein Handy über einen langen Zeitraum speichern kann. Die eher scherzhafte Überschrift “Gangster mit iPhone sind leichter zu erwischen” trügt natürlich keinen Leser. Das Datenschutzproblem moderner Technologie und die systematische, oft unbeabsichtigte, Missachtung der Privatsphäre durch Technik-Gadgets, sind nach wie vor ein brisantes Thema auch für alle nicht-kriminellen Nutzer.

Das Buch gibt es bei dem renommierten Technik-Verlag O’Reilly zu kaufen. Auf dem Verlagsportel erläutert Zdziarski selbst in einem Webcast, wie einfach die Eingangskontrollen auf dem iPhone zu überwinden sind. Weiterlesen…

Das muss auf den Rechner: Aktuelle Software-Tipps 2

Am 6. November kommt der neue James Bond in die Kinos. Da darf das passende Spiel zum Blockbuster natürlich nicht fehlen. Darum können wir diese Woche die Demo zu Quantum of Solace wärmstens empfehlen - auch wenn der virtuelle Daniel Craig mehr dem russischen Ex-Präsident Wladimir Putin ähnelt als dem englischen Schauspieler. Aber macht ja nichts, Putin war schließlich auch einmal Agent. Und als ein solcher schießt man sich im Spiel Quantum of Solace gegen eine Übermacht von schlauen Gegnern den Weg frei. Eine gute Einstimmung auf den neuen 007.

Wer lieber fern sieht, als ins Kino zu gehen, sollte sich einmal die Freeware Livestation genauer anschauen. Wie ähnliche Anwendungen bietet die Software Zugriff auf unzählige TV-Kanäle im Internet. Der Vorteil allerdings zu Konkurrenten wie SopCast oder PPLive: Livestation enthält eine User-Bewertung. So trennt man bei den Fernsehprogrammen schnell die Spreu vom Weizen, außerdem überzeugt die kostenlose Software durch gute Audio- und Bildqualität.

Freunde der Ordnung  holen sich Comodo Registry Cleaner auf den PC. Die Freeware räumt die Windows-Systemdatenbank auf und beschleunigt so den Rechner. Comodo Registry Cleaner legt ein Sicherheitskopie der bestehenden Registry an, sollte beim Aufräumen etwas schief gehen. Ein kleines, feines Programm, das seine Arbeit schnell und zuverlässig verrichtet.

Mit dem Handy chatten

Dank Internet ist Kommunikation heutzutage selbst bei weiten Entfernungen kein Problem mehr. Wer in Echtzeit kostenlos plappern möchte, nutzt Internet-Messenger. Das einzige Problem bei der Chatterei war bislang die fehlende Mobilität. Wer gemütlich reden oder Bildchen tauschen wollte, musste sich zwangsweise während der Gesprächsdauer an einem bestimmten Ort aufhalten.

Hier kommen nun die Handy-Messenger ins Spiel. Mit ihnen nutzt man die Vorteile der PC-Messenger in Sachen Kosten und Komfort, und erlangt gleichzeitig die Freiheit, bei ausreichender Netzabdeckung von jedem gewünschten Ort aus und sogar von unterwegs zu chatten. Weiterlesen…

Anders einkaufen: Online-Shoppen mit gutem Gewissen

Es gibt Software, die hat die Welt verändert. Windows beispielsweise hat das Leben der Menschheit mit Sicherheit stark beeinflusst. Doch kann eine Software die Welt auch zu einem besseren Ort machen und Not lindern? Mit diesem hohen Ziel haben zwei Dänen vor ein paar Jahren das Projekt aGoodCause.com ins Leben gerufen. Die Idee: Jeden Online-Kauf zu einer kleinen Spendenaktion machen.

Jonathan Løw und Mads Ellegaard entwickelten dafür die Software AidMaker. Sobald diese Anwendung auf einem Rechner installiert ist, wird der User beim Shopping im Internet zum Wohltäter. Je nachdem, wo man einkauft, spendet der jeweilige Shop einen Teil des eingenommenen Geldes an eine Hilfsorganisation. In Deutschland hilft aGoodCause.com Organisationen wie dem Deutschen Kinderhilfswerk, der UNO-Flüchtlingshilfe oder der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Mittlerweile unterstützen so etablierte Anbieter wie Amazon, Apple, eBay oder Skype das Anliegen von aGoodCause.com (in Deutschland: www.einegutesache.de) und reichen einen Teil ihrer Einnahmen weiter. OnSoftware hat aGoodCause-Sprecher Peter Kærgård Jensen zu den Einzelheiten des mittlerweile ziemlich erfolgreichen Projekts befragt.

OnSoftware: Wie und wann ist denn die Idee zu aGoodCause.com und Aidmaker entstanden?
Peter Kærgård Jensen: aGoodCause.com wurde 2004 von den dänischen Unternehmern Jonathan Low and Mads Ellegaard gegründet. Die Mutter von Mad litt zu diesem Zeitpunkt unter einer Hirnblutung. Als Jonathan dann Mad anrief, um mit ihm dieses Online-Projekt zu starten, war dieser gleich begeistert.

Viele Leute reden darüber, die Welt verändern zu wollen. Wir haben es für jeden ermöglicht, die Welt zu verändern - während des Online-Shoppings. aGoodCause.com begann mit der Idee, ohne Zusatzkosten Gutes zu tun, während man online einkauft. Die Unternehmen spenden das Geld, aber der User entscheidet, wo das Geld hingeht. Weiterlesen…

Google Kalender mit iCal synchronisieren

Mit der Online-Anwendung Google Kalender verwaltet man Termine sehr einfach. Nichtsdestotrotz greifen wohl die meisten Mac-Nutzer lieber zu dem mit Mac OS X mitgelieferten iCal. Zum einen hat man so Zugriff auf den Kalender, wenn man nicht online ist. Zum anderen sind Offline-Anwendungen ihren Online-Pendants schon noch in einigen Dingen voraus. So integriert sich iCal logischerweise besser in Mac OS X und bietet zudem die intuitivere Benutzeroberfläche.

Hat man seinen Mac aber einmal nicht dabei, zeigen sich wieder die Vorteile der Online-Lösung. Ein internetfähiger Rechner oder auch ein Mobiltelefon findet sich schließlich fast überall. Die Lösung des Problems: Die beiden Kalender müssen synchronisiert werden. Aber wie? Erfreulicherweise bietet Google – wie für so vieles – auch dafür eine Lösung an. Seit einiger Zeit unterstützt der Google Kalender nämlich das so genannte CalDAV-Protokoll. Dieses versteht auch iCal. Um die beiden zu synchronisieren, geht man wie folgt vor. Weiterlesen…

Tuning für den Firefox Teil 2: Neues Outfit

Welche Plug-Ins man auf jeden Fall in seinen Firefox-Browser packen sollte, haben wir hier vorgestellt. Neben funktionellen Add-ons bietet der Mozilla-Browser auch unzählige verschiedene Oberflächen. Alternativen zu dem doch etwas biederen Standard-Theme gibt es zahlreich im Netz.

Neben kostenlosen Outfits, die an Windows Vista oder Mac erinnern, findet der Firefoxfreund auf der offiziellen Add-on-Seite so kuriose Dinge wie ein Simpson-Theme, ein NASA-Theme oder auch das mit Verkehrsschildern geschmückte TrafficFox Theme.  Allerdings ist nicht alles Gold was glänzt. Viele Oberflächen, wie beispielsweise das Walnut-Theme, haben eher Trash-Charakter denn Ausstrahlung.

Aber zum Glück gibt auch Perlen unter den Firefox-Designs. Mit unseren Lieblings-Themes macht man stilsicher Freunde und Bekannte neidisch: Weiterlesen…