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Sommerfrische für den Desktop

Bildschirmschoner Illes BalearsEs ist Sommer und es ist heiß. Während sich viele von uns bereits in den Sommerurlaub verabschiedet haben oder in Kürze in südliche Gefilde aufbrechen, muss manch einer bei tropischen Temperaturen am Computer arbeiten. Mit drei kostenlosen Bildschirmschonern holt man sich zumindest virtuelle Sommerfrische auf den Desktop.

Der kostenlose Bildschirmschoner Illes Balears bringt die spanischen Lieblingsinseln der Beautiful Sunflowers ScreensaverDeutschen, Österreicher und Schweizer auf den Schreibtisch. Die Software zeigt im stetigen Wechsel Momentaufnahmen der vier im Mittelmeer gelegenen Baleareninseln auf dem Desktop. Während Mallorca, Ibiza und Formentera beeindruckende Strände auf den Schreibtisch zaubern, besticht Menorca mit der in feuerrotes Abendlicht getauchten Taula de trepucó.

Die Freeware Beautiful Sunflowers Screensaver bringt satt-gelb blühende Sonnenblumen auf den virtuellen Schreibtisch. Die kostenlose Software hat 15 Sommer-Motive an Bord. Das Programm blendet nahtlos und unaufhörlich einzelne Sonnenblumen und ganze Felder auf dem Desktop ein.Caribbean Dream 3 Bildschirmschoner

Der ebenfalls kostenlos angebotene Caribbean Dream 3 Bildschirmschoner versetzt den Anwender auf die andere Erdhalbkugel. Zwischen zwei Palmen baumelt eine einladende Hängematte. Im Hintergrund spiegelt sich die Sonne im kristallklaren Wasser der Karibik. Da stören selbst die in der Ferne über Pfahlbauten und Berge vorbeiziehenden Wolken nicht.

P.S.: Wem so gar nicht nach Sommer zumute ist, der holt sich mit der Shareware Rainy Screensaver virtuelle Regenschauer auf den Monitor.

Externe Datenträger auf dem Desktop - auch in Windows

Windows XP ist ja mittlerweile ein verhältnismäßig gut zu benutzendes Betriebssystem. Es gibt allerdings ein paar Kleinigkeiten, die einen einfach wahnsinnig machen können. Sehr nervig ist die Autostartfunktion. Warum muss ein Menü aufspringen, sobald eine CD eingelegt oder einen USB-Stick einsteckt wird? Wann man auf den Datenträger zugreift, muss schließlich der mündige User bestimmen, nicht Windows. Logische Folge: Als erstes wird nach einer Windows-Installation der Autostart deaktiviert.

Soweit so gut, wenn jetzt nicht folgendes Problem aufträte: Um nun an den entsprechenden Datenträger zu kommen, muss man entweder den Explorer öffnen oder über den Arbeitsplatz gehen. Von Mac OS X und Linux ist man es gewohnt, dass neu verbundene Laufwerke automatisch auf dem Desktop erscheinen.

Unter Windows hilft da netterweise die kostenlose Software DeskDrive weiter. DeskDrive überwacht im Hintergrund ob man eine CD einlegt oder einen USB-Datenträger anschließt. Automatisch erstellt die Software – wie man es in richtigen Betriebssystemen gewohnt ist – die Datenträger-Symbol auf dem Desktop.

Ubuntu als Windows-Programm installieren

Ubuntu hat das freie Betriebssystem Linux auch unter Windowsnutzern populär gemacht. Nicht zuletzt die billigen Eee-Pcs, die alle unter Linux laufen, wecken die Neugier vieler Windows-Nutzer. Wer mit dem Kauf eines solchen PC-Winzlings liebäugelt, kann mit einer lokalen Ubuntu-Installation auf dem Windows-Rechner schon einmal “üben”.

Als durchschnittlicher Windows-Nutzer scheut man sich normalerweise vor den Komplikationen der Linux-Installation. Diese Hürde nimmt aber das neue Tool Wubi, enthalten in der letzten Ubuntu-Version. Damit installiert man Linux wie ein normales Windowsprogramm.

Als erstes benötigt man dafür natürlich die Ubuntu-Installationsdatei. Diese lädt man von der Herstellerseite herunter und brennt die Datei auf eine CD. Wenn diese Disk in das CD/DCD-Laufwerk geschoben wird, erscheint das Installationsmenü.

Um das System in Windows zu installieren, wählt man ein beliebiges Laufwerk aus. An diesem Punkt legt man auch Sprache, Speicherplatz, User-Namen und Passwort für den Login in das neue System fest.

Wubi erstellt daraufhin eine exakte Kopie der Ubuntu-Installations-CD auf dem gewählten Laufwerk. Anschließend startet der PC nach einem entsprechenden Hinweis neu. Nach diesem Neustart erscheint der bekannte schwarze Boot-Bildschirm, auf dem man zwischen Linux- und Windows-Betriebssystem auswählt. Es handelt sich dabei um den gleichen Vorgang wie bei mehreren  parallelen Windowsinstallationen. Wählt man nichts, startet Windows nach 30 Sekunden ganz normal. Will man aber Ubuntu testen, wählt man einfach die Linux-Alternative. Der Rechner bootet neu und man wählt erneut die  Linux-Option aus.

Beim ersten Aufruf von Ubuntu wird der Installationsprozess des neuen Betriebssystems automatisch vervollständigt. Danach muss man nur noch munter losklicken und sich im neuen System umschauen.

Um den Prozess wieder umzukehren, deinstalliert man Ubuntu wie ein normales Windowsprogramm über die Systemsteuerung. Damit kann man seelenruhig Linux ausprobieren oder sogar als Zweitsystem nutzen, was für manche Anwendungen sicher sehr nützlich ist.

Icon-Sammlungen: Individuelle Bildchen für den Desktop

Die allermeisten Anwender nutzen Computer von der Stange. Das gilt meist auch für das Design des Betriebssystems. Zwar bietet Windows in der Systemeinstellung Anzeige so manche Drehschraube, mit der man den virtuellen Schreibtisch neu stylt. Doch dabei sind recht schnell die Grenzen erreicht. Mit Icons verleiht man dem Computer schnell einen neuen Look.

Diese Programmsymbole wechselt man entweder manuell aus oder nutzt Programme wie IconPhile oder IconPackager. Will man nur einzelne Symbole ändern, so macht man dies per Rechtsklick mit der Maus auf ein existierendes Symbol und öffnet so das Kontextmenü. Über die Option Anderes Symbol in den Eigenschaften wechselt man die Icons aus.

Kostenlose Icon-Sammlungen gibt es wie Sand am Meer. Thematische Sammlungen bieten Symbole zu Weihnachten oder zu Filmen wie Indiana Jones. In den gemischten Sammlungen geht es kunterbunt her: Mal modern und transparent, mal nostalgisch. Wer gleich alle System-Symbole auf einmal ersetzen möchte, ist mit der Sektion System-Icons bestens bedient. Mit den dort angebotenen Sammlungen verleiht man einem XP-Rechner einen Vista-Look oder lässt den Desktop aussehen wie das Linux-Betriebssystem Ubuntu.

Übrigens: Sollte ein Mac-Nutzer den an sich aberwitzigen Gedanken haben, seinem Apple-Computer ein wenig Windows-Vista-Feeling verpassen - mit diesen drei Icon-Sammlungen ist auch dies kein Problem.

Mac-Icons einfach austauschen

Die Icons von Mac OS X sehen ja so schon ganz gut aus. Möchte man seinen Rechner aber etwas individueller gestalten, stehen im Internet zahlreiche Icon-Pakete beispielsweise bei InterfaceLIFT zum Download bereit. Was fängt man aber nun mit den heruntergeladen Icons an? Ganz einfach: Zunächst wählt man das Objekt im Finder aus, dessen Icon man austauschen möchte. Mit der Tastenkombination Apfel + I ruft man den Informationsdialog auf. Nun zieht der Mac-User – wie im Screenshot dargestellt – die gewünschte Icon-Datei auf das alte Icon im Infodialog.

Von nun an erscheint das gewünschte Objekt mit den neuem Icon im Finder. Möchte man viele Icons auf einmal austauschen, empfehlen sich Programme wie Candybar oder LiteIcon.

Suchmaschinen für den Desktop

Auf meinem Schreibtisch herrscht Unordnung. Fast immer. Ganz anders jedoch das virtuelle Pendant: Auf meinem PC-Desktop glänzt jedes Pixel vor Sauberkeit. Das liegt vor allem daran, dass ich Dokumente, Bilder und Videos in den Untiefen meines Ordnersystems aufbewahre. Das sieht oberflächlich ordentlich aus, doch wehe, ich muss einmal schnell etwas finden: Dann geht das große Klicken in den Verzeichnissen los. Bis man frustriert aufgibt, und die Windows-Suche bemüht. Und um die Wartezeit zu überbrücken, erst einmal einen Kaffee trinken geht.

Doch es geht auch anders. Schlaue Leute haben für so unordentliche Leute wie mich Software für die Suche auf dem Rechner entwickelt. Diese Programme indexieren den Inhalt auf der Festplatte und finden gesuchte Dateien in Sekundenschnelle. Einer der beliebtesten Vertreter der Desktop-Suche ist Copernic Desktop Search. Hat der Datenkrake den Inhalt meines Rechner einmal inspiziert, findet die Software E-Mails, Musik, Bilder und Videos mit einem Klick. Sogar Kontakte, Internetfavoriten und Verlauf spürt der clevere Suchhelfer auf.

Als Alternative bietet sich Google Desktop Search. Googles Datenkrake streckt seine Fühler mit der Software auf private Rechner aus. Zwei Mal die STRG-Taste gerückt, schon präsentiert mit Google Desktop Search eines schickes Suchfenster für die Schnellsuche. Alternativ gehe ich über den Internetbrowser und starte über das herkömmliche Google-Suchfeld meine interne Recherche. E-Mails, Musik, Video, Dokumente und Web-Protokoll hat die Software schnell griffbereit. Dass Google-Desktop eine Suchfenster in Microsoft-Outlook integriert, ist vor allem für die Arbeit im Büro interessant und hilft bei der verzweifelten Suche nach wichtigen E-Mails oft aus der Patsche.

Auch Microsoft ist mittlerweile in den Markt der kostenlosen Desktop-Suchmaschinen eingestiegen. Leider ist Windows Search nicht viel mehr als ein Abklatsch der zwei erstgenannten Anwendungen. Auch in Sachen Usability fällt die Microsoft-Variante weit hinter Copernic Desktop Search und Google Desktop Search.

Im direkten Vergleich hat Copernic Desktop Search die Nase vorn. Die Software bietet unglaublich viele Suchfilter und arbeitet dabei sehr schnell. Das dickste Ass im Ärmel hat allerdings Google: Die Suche bei Google Desktop Search funktioniert analog zur normalen Google-Suche – und an diese Suchmaske haben sich die meisten PC-Nutzer gewöhnt.

Spaß auf dem Monitor

Ok, die Windows-Bildschirmschoner erfüllen ihren Zweck. Da wäre zum einen das Starfield im hochattraktiven schwarz-weiß. Zum anderen hat das Betriebssystem dann noch solche Grafik-Knüller wie das sich bewegende XP-Logo oder 3D-Objekte mit an Bord. Liebe Microsoft-Entwickler, das geht auch besser. Und vor allem witziger.

Den täglichen Arbeitswahnsinn bringt der Running Clock 3D Screensaver sehr bildlich zum Ausdruck. Ein kleiner Wecker läuft ununterbrochen der Zeit hinterher - ohne natürlich jemals anzukommen. Tierisch lustig wird es mit Licking Dog Screen Clean. Ein kleiner Mops leckt in Arbeitspausen den Monitor sauber. Originell und irgendwie total daneben. Ebenfalls für Tierfreunde geeignet: Don’t Touch My Computer. Ein Comic-Hund wacht über den ruhenden Bildschirm. Wer sich nähert und Tastatur oder Maus berührt, den empfängt der Vierbeiner mit Gebell.
Der Spongebob Bildschirmschoner zeigt den Zeichentrickhelden in einer misslichen Lage. Regelmäßig fliegt der gelbe Schwamm gegen die Monitorscheibe und bleibt dort kleben. Fans der Sendung mit der Maus werden gleich doppelt bedient: Sowohl Das Aquarium mit der Maus als auch Der Elefant bringen für Spaß auf dem Bildschirm.

Mit diesen Bildschirmschonern ist für Abwechslung gesorgt. Das Allerbeste: Die unterhaltsamen Screensaver sind allesamt kostenlos.

Komplettpakete: Die 5 besten Vista-Themes für XP

Die meisten XP-Nutzer scheuen das Upgrade auf Windows-Vista. Zu schlecht ist der Ruf von Microsofts nicht mehr ganz so neuem Betriebssystem. Wie man sein XP-System trotzdem Schritt für Schritt mit der Vista-Oberfläche aufpeppt, habe ich unter Wir kochen uns ein Vista erklärt. Wer keine Lust auf die Installation einzelner Anwendungen hat, holt sich mit einem der zahlreichen Pakete ein komplettes Vista-Theme frei Haus auf den Rechner. Wie so oft gilt auch bei diesen Programmen: Vor der Installation unbedingt einen Systemwiederherstellungspunkt anlegen. Wir stellen die besten Vista-Oberflächen vor:

  • Vista Transformation Pack: Ob Bootbildschirm,Taskleiste oder Sidebar - alles sieht nach der Installation dieses Pakets nach Vista aus. Einzelne Effekte schaltet man bei Bedarf während der Installation ab.
  • Vista Customization Pack: Die Software liefert neben Vista-Wallpapern neue Icons und ein überarbeitetes Start-Menü. Allerdings erscheinen einige System-Einträge auf Englisch.
  • VistaMizer: Mein persönlicher Favorit unter den Vista-Paketen. Die sehr komplette Software imitiert das neue Betriebssystem täuschend echt und lässt sich schnell vom Rechner entfernen.
  • Vista Inspirat Ultimate BricoPack: Ein bisschen Vista, ein bisschen Mac OS. Neben einem Vista-Desktop wartet diese Freeware mit einer Dockbar im Stil von Mac OS X auf. Merkwürdig, aber interessant.
  • Transform XP to Vista: Vista-Design light. Die Software installiert neben den Programmen Yahoo! Widgets und Vista Start Menü einen Vista-Hintergrund. Das nicht ganz so überzeugende Design lässt sich allerdings kinderleicht deinstallieren.

Wir kochen uns ein Vista

Einer der Pluspunkte des Betriebssystems Vista ist sicherlich die überarbeitete Oberfläche. Im Vergleich zu XP wirkt der Vista-Desktop wesentlich schicker. Allerdings ist das noch lange kein Grund, sich das neueste Windows-Betriebssystem auf den Rechner zu installieren. Wer weiterhin mit seinem geliebten XP weiterarbeiten, aber nicht auf einen ansprechenden Desktop verzichten will, braut sich eben mit entsprechender Freeware eine Vista-Oberfläche zusammen. Eine Warnung vorab: Bevor man irgendwelche Änderungen vornimmt, unbedingt einen Systemwiederherstellungspunkt anlegen. Dann sollte der “Umbau” mit dem folgenden Rezept auch problemlos klappen:

Achtung: Zubereitung auf eigene Gefahr.

Zubereitungszeit: ca. 30 bis 45 Minuten

Programm-Zutaten:

Das komplette Rezept Weiterlesen…

Software für Formel-Eins-Fans

Endlich drehen die Boliden wieder ihre Runden: Frühaufsteher unter den Formel-Eins-Fans bekamen in den Morgenstunden des vergangenen Sonntags einen spektakulären Saisonauftakt zu sehen. Ob man nach dem Rennen nun zu den glücklichen Mercedes-Anhängern oder eher unzufriedenen Ferraristis gehört - mit dem dem richtigen Wallpaper holt sich der Formel-Eins-Fans den Renner seines Lieblingsteams auf den Desktop. Der offizielle Bildschirmschoner informiert über alle Renntermine der Saison 2008.

Die Zeit bis zum nächsten Rennen vertreibt sich der Motorsportfan standesgemäß am Rechner: Mangels einer vernünftigen Formel-Eins-Simulation für PCs steigt man mit dem kostenlosen Spielklassiker TrackMania Nations in einen virtuellen Flitzer. In Online-Games wie KartRider navigieren Rennpiloten im Wettkampf mit anderen Spielern über virtuelle Kartstrecken. Die rasenden Karossen der Need-for-Speed-Reihe sind eher für Fans von Straßenrennen geeignet.