Abonnieren

E-Mail-Adresse für den aktuellen Newsletter eintragen

Das muss auf den Rechner, Teil 6: Aktuelle Software-Tipps

Vergangene Woche stand die neue Photoshop-Version im Mittelpunkt unseres Interesses. Diese Woche können wir ein weiteres Programm für Bild- und Foto-Künstler empfehlen: HeliosPaint. Das Mal- und Zeichenprogramm bringt alles Wichtige für die digitale Bildbearbeitung mit. HeliosPaint kostet den werten PC-Besitzer keinen Cent. Den Mac-Besitzer im Übrigen auch nicht.

PDF-Dokumente sind schon sehr praktisch. Plattform übergreifend, kompakt, übersichtlich und so weiter. Will man aber ein PDF bearbeiten, braucht man dafür spezielle Software. Eine solche ist der kostenlose Some PDF to Word Converter. Trotz ihres bescheiden klingenden Namen erledigt die Freeware ihre Aufgabe problemlos und wandelt starre PDF-Dateien in flexible Word-Dokumente um. Some PDF to Word Converter sollte auf keinem Büro-Rechner fehlen.

Große Aufmerksamkeit zog diese Woche unser Test-iMac auf sich. Nicht wegen seines unbestritten spektakulären Designs. Sondern wegen des Screensavers, den wir dort installiert haben. Denn der Bildschirmschoner iSight Screensavers interagiert per iSight-Kamera Denjenigen, der sich gerade davor befindet. So setzt iSight Screensavers das eigene Abbild auf dem Monitor in Flammen oder versetzt den User per Welleneffekt ins Aquarium. Das Programm ist zwar Shareware, blendet aber nur einen kleinen Registrierhinweis ein. Und entpuppt sich als perfekte Software, um seinen Mac zum Mittelpunkt des Interesses zu machen.

Tipps für Vieltipper: Kostenlose Schreibtrainer

Das mit der Tipperei auf der Rechnertastatur ist ja so eine Sache. Die einen arbeiten mit einem ausgeklügelten 2-Finger-System, die anderem mit Überresten eines vor Jahren auf der Schreibmaschine absolvierten Tippkurses, richtige Tastatur-Künstler pflegen sogar den sonst nur aus der Schwimmhalle bekannten Freistil.

Das kann ein Ende haben. Wer sich und die Tastatur in Zukunft nicht mehr quälen will, greift auf einen virtuellen Schreibtrainer zurück. Software dafür gibt es zuhauf. Und um den eigenen Tippstil zu verbessern, muss man nicht einmal Geld ausgeben. Also Schluss mit den Ausreden und ran an die Tasten. OnSoftware stellt drei kostenlose Tipp-Programme vor. Weiterlesen…

PDFs direkt im Firefox öffnen

Die Safari-Alternative Mozilla Firefox zeigt PDF-Dokumente im Netz nicht direkt an. Stattdessen lädt der Browser das Dokument herunter, wo dann die Vorschau-Applikation die Anzeige übernimmt. Tut man dies öfter, füllt sich nach und nach der Downloadordner mit PDF-Dokumenten, die man dann per Hand entsorgen darf.

Das geht aber auch anders. Dazu installiert man einfach die Browserweiterung Firefox-Mac-PDF. Dieses Programm sorgt dafür, dass ein Klick auf einen PDF-Link im Netz die entsprechende Datei im Browserfenster öffnet. Möchte man dann doch einmal ein PDF-Dokument dauerhaft auf die Festplatte befördern, klickt man mit der rechten Maustaste darauf und wählt im Kontextmenü Link speichern unter. Firefox-Mac-PDF läuft unter Firefox ab Version 3 und benötigt Mac OS X 10.4 Tiger oder höher.

Suchmaschine mit Mathekenntnissen

Die Desktop-Suche Spotlight ist seit Mac OS X 10.4 Tiger fester Bestandteil des Apple-Betriebssystems. Mit wenigen Tastenanschlägen findet man blitzschnell Dokumente, Musik oder Videos. Seit Version 10.5 hilft Spotlight aber nicht nur bei der Suche nach Daten jeder Art. Unter der Haube verstecken sich auch Mathematikkenntnisse.

Wer nicht Kopfrechnen will, ruft zunächst Spotlight mit der Tastenkombination Crtl + Space oder per Mausklick auf das blaue Symbol in der Menüleiste auf. Nun gibt man einfach statt eines Suchbegriffes eine Gleichung ein. Sofort zeigt das Spotlightfenster unterhalb der Gleichung das entsprechende Ergebnis an. Für einfachere Berechnungen zwischendurch erspart Spotlight den Griff zum virtuellen Taschenrechner und somit ein paar Tastenanschläge.

PDF-Dateien verbinden - schnell und einfach

Die Vorschau-Anwendung von Mac OS X zeigt Bilder und PDF-Dokumente an. Unter der Haube stecken aber noch ein paar andere Talente: So lassen sich mit dem Programm zu Beispiel mehrere PDF-Dokumente zu einem einzigen verschmelzen.

Dazu geht man wie folgt vor: Zunächst öffnet man eine der zu verschmelzenden PDF-Dateien mit der Vorschau. In der Standardkonfiguration reicht dazu ein Doppelklick im Finder. Wenn die Seitenleiste mit der Thumbnail nicht zu sehen ist, aktiviert man diese im Menü Darstellung. Nun zieht man einfach die weiteren PDF-Dokumente per Drag&Drop aus dem Finder in die Seitenleiste. Bei Bedarf verschiebt man die Dokumente nun noch in die gewünschte Reihenfolge. Abschließend speichert man das neue PDF-Dokument unter einem beliebigen Namen.

Google Kalender mit iCal synchronisieren

Mit der Online-Anwendung Google Kalender verwaltet man Termine sehr einfach. Nichtsdestotrotz greifen wohl die meisten Mac-Nutzer lieber zu dem mit Mac OS X mitgelieferten iCal. Zum einen hat man so Zugriff auf den Kalender, wenn man nicht online ist. Zum anderen sind Offline-Anwendungen ihren Online-Pendants schon noch in einigen Dingen voraus. So integriert sich iCal logischerweise besser in Mac OS X und bietet zudem die intuitivere Benutzeroberfläche.

Hat man seinen Mac aber einmal nicht dabei, zeigen sich wieder die Vorteile der Online-Lösung. Ein internetfähiger Rechner oder auch ein Mobiltelefon findet sich schließlich fast überall. Die Lösung des Problems: Die beiden Kalender müssen synchronisiert werden. Aber wie? Erfreulicherweise bietet Google – wie für so vieles – auch dafür eine Lösung an. Seit einiger Zeit unterstützt der Google Kalender nämlich das so genannte CalDAV-Protokoll. Dieses versteht auch iCal. Um die beiden zu synchronisieren, geht man wie folgt vor. Weiterlesen…

Kostenlos und stark verbessert: OpenOffice 3.0

Nach mehreren öffentlichen Beta-Versionen und vier so genannten Release Candidates hat die Warterei ein Ende: Der Generationswechsel bei dem kostenlosen Office-Paket OpenOffice ist vollzogen. Wer Glück hatte und früh genug von dem freudigen Ereignis erfuhr, konnte auf der Internetseite des Open-Source-Projekts nicht nur die neue Programmversion auf den eigenen Rechner laden, sondern auch jede Menge Zusatzinformation abrufen. Im Laufe des Tages war damit Schluss: Die Webpage ging ob des großen Erfolges in die Knie. Inzwischen ist wieder eine Notversion der Seite erreichbar.

Nachdem bereits die Generation 2 der Programmsammlung je nach Angaben zwischen drei und 15 Prozent Marktanteil für sich gewinnen konnte, wird sich der Erfolg mit OpenOffice.org 3 wohl fortsetzen. Die Entwickler haben den Funktionsumfang deutlich erweitert, so dass sich OpenOffice nur noch um Nuancen von kostenpflichtigen Bürosoftware-Sammlungen wie Microsoft Office oder SoftMaker Office unterscheidet. Weiterlesen…

Klartext im Outlook-Kalender

Allzu oft beklagen wir uns, dass Computerprogramme zu schwierig und zu umständlich zu bedienen sind. Um so überraschender ist es, wenn manche Dinge dann doch so einfach gehen. In diesem Fall erstaunt uns das Programm Microsoft Outlook. Ein mächtiges Werkzeug, das neben der E-Mail-Verwaltung einen komfortablen Kalender an Bord hat.

Für gewöhnlich gibt man in die Outlook-Datumsfelder einen exakten, numerischen Wert ein, an dem ein Termin beispielsweise startet und endet. Die Kollegen von Winboard haben jedoch herausgefunden, dass man einen Termin auch mit Worten definieren kann. Gibt man beispielsweise nächste Woche ein, so ist Outlook schlau genug, diese Worte in ein “zählbares” Kalendertagdatum umzuinterpretieren. Auch mit Abkürzungen kommt die Software klar. Auf Wunsch gibt man etwa 3 W statt drei Wochen ein.

Allerdings hat auch diese Spielerei ihre Limits. Je nach Outlook-Version werden Uhrzeitangaben in dem Datumsfeld ganz oder teilweise ignoriert. Das ist allerdings nicht wirklich schlimm: Schließlich steht dafür ja ein eigenes Uhrzeitfeld bereit.

Die folgende Liste ist zwar umfangreich, aber ganz sicher nicht vollständig. Dem Experimentiertrieb des Anwenders auf der Suche nach weiteren Möglichkeiten sind somit keine Grenzen gesetzt:

Heute, Gestern, Morgen, Diesen Freitag, nächsten Freitag, Freitag, Heute in drei Tagen, 3 Tage, 3, Nach 25 Tagen, In dreizehn Tagen, in 13 Tagen, 13 Tage, Vor zwei Wochen, vor 2 Wochen, Nächste Woche, eine Woche, 1 Woche, Woche, Heute in zwei Monaten, 2 Monat, Mar (für März), Heute Abend, Um Mitternacht, Mitternacht, Jetzt, Neun Uhr vormittags, Neun Uhr zehn, Anfang August, Ende September, Neujahr, Heilige drei Könige, Tag der Arbeit, Maria Himmelfahrt, Tag der deutschen Einheit, Allerheiligen, Heilig Abend, Erster Weihnachtsfeiertag, Zweiter Weihnachtsfeiertag, Sylvester.

Outlook: Adress-Vorschläge entfernen

Wenn man in dem Programm Microsoft Outlook eine neue E-Mail schreibt, schlägt die Software nach wenigen Zeichen einen Empfänger vor. Das können einerseits E-Mail-Adressen aus dem eigenen Adressbuch sein, andererseits merkt sich Outlook auch Adressen die man nur ein einziges Mal genutzt hat. Je nach dem, wie viele E-Mails man tagein tagaus so schreibt, kommt eine ordentliche Liste zusammen. Natürlich wird man diese Adressen bei Bedarf mit nur wenigen Schritten los.

Dazu öffnet man erst einmal Outlook und klickt dann auf Neue E-Mail. In dem An:-Feld tippt man die ersten Buchstaben eines beliebigen Empfängers ein. Sobald in der dann auftauchenden E-Mail-Liste ein unerwünschter Empfänger erscheint, begibt man sich mit den Pfeiltasten an die entsprechende Stelle. Nun drückt man auf die Taste ENTF - auch Delete genannt - und weg ist die Adresse.

Will man alle potentiellen Empfänger los werden, muss man sich selbstverständlich nicht durch die gesamte Liste  klicken. In diesem Fall sucht man per Windows-Suche nach der Datei  outlook.nk2 und löscht diese von der Festplatte.

PDF-Dateien schnell und kostenlos betrachten

Vor einigen Monaten stellten wir bei OnSoftware kostenlose Programme für die Bearbeitung von PDF-Dateien vor. Die Freeware-Anwendungen FreePDF XP, CIB pdf brewer und PDF-XChange Viewer kommen mit einem beachtlichen Leistungsumfang auf den Rechner, der in vielen Fällen die Investition in ein mit Optionen gespicktes Kaufprogramm wie beispielsweise Adobe Acrobat Professional hinfällig macht.

Doch auch wenn es “nur” um das Betrachten geht - und darum geht es bei den meisten Anwendern ja tagtäglich - gibt es zahlreiche Alternativen zu dem kostenlosen Platzhirschen Adobe Reader.

Die Freeware Foxit PDF-Reader ist nur 2,6 Megabyte schwer und überzeugt durch Geschwindigkeit. In der Standardausführung reicht der Foxit PDF Reader in Sachen Funktionsumfang zwar nicht ganz an den großen Bruder heran. Mit dem Programm blendet man eine Übersicht ein, springt direkt auf bestimmte Seiten, zoomt oder dreht den Text und kopiert Seitenelemente per Zwischenablage in andere Anwendungen. Eine Suchfunktion und eine komfortable Druckfunktion runden den Foxit PDF Reader ab. Die Entwickler haben auch an einen mobilen Einsatz gedacht: Auf einen USB-Stick kopiert, nimmt man den PDF-Betrachter überallhin mit.

Die Installationsdatei des Sumatra PDF Portable bringt mit 1,1 Megabyte noch weniger auf die Waage.  Mit der Software öffnet und druckt man PDF-Dokumente. Dabei legt auch diese Freeware Wert auf Schnelligkeit. Sumatra PDF Portable beschränkt sich auf alle für die Ansicht von PDF-Dateien notwendigen Funktionen: Mit dem Zoom holt man Texte heran, auf Wunsch zeigt das Programm eine oder mehrere Seiten gleichzeitig an. Per Klick springt man zwischen den Seiten hin und her, dreht die Ansicht und bringt Dokumente mit der Druckfunktion auf Papier.