Die Tauschbörse Bearshare gehört zu den Veteranen unter den P2P-Programmen. Im Laufe seiner Geschichte hat sich die Freeware jedoch gewandelt: Vom einer an der Grenze zur Illegalität operierenden Tauschbörse hin zu einer offiziellen Vertriebsplattform der Musikindustrie. In der neuen Version bietet die Software mit dem Comic-Bär erweiterte Community-Funktionen und neue Oberflächen.
Skype ist ja eine feine Sache. Die kostenlose Software hat Telefongespräche über das Internet revolutioniert. Eine meist erstklassige Gesprächsqualität und die sehr übersichtliche Bedienoberfläche haben Skype zum Marktführer der Internettelefonie gemacht. Oft genug passiert es allerdings, dass der Gesprächspartner am anderen Ende nichts zu hören bekommt. Meist liegen die Tonprobleme jedoch nicht an dem Programm selbst. Schuld am stummen Skype ist in den häufigsten Fällen die Hardware-Einstellung am PC. Wir haben die häufigste Fehlerquellen zusammengestellt. Weiterlesen…
14. April von
Cristina Vidal

Die Klangqualität macht bei Audiodateien den Unterschied zwischen Genuss und Qual aus. Rauschunterdrückung und etwas Chorus peppen so manche müde Note auf, von farblosen Instrumenten bis zu mühsam herausgepressten Tenorstimmen. Hier kommen Audio-Programme wie Power Sound Editor ins Spiel. Mit wenigen Klicks poliert der Audiokünstler die Qualität auf. Auch bei digitalisierten LP-Aufnahmen oder sogar eigenen Mikrofon-Aufnahmen holt die Software noch einiges heraus. Power Sound Editor erfüllt seine Aufgaben unkompliziert und komplett kostenlos. Da schlägt das Herz des Audio-Freaks doch gleich ein wenig schneller.
Die Politiker haben mal wieder gesprochen. Vergangene Woche hat der Bundestag ein neues Urheberrecht verabschiedet. Bisher musste die Musikindustrie Strafanzeige gegen Unbekannt stellen, um die Daten von P2P-Anwendern zu erfahren. Mit dem neuen Gesetz können Unterhaltungskonzerne direkt beim Gericht eine Herausgabe der Daten durch die Internetprovider fordern. So soll unter anderem die Musikindustrie leichter an die Daten von Nutzern illegaler Musiktauschbörsen kommen. Für „nicht gewerbliche“ Nutzer sollen die Anwaltsgebühren allerdings auf 100 Euro beschränkt werden. Das Gesetz besagt auch, dass die Herausgabe nur in Fällen „offensichtlicher Rechtsverletzung“ und von „gewerblichem Ausmaß“ erfolgt. heute.de beispielsweise erklärt das Gesetz sehr anschaulich im Detail.
Kaum ist das Gesetz verabschiedet, bricht auch schon die Kritik von allen Seiten los. Vor allem die Formulierung „gewerbliches Ausmaß“ lässt nach Meinung der Musikindustrie zuviel Spielraum. Nach Ansicht der Plattenbosse werden Privatnutzer durch diese Formulierung zu wenig abgeschreckt. Gegner des Gesetzes wie der Bundestagsabgeordnete Jerzy Montag sind komplett gegen den Auskunftsanspruch. „Bisher kann niemand seinen Nachbarn auf Auskunft verklagen, wenn dieser behauptet gesehen zu haben, wer das eigene Fahrrad beschädigt hat“, meint Montag auf seiner Webseite. Für Rechtsexperten sind die Konsequenzen des Gesetzes bisher nicht absehbar.
Macht sich der Staat mit diesem Gesetz zum Erfüllungsgehilfen der Musikindustrie? Oder war der neue Schutz der Urheberrechte im digitalen Zeitalter nicht schon längst überfällig? Zur Abstimmung im Softonic-Forum geht es hier.
Singen wie Alicia Keys oder Elvis, wer träumt nicht davon. Als Alternative zu Dieter Bohlen und RTL bieten sich Netz-Gemeinde und PC an. Mutige Sänger präsentieren ihre Karaoke-Show im Internet. Wer es lieber dezent mag, gestaltet seinen Gesangs-Auftritt im stillen Kämmerlein am PC.
In Asien und den USA gibt es online schon lange große Karaoke-Communities. Nahezu alle Songs, die jemals in den Musik-Charts standen, sind auf diesen Websites zu finden. Wer Rockstar spielen will, schaltet einfach sein Mikro dazu und lässt dem Künstler in sich freien Lauf. Wie sich für das Web 2.0 gehört, wird die Performance natürlich aufgezeichnet. In YouTube-Manier betrachtet, bewertet und kommentiert die Karaoke-Gemeinde die Ergebnisse. Zu den Pionieren unter den Karaoke-Seiten gehören kSolo.com und vor allem The Sims On Stage, wo sich die neue Kategorie Mashup als richtungsweisend für zukünftige Entwicklungen erweisen könnte.
In Deutschland sind in letzter Zeit gleich mehrere Startups mit ehrgeizigem Programm online gegangen. Sites wie Talentrun oder Mikestar bieten YouTube-ähnliche Karaoke-Communities.
Die Vorteile dieser Seiten liegen auf der Hand: Keine aufwändige Songsuche und sofortiger Gesangs-Spaß.
Nachteile: Der Klang der Gesangsaufnahme ist trotz der eingesetzten Filter und Equalizer manchmal dürftig. Hinzu kommen oft leichte Synchronisierungsfehler zwischen Audio und Videos.
Doch, wie ein User in einer Site treffend kommentiert:
“Wer braucht schon ‘ne Soundeinstellung?
gut gesungen! “ Weiterlesen…
Skype ist DAS Standard-Programm für Telefonate über das Internet. Will man ein Gespräch aufzeichnen, stößt man mit der IP-Telefonie aber an seine Grenzen. Gerade für Interviews wäre eine solche Aufnahmefunktion ja äußerst praktisch. Hier hilft die Freeware Call Graph aus. Das kleine Plug-In dokumentiert mit Skype geführte Gespräche und speichert den Inhalt als MP3-Datei ab. Vorsicht: In Deutschland dürfen Telefongespräche nur mit der ausdrücklichen Zustimmung des Gesprächspartners aufgezeichnet werden.
Simplify Media macht Musik hören zum Gruppenerlebnis. Das kostenlose Programm verschafft Freunden Zugriff auf die eigene iTunes- und Winamp-Bibliothek. Voraussetzung ist natürlich, dass die Freeware auf den teilnehmenden Computern installiert ist. Dann können die bis zu 30 Mitglieder einer Gruppe per Stream hören, was die anderen so auf ihrer Festplatte haben. Kopiergeschützte Audiodateien werden allerdings nicht übertragen, dafür läuft Simplify Media auf Windows- und auf Apple Macintosh-Computern. Einziger Wermutstropfen: Um wirklich interaktiv kommunizieren zu können, muss ein Instant Messenger wie ICQ oder der Microsoft Messenger installiert sein.
iTunes ist das Standardprogramm für die Musikwiedergabe unter Mac OS X. Mit einer großen Formatvielfalt glänzt das Multimedia-Flaggschiff von Apple allerdings nun wirklich nicht. Plug-Ins schaffen da Abhilfe. Insbesondere das freie Musikformat OggVorbis lässt sich einfach nachrüsten.
Dazu lädt man sich zunächst hier das Xiph-Plugin für QuickTime herunter. Die im DiskImage enthaltene QuickTime-Komponente kopiert man in das Verzeichnis Library/Components im eigenen Nutzerverzeichnis. Nun lassen sich auch OggVorbis-Audiodateien mit iTunes abspielen:

Ganz nebenbei unterstützen jetzt auch QuickTime sowie Programme, die für Media-Daten auf QuickTime zurückgreifen, neben OggVorbis und Theora auch einige weitere offene Formate.
Mit MixPad gibt es was auf die Ohren. Die Mix-Software kombiniert Audiodateien auf zahlreichen Tonspuren. Hobby-DJs dürfen sich mit der Software so richtig austoben und verleihen ihren Kreationen Klangeffekte wie Hall und Echo. Im Paket von MixPad sind außerdem zahlreiche Zusatzprogramme enthalten, die das Homestudio perfekt machen.
Immer mehr Windows-Nutzer steigen auf die Mac-Plattform um. Gründe dafür gibt es viele: Die Intel-Prozessoren in den Apple-Rechnern, der populäre Audioplayer iPod und auch die mittlerweile relativ günstigen Preise für Mac-Hardware. Vor einem Problem stehen die meisten der so genannten Switcher: Welche Software installiere ich mir jetzt auf der schönen Neuanschaffung?
Von vielen gewohnten Windows-Programmen gibt es Versionen für Mac-Rechner, für andere ebenbürtigen oder gar besseren Ersatz. Wir stellen einige dieser Programme vor. Weiterlesen…