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Lustig geht anders: Neuer Werbespot von Microsoft

Es flattert täglich ja so einiges an Newslettern ins E-Mail-Postfach. Die heutige Perle unter der elektronischen Post: Der Microsoft Windows-Newsletter. Ganz prominent wird da der neueste Werbespot für Windows angekündigt, unter anderem mit den Worten “Ab sofort zeigen wir Ihnen anhand von amüsanten Videos, wie Sie Windows in Ihrer Freizeit und in Ihrer Arbeitswelt noch besser nutzen. Thema: Familie Jensen möchte in den Urlaub - aber es kommt ganz anders. Viel Spaß dabei!”

Klick.

Eine Minute später sitzt man mit offenen Mund vor dem Rechner und mag es nicht glauben. Wenn jemand Geld für eine ansprechende Werbekampagne hätte, dann doch wohl Microsoft. Doch weit gefehlt: Ich habe wohl selten einen unwitzigeren Werbespot gesehen. Die völlig an den Haaren herbeigezogene, stocksteife Geschichte und die einschläfernde Erzählstimme machen es dem armen Zuschauer nicht einfach, bis zum Ende des Clips durchzuhalten.

Das soll hier kein Windows-Bashing werden, aber irgendwie geht Microsoft und lustige Werbung nicht zusammen. Darüber kann man dann doch wieder lachen. War das vielleicht die Absicht?

Richtig suchen mit Google: Recherche auf einer Webseite

Die Suchmaschine Google gilt als das Tor zum Internet. Ob über die Google-Seite selbst oder das Suchfeld im Browser: Für die meisten Internetsurfer beginnt die Reise durch das WWW bei dem Platzhirschen aus Mountain View, Kalifornien. Was viele allerdings ignorieren: Neben der normalen Suche mit einem oder mehreren Begriffen bietet die Suchmaschine zahlreiche zusätzliche Werkzeuge für spezielle Recherchen.

Ganz besonders praktisch ist die Suche innerhalb einer Webseite. Will ich zum Beispiel ein Forum durchforsten, hilft mir die Google-Suche meist schneller weiter als die integrierte Foren-Suche. Um mit Google ausschließlich auf einer Domain nach einem Begriff zu suchen, gibt es zwei Möglichkeiten. Weiterlesen…

Ein Zweit-Betriebssystem für jeden Rechner?

Der jüngste Ratschlag für private Internet-Benutzer in Punkto Sicherheit empfiehlt die Benutzung zweier unterschiedlicher Betriebssysteme auf dem gleichen Rechner. Laut Medienberichten rät das deutsche Bundeskriminalamt (BKA) ein Betriebssystem nur für sensible Vorgänge wie Online-Banking zu nutzen, während man mit einem zweiten Betriebssystem durch das Internet surft.

Als Begründung für diese Maßnahme ziehen die Kriminaler die immer verbreiteteren und raffinierteren Techniken heran, mit denen Hacker Heimcomputer ausspähen.

Ungeachtet der Tatsache, ob dieser Ratschlag mehr oder weniger sinnvoll ist, stellen sich für den Normal-Benutzer einige praktische Fragen. Denn nicht jeder ist in der Lage, zusätzlich zur bereits beim Computerkauf installierten Software ein neues, unabhängiges System korrekt aufzuspielen.

Welches System sollte man im Falle eines Falles nutzen? Woher bekommt man es? Kann auf einem Vista-Rechner einfach so ein Zweit-Windows auf einer neuen Partition eingerichtet werden? Wie steht es mit dem Mac? Ist das Zweitsystem mit der Onlinebanking-Software kompatibel? Sichert man sich auf diese Weise wirklich gegen alle Trojaner ab?

Viele Fragen und Zweifel dieser Art verunsichern technisch nicht versierte Nutzer. Ist der Rat, zwei Betriebssysteme auf den Rechner zu packen, wirklich sinnvoll? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Mit dem Handy chatten

Dank Internet ist Kommunikation heutzutage selbst bei weiten Entfernungen kein Problem mehr. Wer in Echtzeit kostenlos plappern möchte, nutzt Internet-Messenger. Das einzige Problem bei der Chatterei war bislang die fehlende Mobilität. Wer gemütlich reden oder Bildchen tauschen wollte, musste sich zwangsweise während der Gesprächsdauer an einem bestimmten Ort aufhalten.

Hier kommen nun die Handy-Messenger ins Spiel. Mit ihnen nutzt man die Vorteile der PC-Messenger in Sachen Kosten und Komfort, und erlangt gleichzeitig die Freiheit, bei ausreichender Netzabdeckung von jedem gewünschten Ort aus und sogar von unterwegs zu chatten. Weiterlesen…

Nicht nur für Linux-Fans: Das neue Ubuntu

Ubuntu-LogoSeit 2004 versorgen die Ubuntu-Entwickler ihre Nutzer alle sechs Monate mit einer neuen Version ihres Betriebssystems - und von Mal zu Mal wird es benutzerfreundlicher. Am 30. Oktober steht die Veröffentlichung des neuen Ubuntu 8.10, “Intrepid Ibex” (Unerschrockener Steinbock) genannt, an. Aber kann das kostenlose Linux-Derivat mit Windows konkurrieren? Wir haben uns die Beta-Version einmal genauer angeschaut.

Die auffälligste Neuerung ist das aktualisierte Design. Zusammen mit der aktuellen Version der GNOME-Desktopumgebung haben die Entwickler Ubuntu einen neuen Log-In-Bildschirm und ein neues Fenster-Design spendiert. Der gewohnten Übersichtlichkeit und betonten Einfachheit des Desktops tut das aber keinen Abbruch.

Im Gegenteil: Der Dateimanager Nautilus, das Pendant zum Windows-Explorer, erhält einige innovative Funktionen. Die neue Kompaktansicht und eine Tab-Funktion verschaffen zusätzlich Überblick. Alle Design-Einstellungen, vom Fensterrahmen über das Icon-Set bis hin zu erstaunlichen visuellen Effekten, passt man zudem zentral, schnell und unkompliziert an den persönlichen Geschmack an. Die große GNOME-Community versorgt Ubuntu am laufenden Band mit neuen Themes. Weiterlesen…

Anders einkaufen: Online-Shoppen mit gutem Gewissen

Es gibt Software, die hat die Welt verändert. Windows beispielsweise hat das Leben der Menschheit mit Sicherheit stark beeinflusst. Doch kann eine Software die Welt auch zu einem besseren Ort machen und Not lindern? Mit diesem hohen Ziel haben zwei Dänen vor ein paar Jahren das Projekt aGoodCause.com ins Leben gerufen. Die Idee: Jeden Online-Kauf zu einer kleinen Spendenaktion machen.

Jonathan Løw und Mads Ellegaard entwickelten dafür die Software AidMaker. Sobald diese Anwendung auf einem Rechner installiert ist, wird der User beim Shopping im Internet zum Wohltäter. Je nachdem, wo man einkauft, spendet der jeweilige Shop einen Teil des eingenommenen Geldes an eine Hilfsorganisation. In Deutschland hilft aGoodCause.com Organisationen wie dem Deutschen Kinderhilfswerk, der UNO-Flüchtlingshilfe oder der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

Mittlerweile unterstützen so etablierte Anbieter wie Amazon, Apple, eBay oder Skype das Anliegen von aGoodCause.com (in Deutschland: www.einegutesache.de) und reichen einen Teil ihrer Einnahmen weiter. OnSoftware hat aGoodCause-Sprecher Peter Kærgård Jensen zu den Einzelheiten des mittlerweile ziemlich erfolgreichen Projekts befragt.

OnSoftware: Wie und wann ist denn die Idee zu aGoodCause.com und Aidmaker entstanden?
Peter Kærgård Jensen: aGoodCause.com wurde 2004 von den dänischen Unternehmern Jonathan Low and Mads Ellegaard gegründet. Die Mutter von Mad litt zu diesem Zeitpunkt unter einer Hirnblutung. Als Jonathan dann Mad anrief, um mit ihm dieses Online-Projekt zu starten, war dieser gleich begeistert.

Viele Leute reden darüber, die Welt verändern zu wollen. Wir haben es für jeden ermöglicht, die Welt zu verändern - während des Online-Shoppings. aGoodCause.com begann mit der Idee, ohne Zusatzkosten Gutes zu tun, während man online einkauft. Die Unternehmen spenden das Geld, aber der User entscheidet, wo das Geld hingeht. Weiterlesen…

GPS-Fieber und Handys: Onlineportale für GPS-Tracks

Erschwingliche GPS-Empfänger gibt es zwar schon seit Jahren. Seit aber mobile Geräte wie Handys und PDAs zunehmend mit GPS-Empfängern ausgestattet und auch Onlinekarten billig oder umsonst zu haben sind, boomt die private Nutzung der GPS-Techniken in der Freitzeit.

Inzwischen gibt es zahlreiche Online-Communities, die GSP-Tracks austauschen und zum Download anbieten. Gerade für Urlaub und Sightseeing und bei allen möglichen Outdoor-Aktivitäten wie Wandern und Radfahren bieten GPS-Tracks viele Vorteile gegenüber konventionellen Karten und Wanderkarten.

Wer es schafft, die heruntergeladenen Routen korrekt auf einer Karte zu zeigen, kann dann bei der Wanderung bequem das eigene Handy oder PDA als Wegweiser benutzen. Nicht immer allerdings stimmen die GPS-Daten: Abweichungen von mehreren Dutzend oder sogar Hunderten von Metern sind dabei nicht ungewöhnlich. Doch selbst bei technisch korrekten Tracks oder genauen Wanderkarten passiert es immer mal, dass zwischen dem Zeitpunkt der Erfassung und dem der eigenen Wanderung beispielsweise ein Steinschlag einen Weg unpassierbar gemacht hat. Von solch kleineren Problemen abgesehen, bieten GPS-Dienste und vor allem die Vielfalt an Touren und Bildfolgen ein riesiges virtuelles Fenster in die Welt. Weiterlesen…

Lauschangriff auf chinesische Skype-Nutzer

Dass in China der Staat die Internetuser überwacht, ist ja ein offenes Geheimnis. Nach Yahoo, Google und Microsoft hat es nun auch Skype erwischt. Nach einem Bericht der kanadischen Forschergruppe Citizen Lab wurden in nur zwei Monaten 166.000 Nachrichten des chinesischen Ablegers TOM-Skype einfach zensiert. Texte mit regimekritischen Reizwörtern wie “Unabhängigkeit Taiwans”, “Demokratie” und neuerdings auch “Milchpulver” bleiben im Raster der Zensoren hängen. Die Benutzerinformation der Nachrichtenschreiber werden auf bestimmten Servern gespeichert. Wem diese Server gehören, konnten die Forscher von Citizen Lab nicht feststellen. Allerdings gehen die Kanadier davon aus, dass die Server dem Unternehmen TOM gehören und unterstellen dem chinesischen GPS-Hersteller eine Zusammenarbeit mit der chinesischen Polizei.

Vertreter von Skype versuchen sich nun in Schadensbegrenzung und schieben die Schuld auf den chinesischen Geschäftspartner TOM. Auf der Firmenseite von Skype verteidigt Vorsitzender Josh Silverman seine Firma und rechtfertigt das Verhalten von TOM mit den folgenden Worten: “Es ist ja öffentlich bekannt, dass in China Zensur existiert und dass die chinesische Regierung Kommunikationsmittel nach innen und außen überwacht…TOM, wie jeder Kommunikations-Provider in China, hat die Verpflichtung, dazu konform zu arbeiten, um überhaupt in China funktionieren zu können.” Auf gut Deutsch gesagt: Wir wissen, dass unsere User in China ausspioniert werden, aber uns trifft keine Schuld, weil wir können es ja nicht ändern.

Bisher galt Skype als sehr abhörsicher und vertrauenswürdig. Inwieweit wirkt sich der Abhörskandal in China negativ auf Skype aus? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

ICQ fast ohne Werbung

Obwohl der Trend zu Multimessengern geht, gehört ICQ immer noch zu den beliebtesten Chat-Programmen. Allerdings ist die Freeware sicher nicht wegen ihrer blinkenden Werbung beliebt. Mir jedenfalls gehen die Anzeigen in der Kontaktliste und im Chatfenster ziemlich schnell auf den Nerv.

Andere denken wohl genauso, und deswegen haben ein paar schlaue Programmierer eine einfache Gegenmaßnahme entwickelt. Der ICQ Banner Remover verbannt die lästige Werbung aus dem Chatprogramm - bunte Fenster in den Kontakten und während des Chats gehören mit dieser kleinen Software der Vergangenheit an. Mehr Platz und eine übersichtliche Oberfläche sind das Ergebnis. Unsere Beispiele zeigen den Unterschied:

Gesagt werden muss allerdings auch, dass der ICQ Banner Remover keine Popups unterdrückt. Aber soviel Werbung sei den ICQ-Machern dann auch gegönnt. Ein weiterer Nachteil der kleinen Software: Mit jeder neuen Version des ICQ-Messenger braucht man auch ein Update für den ICQ Banner Remover.

Androids neue Handy-Welten

Bei dem Namen “Android” erwarten Handy-Nutzer immer seltener einen Comic-Roboter. Das Android-Projekt bezeichnet nämlich das von Google initiierte Betriebssystem für intelligente Handys, so genannte Smartphones. Erst kürzlich hat T-Mobile das erste Google-Telefon mit dem neuen Innenleben in den USA auf den Markt gebracht.

Android ist größtenteils zwar Open-Source: Das System basiert auf Linux und verwendet die Programmiersprache Java. Damit muss das System schon aus rechtlichen Gründen offen bleiben. Die Laufzeitumgebung dagegen kommt von Google selbst und wurde von einem Google-Mitarbeiter als Dalvik Virtual Machine entwickelt. Laut Google soll Android irgendwann auch die virtuelle Maschine allen Entwicklern offen stehen. Das freut natürlich alle Freunde offener Standards und öffnet auch für einzelne Entwickler und kleine Teams neue Horizonte.

Googles Überlegung folgt dabei dem Motto: Je billiger, umso verbreiteter. Und je verbreiteter, desto mehr Marktanteile an dem großen Werbekuchen sichert sich Google. In der Tat pflegt das neue Betriebssystem vor allem die Netzkomponenten. Denn im System nehmen die Browsereigenschaften des Handys einen wichtigen Stellenwert. Handy und Webnutzung gehen in Googles Vision quasi nahtlos ineinander über. Weiterlesen…