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Software-Schnäppchen: TrueSpace gratis

Immer wieder führen Firmenübernahmen zu echten Software-Ausverkäufen. Nun  sorgt wieder ein Firmenkauf für ein nettes Software-Schnäppchen.

Diesmal hat Microsoft das Unternehmen Caligari gekauft und bietet die 3D-Modellierungssoftware Truespace 7.6 gratis an. Einzige Voraussetzung: eine kostenlose Registrierung auf der Herstellerseite.

TrueSpace bietet die üblichen 3D-Funktionen für Designer, Illustratoren, Spiele-Entwickler oder Hobby-Grafiker an. Es handelt sich um eine Profi-Software, dementsprechend ist auch die Einarbeitung etwas trickreich. Dafür bietet das Programm allerdings auch viele Gestaltungsmöglichkeiten, wie man an einigen Beispielen auf der Caligari-Homepage sehen kann.

Neu an dem Angebot ist die Tatsache, dass es sich hier um ein gerade erschienenes Update handelt und nicht um eine veraltete Version. Ein zusätzliches Bonbon bilden die Video-Tutorials, ebenfalls kostenlos und ehemals nur für teures Geld zu beziehen. Wie sich all diejenigen fühlen, die bis vor Kurzem noch einen Haufen Geld für das gleiche Programm auf den Tisch gelegt haben, wollen wir uns allerdings lieber nicht vorstellen.

Im Bereich der 3D-Modelling-Software hat es bereits mehrere solcher Aktionen gegeben. So geschehen mit dem Modellierprogramm Poser 5 und dem Landschaftengenerator Bryce 5 vor wenigen Jahren. Bessere Werbung gibt es kaum, wenn die Server, wie bei Poser geschehen, nach wenigen Tagen unter dem Ansturm der Downloads neu registrierter Newsletterabonnenten zusammenbrechen. Das scheint allerdings bei TrueSpace zur Zeit zum Glück nicht der Fall zu sein.

Sommerfrische für den Desktop

Bildschirmschoner Illes BalearsEs ist Sommer und es ist heiß. Während sich viele von uns bereits in den Sommerurlaub verabschiedet haben oder in Kürze in südliche Gefilde aufbrechen, muss manch einer bei tropischen Temperaturen am Computer arbeiten. Mit drei kostenlosen Bildschirmschonern holt man sich zumindest virtuelle Sommerfrische auf den Desktop.

Der kostenlose Bildschirmschoner Illes Balears bringt die spanischen Lieblingsinseln der Beautiful Sunflowers ScreensaverDeutschen, Österreicher und Schweizer auf den Schreibtisch. Die Software zeigt im stetigen Wechsel Momentaufnahmen der vier im Mittelmeer gelegenen Baleareninseln auf dem Desktop. Während Mallorca, Ibiza und Formentera beeindruckende Strände auf den Schreibtisch zaubern, besticht Menorca mit der in feuerrotes Abendlicht getauchten Taula de trepucó.

Die Freeware Beautiful Sunflowers Screensaver bringt satt-gelb blühende Sonnenblumen auf den virtuellen Schreibtisch. Die kostenlose Software hat 15 Sommer-Motive an Bord. Das Programm blendet nahtlos und unaufhörlich einzelne Sonnenblumen und ganze Felder auf dem Desktop ein.Caribbean Dream 3 Bildschirmschoner

Der ebenfalls kostenlos angebotene Caribbean Dream 3 Bildschirmschoner versetzt den Anwender auf die andere Erdhalbkugel. Zwischen zwei Palmen baumelt eine einladende Hängematte. Im Hintergrund spiegelt sich die Sonne im kristallklaren Wasser der Karibik. Da stören selbst die in der Ferne über Pfahlbauten und Berge vorbeiziehenden Wolken nicht.

P.S.: Wem so gar nicht nach Sommer zumute ist, der holt sich mit der Shareware Rainy Screensaver virtuelle Regenschauer auf den Monitor.

Welche Software ist die Beste? Die Gewinner der Softonic-Awards 2008

Mehr als 32.000 User können nicht irren. Diese beeindruckende Zahl an europäischen Internetsurfern hat bei den diesjährigen Softonic-Awards abgestimmt und unter 80 Programmkandidaten die beste Software ausgewählt. Wirkliche Überraschungen, das muss man zugeben, sind nicht dabei. Wir waren hier in der Redaktion eigentlich schon immer der Meinung, dass der Firefox der beste Browser ist. Die meisten User sehen das genauso. Auch dass Winamp - Sieger in der Rubrik Audio-Player - trotz einiger Schwächen und starker Konkurrenz den Software-Olymp erklommen hat, ist nicht unbedingt verwunderlich.

Dass allerdings das kleine µTorrent alle anderen P2P-Programme aus dem Feld schlägt, hatten wir nicht erwartet. Und wer hätte gedacht, dass der kostenlose VLC-Player die Lieblingssoftware von Mac-Usern ist? Steve Jobs wird toben. Die komplette Liste der Gewinner der Softonic-Awards findet sich hier.

Kostenlose Alternativen zu Microsoft Word

Microsoft Word gilt seit vielen Jahren als Standard in Sachen Textverarbeitung. Kaum ein Büro, das die Microsoft-Textverarbeitung nicht nutzt. Wer Kosten sparen will, oder sich auch aus anderen Gründen lieber kein Office-Paket zulegen möchte, steigt inzwischen guten Gewissens auf Open-Source-Programme um. Es gibt in diesem Bereich leistungsstarke Textverarbeitungsprogramme, die in der Regel auch vollständig kompatibel zum Marktführer Word sind.

Heraus ragt der Pioneer OpenOffice. Die kostenlose Alternative zu Microsoft Office kommt selbst in der jüngsten Betaversion stabil und äußerst leistungsfähig daher. Praktisch alles, was Microsoft Office kann, kann Open Office schon lange. Das Paket enthält fünf Programme, welche die gesamte Bandbreite in Sachen Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Grafikerstellung und Datenbanken abgedecken. Darüber hinaus ist auch die PDF-Unterstützung ausgereift: Bei OpenOffice muss man nicht wie beim Konkurrenten Word auf kostenpflichtige Add-Ons zurückgreifen.

IBM Lotus Symphony enthält die wichtigsten Komponenten eines Office-Programms. Textdokumente, Tabellen und Präsentationen vereint das kostenlose Paket in einer Programmoberfläche. Die Freeware bildet im Büroalltag trotz gelegentlicher Aufhänger auch eine gute kostenlose Alternative zur Office-Suite von Microsoft.

AbiWord ist nicht nur mit Windows und Mac kompatibel, die Software kommuniziert auch mit Word Perfect und Palm OS. Funktionsmäßig reicht AbiWord zwar nicht an Word oder OpenOffice heran, für eine einfache Textverarbeitung reicht es aber. Ist einem die schlanke Software allerdings zu mager, stehen zahlreiche freie Plug-Ins für Zusatzfunktionen bereit.

Jarte basiert auf dem beliebten Text-Werkzeug WordPad von Microsoft. Das freie Textverarbeitungsprogramm setzt man sowohl vom PC als auch vom USB-Stick aus ein und öffnet damit alle Word-kompatiblen Dokumente auch unter Windows Vista. Zusätzlich zum beliebten WordPad enthält es eine eigene Korrekturfunktion und exportiert Texte auch als HTML- oder PDF-Datei.

Mac-Nutzer finden natürlich auch kostenlose Word-Alternativen, allen voran das Office-Paket Neo Office.  Die Software ist  momentan die umfangreichste und beste Alternative zum Office-Paket von Microsoft. Neo Office unterstützt inzwischen auch den Import von Bilddateien direkt aus der Kamera oder dem Scanner. Nicht selbstverständlich, aber sehr willkommen ist in Neo Office auch die Unterstützung von QuickTime-Videos.

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Google startet Knol: Dünnere Luft für Wikipedia?

Vor wenigen Tagen hat der nimmermüde Internetkonzern Google sein neuestes Projekt vorgestellt. Unter dem Namen Knol startet Google seine eigene Wissensdatenbank. Im Gegensatz zu dem populären, auf Neutralität bedachten Wikipedia soll dort ein Lexikon von namentlich genannten Autoren entstehen, deren Texte durchaus subjektiv sein dürfen.

Hinzu kommen weitere Features, die in eine ganz andere Richtung als Wikipedia gehen. Auf Wunsch werden in den Texten Google AdSense-Anzeigen platziert, mit denen der Autor Einnahmen erzielt. Und während bei Wikipedia im Prinzip jeder an jeden Text Hand anlegen kann, entscheidet der Knolaner, ob Dritte den Artikel kommentieren oder verändern dürfen. Hat Google mit Knol einen Konkurrenten oder eine Ergänzung zu Wikipedia geschaffen? Zur Umfrage im Softonic-Forum geht es hier.

Schluss mit dem Chaos in der Taskleiste

Letzte Woche haben wir das kleine Tool DeskDrive vorgestellt, das eines der vielen Windows-Ärgernisse beseitigt. Von diesen nützlichen Werkzeugen gibt es aber noch viele mehr.

Beispiel: Hat man viele Programme geöffnet, kann man über die Taskleiste schnell auf ein bestimmtes Programm zugreifen. Besonders gut geht das, wenn man weiß an welcher Stelle in der Taskleiste sich die Software herumtreibt.

Genau hier hat man bei Microsoft aber nicht zu Ende gedacht. Die Programme legt das System in dieser Leiste nämlich in der Reihenfolge ab, in der man sie geöffnet hat. Nun gut, dann öffnet man die Anwenungen eben in der gewünschten Reihenfolge. Klingt soweit logisch. Schließt man aber ein Programm versehentlich oder verabschiedet sich eine Software mit einem der unter Windows unvermeidlichen Programmabstürze, herrscht Chaos in der Taskleiste. Verschieben lassen sich die einzelnen Programme dort nämlich nicht.

Auch hier hat wieder ein findiger Programmierer ein Problem des Microsoft-Betriebssystems gelöst. Mit der kostenlosen Software Taskbar Shuffle bekommt der Nutzer die Macht über die Reihenfolge in der Taskleiste. Per Drag&Drop bringt man nach Belieben die Taskleistenelement in die gewünschte Ordnung. Auf Wunsch sortiert man mit Taskbar Shuffle zudem die Icons in der Systemtray.

Web 2.0 goes mobile

Das mobile Internet ist auf dem Vormarsch. Anwendungen für internetfähige Handys, Pocket PCs oder andere Geräte erobern dank Flatrate-Tarifen auch den Privatkundenbereich. Da bieten sich als immer beliebtere Anwendungsgebiete einerseits Navigationssoftware inklusive Onlinekarten und GPS-Software an, und auf der anderen Seite Chat-Dienste und soziale Netzwerke an. Ähnlich dem SMS-Boom aus der Anfangszeit der Handys erwarten nun viele Provider ein ähnliches Massenphänomen durch Messenger- und Email-Clients für Handys.

Die beliebtesten sozialen Netzwerke besitzen inzwischen schon ihre mobilen Clients, sei es MySpace oder Facebook. Mit dem Kauf der Firma Twango versucht Nokia, Fuß auf dem Markt für soziale Netzwerke zu fassen. Twango ist eine Art YouTube für Handybesitzer: Man lädt Filme, Bilder oder Songs hoch und teilt die Dateien mit anderen Twango-Nutzern. Nokia scheint sich zur Zeit regelrecht mit Plattformen einzudecken, beispielsweise mit MOSH.

Die Avantgarde stammt wie üblich aus Japan, Korea und den USA. Dort findet man die in unseren Breitengraden so gut wie unbekannten Dienstleister Mixi und Mobile Game Town aus Japan, Cyworld aus Korea, QQ aus China. Viele dieser Anbieter arbeiten schon profitabel.

Auf Qiro tauscht man nicht nur allerlei Schnickschack mit der Community, sondern informiert auch in Echtzeit über den eigenen Standort mit Hilfe von GPS-Daten. Wer also keine Probleme damit hat, online von seinen Freunden verfolgt zu werden, klinkt sich ein und lässt die Buddies den Einkaufsbummel, Urlaub oder auf den Weg zur Arbeit verfolgen. Dazu gibt es die üblichen Zusatzinformationen wie Infos über W-Lan Hotspots, Kinos oder Restaurants in der Umgebung.

Qeep wirbt derzeit in Deutschland und bezeichnet sich das die größte Handy-Community. Mit einem Messenger-Dienst, Fotoblog, Klingeltönen und Spielen versucht man, die Zielgruppe für den Service zu begeistern. Weiterlesen…

Systemerweiterungen deinstallieren

Programme auf dem Mac zu deinstallieren ist recht einfach. Manchmal installiert sich Software allerdings in den Systemeinstellungen von Mac OS X. Diese so genannten Systemerweiterungen haben keine eigene Deinstallationsroutine und widersetzen sich auch der üblichen Drag&Drop-Methode, wenn man sie loswerden möchte.

Die Lösung liegt überraschend nah: Um eine beliebige Systemeinstellung zu deinstallieren, klickt man einfach mit der rechten Maustaste auf das Icon. Ein weiterer Klick auf das nun erscheinende Kontextmenü schickt das nicht mehr benötigte Programm ins digitale Nirvana. Benutzt man eine Maus mit nur einer Taste führt ein Mausklick mit gleichzeitig gedrückter Strg-Taste zum gewünschten Ergebnis.

Playwatch-Lizenzen verlost

Es ist schon ganz interessant, welchen Musikgeschmack OnSoftware-Leser haben. Zumindest, wenn man nach den nicht repräsentativen Kommentaren zu unserem kleinen Gewinnspiel geht. Wir wollten eigentlich nur wissen, welche Top-5-Songs unsere Leser in ihrer iTunes-Bibliothek haben. Das Ergebnis: Deutscher Pop/Punk scheint ziemlich beliebt zu sein. Unter den Teilnehmern haben wir wie versprochen 5 Playwatch-Lizenzen verlost und schon verschickt. Herzlichen Glückwunsch!

Billigst-Urlaub: Highlights in Google Sightseeing

Die ideale Ergänzung zum immer beliebteren Urlaub auf Balkonien ist der virtuelle Urlaub. Mit Google Sightseeing trifft der Quasi-Suchmonopolist wieder einmal den Zeitgeist. Der Webdienst lädt seine Leser nicht nur auf eine weltweite Besichtigungstour ein. Die beiden Moderatoren James und Alex präsentieren auch die Einfälle der Leserschaft in Sachen globaler Tourismus. Garantiert wird durch die Leserauswahl vor allem eines: Skurrilitäten und witzige Einfäll am laufenden Band. Den Trip zum Satellitenbild des Homo-Monuments in Amsterdam beispielsweise findet man wohl eher selten in gedruckten Reiseführern, obwohl es sich um die Erinnerung an eine Tragödie der Vergangenheit handelt.

Auch das Glory Hole aus Californien, gemeint ist der grösste Abfluss der Welt, ist sicher den wenigsten USA-Urlaubern bekannt, zumal es sich erst aus mehreren Kilometern Höhe wirklich lohnt, darauf zu schauen.

Aber auch konventionellere Kostbarkeiten wie die Ansicht der Steinstadt Petra in Jordanien aus der Vogelperspektive,  oder der Königliche Botanische Garten im englischen Kew,  eignen sich für einen frischen Blick von oben auf Bekanntes aus dem Reiseprospekt.

Gemeinsam sind allen Einträgen die weiterführenden Links und Bilder. Damit reist man vom Balkon aus in alle Welt und spart Flugkosten. Ohne Flugzeug würde man nämlich auch vor Ort niemals diese Perspektiven zu Gesicht bekommen.